Yonder: The Cloud Catcher Chronicles vereint Elemente aus Zelda, garniert sie mit ein bisschen Minecraft und schmeckt es mit einer Prise Stardew Valley ab. Klingt auf dem Papier also wie eine tolles Rezept für ein äußerst schmackhaftes Indie-Spiel.

Daniel und Micha spielten Yonder und kommen zu ganz unterschiedlichen Ansichten über das Spiel. Während Micha die hübsche Optik und die entspannende Atmossphäre genießen konnte, langweilte sich Daniel nach wenigen Stunden, da es im Grunde außer ein paar belanglosen Nebenquests nix zu tun gibt. Die Auseinandersetzung der beiden über Yonder könnt ihr im Podcast anhören.

Der Indie-Entwickler Skipmore hat in den letzten Jahren kleine, aber sehr feine Retrotitel auf mobilen Plattformen veröffentlicht und kommt nun mit Kamiko daher, das mit einer Spielzeit von etwa einer Stunde ebenso überschaubar ist. Der kleine Preis und der Umfang täuschen aber: Wer gerne die alten Top-Down-JRPGs oder jüngst Hyper Light Drifter bzw. Titan Souls gespielt hat, wird von dem kleinen Spielchen überrascht sein.

Michael von 2Spielermodus und Micha haben sich mit den drei Heldinnen des Spiels ins Abenteuer gestürzt und erklären, weshalb Kamiko ein kleiner Geheimtipp ist.

Zum Schluss des Casts amüsieren wir uns übrigens köstlich über diese automatische Maschinenübersetzung von Google:

Als eines der ersten brasilianischen Spiele, die mit staatlichen Geldern unterstützt worden sind, hat Toren eine Pionierrolle in seinem Heimatland inne. Auch darüber hinaus ist der kleine Indie-Titel ambitioniert: Er bedient sich einer unverbrauchten Ästhetik, nähert sich dem Thema Kindheit, sowie Adoleszenz mit einer Vielzahl von Metaphern und fordert weniger das Geschick, als den Intellekt des Spielers. Mit anderen Worten: Man kann sich ewig lange über das Action-Adventure unterhalten!

Genau das hat Micha heute mit dem Gast Jan-Ole getan. Im Cast tauschen sich beide darüber aus, wie sie Toren interpretiert haben.

Manu, Micha und Daniel sprechen endlich über Uncharted 4. Ist Entwickler Naughty Dog mit dem Spiel der krönende Abschluss gelungen, den die PlayStation-Exklusivreihe verdient hat? Und wieviel wurde an der bewährten Formal verändert, nachdem der vierte Teil der erste ist, der nativ für die neue PlayStation 4 entwickelt wurde? Oder hat sich die Formel nach dem Abschluss der Trilogie doch einfach überholt?
Alles Fragen, die wir im Podcast zu Uncharted 4 besprechen.

Die Brunch-Folge mit Martin Teichmann, dem Environment Designer bei Naughty Dog, gibt’s übrigens hier.

In Uncharted – The Nathan Drake Collection veröffentlicht Sony alle drei bisher nur für die PlayStation 3 erschienen Uncharted-Spiele noch einmal in einer gemeinsamen Box für die PlayStation 4. Dreimal kinoreife Abenteuer-Action mit toller Optik, das klingt doch nach einem super Paket, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Das finden zumindest Micha und Daniel.

Ihr Gast, Dom von Gamespilot, sieht das hingegen etwas anders und findet die Nathan Drake Collection gar nicht so toll. Was ihn genau an Uncharted stört, das erklärt er im Podcast.

