Nicolas Gaume ist nicht nur Videospielentwickler und der Gründer von Kalisto Entertainment gewesen, sondern auch der Präsident der French National Union of Video Games. Er ist zudem als Berater in der Branche tätig. Sein aktuelles Projekt: Ein Unternehmen, dass Videospielentwickler dabei unterstützten soll, historische Korrektheit in ihren Werken zu erlangen. Über dieses Vorhaben spricht er mit Micha im Cast.

Dies ist ein Interview von der Games Connection. Ja, alter Hut. Aber da es relativ zeitunabhängig ist, haben wir uns gedacht, dass wir es trotzdem noch veröffentlichen.

  • DocMoody

    Interessante Folge, danke fürs Ausgraben. Schade nur, dass es so lange her ist, dass die passenden Bilder etc. wohl etwas schwer zu integrieren sind. Hätte gerne die Helme und den Schädel gesehen.

    Wisst ihr, wie sich das mit der French National Union of Video Games so weiterentwickelt hat?

    Davon ab: Wird es auch einen Cast zu Oxenfree geben? Das Spiel sollte eigentlich den Geschmack von Manu und/oder Daniel treffen, hat es doch Anleihen an Telltales aktuelles Portfolio und Life is Strange. Nur halt von einer klassischeren Perspektive aus.

    • André

      Die French National Union of Video Games ist wohl so eine Art Industrieverband und die erwähnte Fotoagentur gehört zur RMN (Réunion des musées nationaux et du Grand Palais des Champs-Élysées): http://www.photo.rmn.fr Tatsächlich war mir nicht so ganz klar, wo die Initiative den Fotobestand der RMN für Videospiele zu nutzen angesiedelt ist. Aber da oben im Begleittext steht: „Ein Unternehmen, dass Videospielentwickler dabei unterstützten soll, historische Korrektheit in ihren Werken zu erlangen.“, nehme ich an bei keiner von beiden Organisationen sondern bei einer dritten? Vielleicht kann Micha das mal klarstellen.

      • J.C.

        Ich habe auch gerade den Cast gehört und mich gefragt, inwieweit wirkliche historische Beratung bzw. Bewertung durch die FNUoVG stattfindet.
        Im Interview scheint es so, als würde einfach Bildmaterial aus den historischen Archiven an die Spielebranche verkauft, um detailgetreue Vorbilder für Grafiken zu erhalten.
        Gerade bei Spielen wie Assassin’s Creed ist die historische Recherche ja meist auf das visuelle Setting beschränkt. Möglichst authentische Erzählungen von Ereignissen oder die Abbildung von gewissen gesellschaftlichen Strukturen in einer Vergangenheit spielen oftmals eine kleinere Rolle oder werden rein fiktiv nachgebildet.

        Wisst ihr von historisch geschulten Institutionen oder Beratern, die auch in der Konzeption von Videospielen mitwirken?

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