L’Amour ist ein Format, in dem wir uns um Liebe und Sexualität in Videospielen beschäftigen. In der heutigen Ausgabe wenden wir uns einem wichtigen Thema zu: Die Darstellung von Homosexualität.

Homosexuelle Charaktere hat es durchaus schon in Spielen gegeben, aber über ihre Inszenierung besteht einiges an Diskussionsbedarf. In manchen Spielen wird es als Feature vermarktet, in anderen grenzt die Darstellung an Parodie. Und dann wären da natürlich die homophoben Reaktionen vieler Spieler selbst. Als es bei der E3-Präsentation zu The Last of Us 2 zu einem innigen Kuss zwischen zwei Mädchen kam, ging ein Raunen durch den Saal. Und Social Media überschlug sich.

Über das Thema reden sich viele den Mund fusselig, ohne Kontakt zu homosexuellen Personen zu haben. Deshalb dachten wir uns: Sprechen wir doch mit den Leuten, die das direkt betrifft. Daher hat Micha für die heutige Folge drei schwule Gäste eingeladen, mit denen er drei lange Gespräche über das Thema führt. Als Gäste sind Sebastian von IGN, der unser Hörer Lars und der Musiker George Le Bonsai dabei.

Zu diesem Cast wird es eine Fortsetzung mit lesbischen und möglicherweise bisexuellen Gästen geben.

Die Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon im „Daily Breakfast“-Paket zur Verfügung. Für den Pauschalpreis von nur 5 Dollar im Monat erhaltet ihr jeden Tag eine neue Folge von uns automatisch per RSS-Feed frisch zum Frühstück geliefert. Darunter Reviews zu aktuellen Spielen, Einblicke hinter die Kulissen mit interessanten Menschen aus der Spielebranche, Meta-Diskussionen und Themen-Specials. Die Unterstützung ist jederzeit kündbar und ihr erhaltet sofort Zugang zu allen bisherigen Patreon-only-Inhalten (inzwischen fast 200 Folgen). Alle weiteren Informationen auf www.patreon.com/insertmoin. und jetzt neu: Support auch per Bankeinzug ohne Kreditkarte möglich unter: www.steadyhq.com/insertmoin

Spiele mit sexy Protagonisten gibt es eine ganze Menge, aber Spiele, die sich tatsächlich um Sex und Liebe drehen, sind unheimlich selten. Die Designerin Nina Freeman behandelt das Thema in ihren Werken allerdings schon seit geraumer Zeit und auch bei ihrem ersten kommerziellen Projekt Cibele bleibt sie sich treu: Dort wird die Geschichte zweier Jugendliche erzählt, die sich online in einem Rollenspiel kennenlernen. Und verlieben. Das Spiel basiert auf persönlichen Erfahrungen von Freeman und dürfte eines der mutigsten Spiele sein, die 2015 erschienen sind.

Gemeinsam mit Nina Kiel, die eine prickelnde Sex-Kolumne bei unseren Freunden von Superlevel schreibt, und zudem noch Autorin des Buches „Gender in Games“ ist, bespricht Micha diesen spannenden, besonderen Titel im Cast.

Über das Buch haben übrigens Daniel und Nina in diesem Cast gesprochen.