Deck13 war bisher eigentliche eher bekannt für Adventures, hat aber kürzlich beim Deutschen Computerspielepreis abgeräumt. Zu Recht, denn ihr Werk Lords of the Fallen ist eines der wenigen Spiele aus Deutschland, die auch auf dem internationalen AAA-Markt eine gute Figur machen. Und trotzdem hört man einen bestimmten Vorwurf wie bei einer kaputten Schallplatte immer wieder …

„… Lords of the Fallen? Das ist doch dieser dreiste Dark Souls-Klon!“
„Das ist doch dieser dreiste Dark Souls-Klon!“
„Ein dreister Dark Souls-Klon!“
„Dreist! Klon!“
„“§Q§$%“§$§%&§$§$!“§$-KLON!!!!!“ (mit Schaum vor dem Mund)

lords

Schluss damit! Micha hat sich Christian eingeladen und gemeinsam versuchen sie das Spiel im Cast zu besprechen, OHNE ständig mit Vergleichen aus der Souls-Reihe zu kommen. Wie sich herausstellt, ist es doch nicht ganz so einfach …

Den Youtube-Kanal von Christian könnt ihr hier finden.

Das Indie-Spiel Evoland trägt den Untertitel „A short story of adventure video games evolution“ und das beschreibt die Idee des Spiels auch sehr gut: Der Spieler erlebt eine Zeitreise durch die Videospiel-Historie: Angefangen bei monochromen 2D-Adventures, über die 8- und 16-Bit-Ära bis zu isometrischen 3D-Spielen. Für den PC ist Evoland bereits seit 2013 erhältlich, jüngst erschien eine Portierung für iOS und Android.

Ob die charmante Idee von Evoland wirklich über die Spieldauer tragen kann oder ob sich außer einer gewissen Nostalgie eher schnell öde Langeweile einstellt, darüber reden Manu und Daniel in der heutigen Folge.

Man kennt die üblichen Verdächtigen: FIFA, Call of Duty, NFS … jedes Jahr ein neues Spiel, und jedes Jahr heißt es: Schon wieder? Interessanterweise sind die LEGO-Interpretationen von bekannten Film-Universen davon ausgenommen. Mit einem beängstigenden Tempo erscheinen oftmals mehrere Titel in einem Jahr, ohne dabei eine Systemplattform auszulassen – und lediglich eine geringfügige Minderheit scheint sich daran zu stören. Warum ist die Schmerzgrenze bei Kritikern und Spielern so hoch? Nostalgie + Nostalgie = WIN-WIN-Situation?

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Micha geht zusammen mit Florian diesem Phänomen auf die Spur. Beide kramen dabei nicht nur in ihrer Kindheit, sondern besprechen auch die jüngst erschienenen LEGO-Titel zum Kinofilm und zum Hobbit. Dann mal ran an die dicken Klötzchen!!!

Spontan-Verlosung:
Schreibt uns bis zum einschließlich 11.07. in den Kommentaren, welchen Film/Serie/Spiel/Whatever Ihr gerne in einer LEGO-Version sehen würdet. Wir verlosen unter allen Einträgen die von Florian zur Verfügung gestellte Simpsons-Figur von APU. (Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen und so).

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Kriegsspiele gibt es mehr als genug. In ihnen wird geschossen, gestorben, zerstört und vernichtet. Allen voran Spiele über den zweiten Weltkrieg gehen den schmalen Grad zwischen dargestellter Grausamkeit und actionbetonter Unterhaltung. Aber egal wie authentisch die Waffen, Schauplätze oder historischen Begebenheiten auch sein mögen: In diesen Spielen geht es in den allermeisten Fällen nicht um die Menschen, sondern nur um den Krieg an sich als Feuerwerk-Schauspiel mit allerhand Knalleffekten. Streng genommen sind diese Spiele eine Beleidigung: Kinder spielen die Tode ihrer Großväter nach und haben dabei auch noch Spaß!

Valiant Hearts von Ubisoft, einem weiterem künstlerischen Projekt nach Child of Light, das mit einem kleinem Team entstanden ist, schickt sich an diesen Umstand umgehend zu verbessern. Es nimmt sich nicht nur dem selten thematisierten ersten Weltkrieg an, sondern rückt Menschen und Opfer des Konflikts in den Vordergrund. Dominik und Micha konnten sich das Spiel bereits vorab ansehen und sprechen über ihre Eindrücke.

Im Anschluss an das Gespräch folgt zudem ein Interview mit Lead Writer Gerard Barnaud.