E3 2019: Ubisoft – Die E3-Präsentation des französischen Publishers begann mit einem Knall und erstem Gameplay aus „Brexit – The Game“: Watch Dogs Legion. Danach konnten allerdings nur noch Tom-Clancy-Fans so richtig begeistert sein, als es etliche Infos zu Ghost Recon und Co gab. Von Sam Fisher oder einem neuen Splinter Cell fehlte allerdings jegliche Spur (bis auf einen Gastauftritt in einem Mobile Game). Was sonst noch so passierte, erfahrt ihr in der der Zusammenfassung mit Alex (@spielheld) und Manu.

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America's Army: Proving Grounds

Daniel hat Johannes von der GameStar und Rainer (@vdgmtourism) vom Blog Videogametourism.at zu Gast. Zu Beginn unterhalten sie sich über America’s Army: Proving Grounds, den neuen Ableger der vom US-Militär finanzierten Shooter-Serie. Weil der aber als eher fader und uninspirierter Multiplayer-Shooter daherkommt, diskutieren sie im Anschluss über das Militainment als Teil unsere Pop- und Unterhaltungskultur.

Ausgehend von der Frage, ob man ein von der Armee bezahltes Spiel überhaupt als losgelöstes Unterhaltungsprodukt ohne Agenda betrachten kann, geht es darum, warum Militarismus-Themen nicht ausschließlich, aber auch in der Gamesbranche so besonders populär sind.

Rainer vertritt auf seinem Blog im Artikel „Militärisch-popindustrieller Komplex“ die Ansicht „Militainment rules!“ Zu oft werden Kriegsthemen in Spielen unkritisch und verharmlosend dargestellt. Auch deshalb fordert der Spiegel: „Heutige Militär-Shooter hätten es verdient, durch die Presse öfters skandalisiert zu werden, um so eine öffentliche Diskussion über den Inhalt der Spiele in Gang zu bringen.“

Autor des ursprünglich auch in der WASD erschienen Artikels ist Michael Schulze von Glaßer, der auch sich in seinem Blog Michi.Blogsport.de viel mit dem Thema Militainment in Games beschäftigt. Hier finden sich auch weiterführenden Informationen zu den im Cast erwähnten Büchern.