Als Agenten der T.I.M.E. Agency werden die Spieler im Brettspiel T.I.M.E Stories auf Zeitreise geschickt, um Informationen zu sammeln und Risse in der Zeitlinie zu schließen. Gelingt das nicht auf Anhieb, werden sie erneut in die Zeitlinie zurückversetzt, um das Problem mit dem dort erworbenen Wissen erneut anzugehen – so oft, bis sie den Auftrag erfüllt haben.

Zusammen mit Guido von TricTrac und Matthias von den Bretterwisser bespricht Manu dieses faszinierende, storygetriebene Koop-Spiel vom Ubisoft-Mitarbeiter Manuel Rozoy.

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Trailer zum Spiel:

The Game ist ein Kartenspiel, das jüngst auch als App umgesetzt wurde. Ein Thema also wie gemalt für Insert Moin. Manu kennt natürlich die Brettspielvorlage, da die sogar als Spiel des Jahres 2015 nominiert war. Er und Daniel haben sich außerdem die App angeschaut. The Game ist in simples Kartenablegespiel, bei dem es darum geht, seine Karten von 2 bis 99 auf vier Stapel abzuwerfen.

Was als Brettspiel mit Mitspielern ein kurzweiliger Spaß ist, verkommt in der App wegen des Singeplayer-Ansatzes zur öden Kartensortiererei ohne echten taktischen Anspruch. Warum zwischen Kartenspiel und App eine so große Diskrepanz herrscht, klären Manu und Daniel im Cast.

Imhotep aus dem Kosmos-Verlag ist das neue Spiel von Cacao-Erfinder Phil Walker-Harding. Als altägyptische Baumeister in der Tradition des Großmeisters Imhotep versuchen wir als Steinlieferanten die besten Bauplätze mit unserem Material zu beliefern. Dabei gilt es, das richtige Timing zu finden, denn die Schiffe, die das Material zur Baustelle fahren, gehören uns nicht exklusiv. Jeder darf losfahren, wenn die Minimallast erreicht ist – was natürlich dazu führen kann, dass unser Material an der „falschen“ Baustelle landet. Ob unser Mitspieler das mit Absicht getan hat? Ein amüsantes, schnell zu lernendes Familienspiel, aber mit dem perfekten Sweetspot zwischen Zugänglichkeit und taktischer Tiefe.

Podcastbesprechung mit Hausfreund Guido von TricTrac.

Mombasa ist mit 915.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kenias und die wichtigste Hafenstadt Ostafrikas. Das Brettspiel mit dem gleichen Namen aus dem Pegasus Verlag von Alexander Pfister versetzt die Spieler in die Zeiten der großen Handelskompanien, um auf dem afrikanischen Kontinent Ruhm und Reichtum zu finden. Mit Waren wie Kaffee, Bananen und Baumwolle erwerben sie allmählich Anteile an den Kompanien.

Zusammen mit Oliver ‚Spielevater‚ Sack ergründen wir, ob der Expertenspiel-Messehit aus Essen die erwartete Spieltiefe mit sich bringt und trotz der sehr komplexen Mechaniken ein gutes Spielgefühl mit sich bringt. Auch nicht unerwähnt bleibt die Debatte um das Thema des Spiels und die Frage, ob Spiele Themengebiete wie Sklavenhandel und Kolonialismus einfach so ausblenden dürfen oder sich stärker auch mit den negativen Ereignissen dieser Zeit auseinandersetzen müssten.

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World of Yo-Ho“ ist ein Hybridspiel und vermischt klassisches Brettspiel mit Smartphones in einer familiengerechten Piraten-Fantasie-Welt. Die Kickstarter-Kampagne des französischen Studios volumique versprach „eine neue Art des Spielens“. Zusammen mit Daniel Wüllner von der SZ haben wir das Spiel, das bei uns bei Amigo erscheint bereits ausführlich ausprobiert und schildern unsere Erfahrungen. Das Spiel besteht aus einem Spielbrett und einer kostenlosen Applikation (kostenlos für iOS und Androïd), die man sich auf das Telefon lädt. Die Handys werden damit zum Spielstein, der über das Brett bewegt wird und wie eine Glasscheibe fungiert, mit der man auf das Brettspiel durchschaut. Zusätzliche Animationen auf dem Display beleben das Brettspiel und für geheime Missions- und Waffenauswahl wird das Display zu sich genommen. Kämpfe werden dann über zwei Bildschirmen ausgetragen, wenn diese nebeneinander liegen.

Das Spiel ist für ca. 50 EUR auch in Deutschland erhältlich (Affiliate-Link) und kann auch im Hotseat-Modus bereits mir nur einem Gerät gespielt werden.

