Deutschland ist einer der größten Absatzmärkte für PC- und Videospiele. Hierzulande produziert werden allerdings nur wenige Spiele, insbesondere kaum solche, die auch im Ausland großen Erfolg hätten. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber einer davon ist die Tatsache, dass in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern keine staatliche Förderung für die Gamesbranche existiert. Nur ein paar Bundesländer vergeben Gelder und auch nur in sehr überschaubaren Ausmaß. Daher fordert der game-Verband seit Jahren eine Förderung durch die deutsche Regierung. Und zumindest im Koalitionsvertrag wurde die Absicht von CDU/CSU und SPD festgehalten, eine Förderung auf den Weg zu bringen. Wie die in der Praxis aussehen könnte, zeigt nun das vom Branchenverband vorgelegte Konzeptpapier „Der deutsche Games-Fonds“.

Linda Kruse ist Vorstandsmitglied im game-Verband. Im Podcast erklärt sie Daniel, wie eine Förderung aussehen könnte, warum sie so wichtig für den Standort Deutschland wäre und warum das Geld nicht zum Fenster rausgeschmissen wäre, sondern sich für den Staat (und den Steuerzahler) letztlich mehrfach refinanziert.

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Wie auch letzten Sonntag gibt es heute die freie Folge der Woche für alle. Diesmal mit unserem Interview mit Benedikt Grindel im Rahmen von Daniels Berlin-Besuch. Natürlich wie gewohnt inklusive unseres kleinen Sonntagsbrunchs mit Rück- und Vorschau.

Folge der Woche

Benedikt Grindel ist Studio-Manager von Blue Byte, das heißt er leitet die drei Niederlassungen in Düsseldorf, Mainz und neuerdings Berlin. Blue Byte ist eines der ältesten deutschen Entwicklerstudios, gehört aber mittlerweile vollständig dem französischen Publisher Ubisoft. Für den entstehen vor Serien wie Die Siedler und Anno, aber auch die PC-Version von For Honor wurde von Blue Byte programmiert. Die im Cast angesprochenen, offenen Stellen findet man unter bluebyte.com/karriere.

Im Interview spricht Benedikt mit Daniel über seinen Job als Leiter des wohl größten deutschen Entwicklers, die allgemeine Entwicklungslandschaft hierzulande und was eine staatliche Förderung bringen würde. Und selbstverständlich gibt es am Ende des Gesprächs endlich neue Infos über das nächste Battle Isle!

Das Gespräch wurde im Rahmen der Entwicklerkonferenz Quo Vadis in Berlin in der vergangenen Woche aufgezeichnet, daher der hallende Ton und die Hintergrundgeräusche.