Manu und Daniel haben sich eine Stunde mit Tim einsperren lassen: bei Exit the Room in München. In diesem Live-Adventure geht es eigentlich nur darum, einen Raum wieder zu verlassen. Allerdings muss man dafür allerhand Rätsel lösen, um gemeinsam wieder zu entkommen. Manu hatte das Konzept vorher bereits bei Frexit in Freiburg ausprobiert, für Daniel und Tim war es ihr Raum-Debüt.

Wie das Live-Adventure im Detail funktioniert, welche Rätsel man machen muss und ob sich der Besuch eines solchen Raumes lohnt, klären Manu und Daniel mit ihrem Gast Tim „HerrJuhl“ im Podcast:

  • Klingt auf alle Fälle spannend.
    Ich hab´s selber noch nicht gespielt, aber ich tendiere auch eher zu der Annahme, dass es wohl weniger flächendeckend geeignet für meine Nicht-Gamer-Kontakte wäre. Der Punkt ist da, dass Leute, die Videospiele rezipieren, ohnehin schon ´ne ausgeprägte Grund-Affinität gegenüber Rätseln mitbringen und diese auch eher als solche erkennen.

    Menschen, die sich weniger mit Rätseln beschäftigen, sehen darin auch schnell mal eine unangenehme Herausforderung bzw. fällt es ihnen deutlich schwerer, einen Lösungsansatz zu erkennen.
    Da gibt´s sogar empirische Belege für. Dass z.B. Gamer deutlich schneller Entscheidungen treffen und diese dann auch besser durchdacht sind als die von Nicht-Gamern in entsprechenden Situationen.

    Aber mit ausgewählten Freunden will ich das auf jeden Fall mal probieren.

    • Dann bin ich mit meiner Meinung ja doch nicht alleine. Bei mir kam im Vorfeld noch die Erfahrung dazu, dass mir Arbeitskollegen und Bekannte ohne diesen Bezug auch gesagt haben, dass das für sie nicht von Interesse ist.

  • Johannes

    Wir waren vor einem Jahr mit einer Minecraft-Servergruppe in Adventurerooms in Köln. Der bestand aus zwei Räumen die man durchspielen muss. Wir haben die maximale Teilnehmeranzahl von 12 Leuten erreicht (in zwei Gruppen, im „Duell“) und für uns war es fast zu einfach. Wir waren in grob 40 von 60 Minuten durch. Daher denke ich auch, dass Escape-geprägte Spieler es definitiv einfacher haben. Obwohl wir uns vorher nur via Teamspeak kannten, konnten wir uns relativ schnell effektiv aufteilen und Aufgaben verteilen.

    Daher wäre meine Empfehlung, es maximal zu viert zu spielen. Ich glaube, dass es auch für Nicht-Spieler geeignet ist. Der Spielleiter hat zu nahezu jedem Rätsel 3 Powerpointfolien mit leichten bis direkten Hinweisen, die er auf einem Bildschirm einblenden kann, wenn man an manchen Stellen nicht weiter weiß.

    Es hat auf alle Fälle sehr viel Spaß gemacht und ist empfehlenswert.
    Aus der Rätselaune heraus ist auch das Podcastprojekt PuertoPatida entstanden.

  • André

    Wieso ist Frexit aktuell passend? Plant Baden auch aus der Europäischen Union auszutreten?

  • Jan Tönjes

    Dazu auch sehr passend: Ein „Review“ von Conan: https://www.youtube.com/watch?v=3LMtRG4Mc54

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