Vor etwa zwei Jahrzehnten ist die japanische Tales-Reihe gestartet und hat es mitsamt aller Spin-Offs bis heute auf über 30 Titel geschafft. Damit ist die Serie ungefähr umfangreich wie Final Fantasy und in ihrem Heimatland sogar ähnlich beliebt. Mit Tales of Berseria erscheint nun der 16. Teil der Hauptreihe und macht eine wichtige Sache ganz anders als die Prequels: Statt fröhlicher, aufmunternder Abenteuergeschichte mit rechtschaffenen Helden spielt man diesmal ein wütendes Dämonenmädchen, dass nur eines im Sinn hat: Blutige Rache.

Micha hat Jasmin von NAT-Games eingeladen und gemeinsam erklären sie, weshalb der neueste Teil der Tales-Reihe JRPG-Fans in Verzückung bringen, aber gleichzeitig viele andere Spieler auch abschrecken könnte.

Jasmin hat auf NAT-Games einen Artikel zum Spiel geschrieben. Micha hat drüben auf Gamepro ebenso einen Text verfasst.

Errata: Wie Discord-User IK2K3 im Chat angemerkt hat, gibt es einen Koop-Modus im Spiel! Man kann, wenn mehrere Controller aktiviert sind, mit bis zu vier Spielern gemeinsam die Kämpfe bestreiten. Das ist aber nur lokal möglich und der erste Spieler läuft davon ab auch allein durch die Welt. Wir haben nicht darauf hingewiesen, weil das Feature völlig versteckt war. Kein Hinweis im Tutorial oder auf der Spielepackung. In älteren Tales-Titeln gab es ähnliche Features, auf die aber immerhin aufmerksam gemacht worden ist.

  • Patrick

    Wieso wird eigentlich nicht darauf eingegangen, wie stark Berseria mit Zestiria verzahnt ist. Allein die Aussage „dieser Pirat“ erweckt bei mir das Gefühl, beide Gesprächspartner haben den Vorgänger nie gezockt.

    • Wir erwähnen zu Beginn und am Ende, dass Berseria (wie die Namensgebung des Herstellers bereits suggeriert) für sich stehen kann, obwohl die Ereignisse weit in der Vergangenheit der gleichen Welt von Zestiria spielen. Es gibt sogar einen Anime, der beide Spiele miteinander verbindet. Tiefer ins Detail zu gehen, z.B. wie die Malakim sich entwickeln, würden zu viel von der Geschichte vorweg nehmen.

    • Desotho

      Sie hatten meiner Ansicht nach durchaus Recht. Wer Zestiria nicht gespielt hat, kann Berseria sehr gut spielen ohne was zu vermissen.
      Wer Zestiria kennt, der wird aber die ein oder andere schöne Verknüpfung sehen und hat dadurch definitiv auch einen Mehrwert.

      • Patrick

        Ich habe zumindest schon lange kein so gutes Prequel mehr gespielt. Der Wahnsinn, was da alles für Fragen beantwortet werden :-)

  • Desotho

    Tales of Zestiria war das erste Tales Spiel, das ich durchgespielt habe. Danach habe ich noch Tales of Xillia und Berseria gespielt. Das Kampfsystem ist nicht meins, die Umgebungsgrafik ist wirklich fast PS2 Niveau.
    Aber Story und Charaktere waren bisher immer super, so dass ich ein Fan der Reihe geworden bin.

  • Schöner Podcast. Hab direkt Lust mir das Spiel zuzulegen. Wobei ich es wohl nicht tue, da mir die Kampfsysteme der Tales Of Spiele eigentlich noch nie zugesagt haben. Ich habe für diverse Plattformen (GBA, PSP, PS3) diverse Tales Of Spiele und so richtig fesseln konnte mich da keines, weil mich das Button-Smasher-Kampf-System nicht gefiel und auch auch das Erkunden der Welt eher schwerfällig war. Aber vielleicht probiere ich es ja nochmal damit.
    Finde es übrigens super wenn ihr mehr über Japano-Rollenspiele podcastet.

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