Peg_BossMaster_Pac_R_RGBDas Kartenspiel Boss Monster greift die Idee und Atmosphäre des Molyneux-Klassikers Dungeon Keeper auf (Wir sind die Bösen, Helden wollen unseren Dungeon ausrauben) und verbindet diese mit der Optik früher Super-Nintendo-Plattformer. Abgerundet wird dies durch unzählige Anspielungen auf popkulturelle Themen wie Serien und Spiele. Doch steckt hinter dem simplen und optisch ansprechendem Spiel auch eine gute Mechanik?

Zusammen mit Tim Koch vom Spieleblog Spielfreu(n)de steigen wir in die deutsche Version des Dungeon-Builders ab, um ein paar Helden um die Ecke zu bringen.

PS: Link zu Boss Monster auf Amazon (Affiliate Link) und im Cast zwar nicht erwähnt, aber Boss Monster gibt es auch als App-Version für iOS und Android.

My Village ist das neue Spiel aus der prämierten „Village“-Reihe von Inka und Markus Brand, erschienen bei eggertspiele. Wir haben den studierten Kulturwissenschaftler Guido ‚OldBeard‘ Heinecke geladen, um darüber zu philosophieren, was mit Dorf-Geschichten passiert, die keiner aufschreibt? Wo leben die Erinnerungen und Sagen weiter, wenn der Zahn der Zeit an ihnen nagt und es keiner rechtzeitig schafft, diese in der Dorf-Chronik festzuhalten? Und wie schafft es dieses Brettspiel mit den anfangs unüberschaubar vielen Karten, auf den Tisch zu passen UND in unserem Gedächtnis zu bleiben?

Tharsis von Choice Provisions (Bit.Trip) spricht Manu gleich auf mehreren Ebenen an. Auf der einen Seite ein SciFi-Spiel, in der die Besatzung um das Überleben kämpft und Manus durch FTL geweckten Spaß an Roguelikes triggert – auf der anderen Seite ein Spiel mit sehr starken Brettspiel-Einflüssen und -Mechaniken. Tharsis könnte, abseits der Animationen und blutigen Würfel, auch so in der vorliegenden Form als physikalisches Spiel erscheinen. Ob der Welten-übergreifende-Überlebenskampf mit Kannibalismus-Thematik funktioniert, erfahrt ihr im Podcast mit unserem Gast Dennis Kogel von Radio Fritz Trackback und CasuallyCast.

Eltern und Menschen mit kleinen Kindern im Umfeld kennen alle die markanten, gelben Spielpackungen von HABA. Stellenweise haben wir die selber als Kinder sogar schon gespielt. Der Verlag HABA möchte nun sein Marktsegment erweitern und bietet seit der Brettspielmesse in Essen drei neue Familienspiele an, die auch Spieler über 10 Jahren und Erwachsene ansprechen sollen. Unter dem gemeinsamen Siegel »Brettspielabend approved« gehen drei Spiele für drei unterschiedliche Spielansprüche an den Start. Abenteuerland, Karuba und Spookies. Zusammen mit Guido von TricTrac haben wir und alle drei Spiele angeschaut und stellen sie im Podcast vor. Sozusagen »Spielepodcast approved«.

Pandemic Legacy – Season 1 von Rob Daviau und Matt Leacock ist ein Brettspiel, dass sich wie eine gute TV-Serie anfühlt. Unser Gast Matthias Nagy von den Bretterwissern und Manu haben dieses Spiel, das eine fortlaufende Geschichte über mindestens 12 Partien erzählt auch ähnlich „durchgebindget“ (wie die Generation Netflix zu sagen pflegt). Im Laufe von 12 Monaten gilt es, die Menscheit vor dem Ausbruch mehrere Seuchen zu beschützen. Dabei verändert sich jedoch das Spielbrett, die Charaktere und auch die Regeln von Partie zu Partie. Manche Karten werden nach einmaligem Gebrauch zerrissen (!), Aufkleber permanent auf das Spielfeld geklebt und auch gewisse Entscheidungen führen zu Konsequenzen, die sich auf die nächsten Runden auswirken – positiv wie negativ.

Ein faszinierendes Erlebnis. Im Podcast stellen wir zum einen das Spiel vor, was uns daran begeistert hat und erst in der zweiten Hälfte tauchen wir nach deutlicher Warnung in Spoiler-Territorien vor, die auch im Detail Dinge besprechen und wie unterschiedlich sich diese bei uns entwickelt haben.

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Zum angesprochenen Spoiler-Thread auf BGG geht es hier.