Depression ist ein schweres, aber wichtiges Thema. Da immer mehr Menschen daran erkranken, ist es lobenswert wenn Künstler es sich zur Aufgabe gemacht haben das Phänomenen genauer zu erklären. Videospiele haben sich dem Thema schon oft angenommen. Silent Hill 2, Gris oder Hellblade sind bekannte Beispiele. Aber meistens sind diese Spiele auch sehr enigmatisch und behandeln das Thema eher kryptisch. Sea of Solitude für PC, PS4 und Xbox One ist da aber anders: Es sagt ab der ersten Minute konkret, worum es geht und lässt keine Missverständnisse bei der Interpretation der ausschlaggebenden Ereignisse zu.

Game Designerin Cornelia Geppert hat gemeinsam mit ihrem Studio Jo-Mei ein emotional mitreißendes Werk geschaffen. Warum das so ist und weshalb ihr Sea of Solitude trotz einiger Schwächen nicht verpassen solltet, erklären Manu und Micha im Cast.

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In dem sechsten Teil der langlebigen Yakuza-Reihe geht es in vielerlei Hinsicht um einen Generationswechsel. Zum einen ist es das letzte Kapitel des Protagonisten Kazuma Kiryu und der gesamte Plot dreht sich um Interaktionen zwischen Jung und Alt. Zum anderen ist es das erste Spiel, das speziell für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt worden ist. Damit wurde zum ersten Mal seitens des Entwicklerteams eine umfangreiche technische Überarbeitung vorgenommen, die für die nachfolgenden Kapitel die Grundlage bilden soll. Ziemlich viele Aufgaben für Yakuza 6: Das Lied des Lebens.

Ob dieser Serienteil die Erwartungen erfüllen kann, erklären Cosplayerin Miette und Micha im Cast.

Einen geschriebenen Test zum Spiel von Micha könnt ihr hier finden.

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Yonder: The Cloud Catcher Chronicles vereint Elemente aus Zelda, garniert sie mit ein bisschen Minecraft und schmeckt es mit einer Prise Stardew Valley ab. Klingt auf dem Papier also wie eine tolles Rezept für ein äußerst schmackhaftes Indie-Spiel.

Daniel und Micha spielten Yonder und kommen zu ganz unterschiedlichen Ansichten über das Spiel. Während Micha die hübsche Optik und die entspannende Atmossphäre genießen konnte, langweilte sich Daniel nach wenigen Stunden, da es im Grunde außer ein paar belanglosen Nebenquests nix zu tun gibt. Die Auseinandersetzung der beiden über Yonder könnt ihr im Podcast anhören.

Der Indie-Entwickler Skipmore hat in den letzten Jahren kleine, aber sehr feine Retrotitel auf mobilen Plattformen veröffentlicht und kommt nun mit Kamiko daher, das mit einer Spielzeit von etwa einer Stunde ebenso überschaubar ist. Der kleine Preis und der Umfang täuschen aber: Wer gerne die alten Top-Down-JRPGs oder jüngst Hyper Light Drifter bzw. Titan Souls gespielt hat, wird von dem kleinen Spielchen überrascht sein.

Michael von 2Spielermodus und Micha haben sich mit den drei Heldinnen des Spiels ins Abenteuer gestürzt und erklären, weshalb Kamiko ein kleiner Geheimtipp ist.

Zum Schluss des Casts amüsieren wir uns übrigens köstlich über diese automatische Maschinenübersetzung von Google:

Als eines der ersten brasilianischen Spiele, die mit staatlichen Geldern unterstützt worden sind, hat Toren eine Pionierrolle in seinem Heimatland inne. Auch darüber hinaus ist der kleine Indie-Titel ambitioniert: Er bedient sich einer unverbrauchten Ästhetik, nähert sich dem Thema Kindheit, sowie Adoleszenz mit einer Vielzahl von Metaphern und fordert weniger das Geschick, als den Intellekt des Spielers. Mit anderen Worten: Man kann sich ewig lange über das Action-Adventure unterhalten!

Genau das hat Micha heute mit dem Gast Jan-Ole getan. Im Cast tauschen sich beide darüber aus, wie sie Toren interpretiert haben.

Manu, Micha und Daniel sprechen endlich über Uncharted 4. Ist Entwickler Naughty Dog mit dem Spiel der krönende Abschluss gelungen, den die PlayStation-Exklusivreihe verdient hat? Und wieviel wurde an der bewährten Formal verändert, nachdem der vierte Teil der erste ist, der nativ für die neue PlayStation 4 entwickelt wurde? Oder hat sich die Formel nach dem Abschluss der Trilogie doch einfach überholt?
Alles Fragen, die wir im Podcast zu Uncharted 4 besprechen.

Die Brunch-Folge mit Martin Teichmann, dem Environment Designer bei Naughty Dog, gibt’s übrigens hier.

In Uncharted – The Nathan Drake Collection veröffentlicht Sony alle drei bisher nur für die PlayStation 3 erschienen Uncharted-Spiele noch einmal in einer gemeinsamen Box für die PlayStation 4. Dreimal kinoreife Abenteuer-Action mit toller Optik, das klingt doch nach einem super Paket, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Das finden zumindest Micha und Daniel.

Ihr Gast, Dom von Gamespilot, sieht das hingegen etwas anders und findet die Nathan Drake Collection gar nicht so toll. Was ihn genau an Uncharted stört, das erklärt er im Podcast.

Deck13 war bisher eigentliche eher bekannt für Adventures, hat aber kürzlich beim Deutschen Computerspielepreis abgeräumt. Zu Recht, denn ihr Werk Lords of the Fallen ist eines der wenigen Spiele aus Deutschland, die auch auf dem internationalen AAA-Markt eine gute Figur machen. Und trotzdem hört man einen bestimmten Vorwurf wie bei einer kaputten Schallplatte immer wieder …

„… Lords of the Fallen? Das ist doch dieser dreiste Dark Souls-Klon!“
„Das ist doch dieser dreiste Dark Souls-Klon!“
„Ein dreister Dark Souls-Klon!“
„Dreist! Klon!“
„“§Q§$%“§$§%&§$§$!“§$-KLON!!!!!“ (mit Schaum vor dem Mund)

lords

Schluss damit! Micha hat sich Christian eingeladen und gemeinsam versuchen sie das Spiel im Cast zu besprechen, OHNE ständig mit Vergleichen aus der Souls-Reihe zu kommen. Wie sich herausstellt, ist es doch nicht ganz so einfach …

Den Youtube-Kanal von Christian könnt ihr hier finden.

Das Indie-Spiel Evoland trägt den Untertitel „A short story of adventure video games evolution“ und das beschreibt die Idee des Spiels auch sehr gut: Der Spieler erlebt eine Zeitreise durch die Videospiel-Historie: Angefangen bei monochromen 2D-Adventures, über die 8- und 16-Bit-Ära bis zu isometrischen 3D-Spielen. Für den PC ist Evoland bereits seit 2013 erhältlich, jüngst erschien eine Portierung für iOS und Android.

Ob die charmante Idee von Evoland wirklich über die Spieldauer tragen kann oder ob sich außer einer gewissen Nostalgie eher schnell öde Langeweile einstellt, darüber reden Manu und Daniel in der heutigen Folge.