Dein Einfluss von Fans einer Spieleserie darf nicht unterschätzt werden. Mögen sie das, was du tust, loben sie dich in den Himmel und verhelfen deinen Werk zu großer Bekanntheit. Aber wehe, du machst etwas, was ihnen missfällt! Dann schlagen sie dich zu Boden und spucken auf dich, als hättest du ein schweres Verbrechen begangen.

Obwohl das talentierte Team von Ninja Theory mit Heavenly Sword und Enslaved zwei beeindruckende Brawler produziert hat, konnten sie nicht den finanziellen Erfolg feiern, den sie eigentlich verdient hätten. Bei der Neuinterpretation von Devil May Cry sah es dann endlich so aus, als wäre ein Kassenhit in Reichweite – doch der Release wurde überschattet von Fans, die den neuen Dante gehasst haben. Neue Frisur, neuer Charakter, neue Attitüde: Unfassbar! Wie konnte Ninja Theory bloß so dreist sein? Trotz guter Pressekritiken ging das Spiel folglich unter.

Mit dem Remaster DmC – Definitive Edition bekommt das Werk auf den neuen Konsolen aber wieder eine Chance! Micha hat sich den guten Daniel Flege von Xbox Dynasty eingeladen. Gemeinsam erläutern sie, warum das Actionspiel auch in der Neuauflage eine unbedingte Empfehlung ist.

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Japano-Spezialexperte Gregor ist heute erfreulicherweise wieder zu Gast bei Manu um über den Nachfolger einer der wohl außergewöhnlichsten Spiele der letzten Konsolengeneration zu sprechen: Bayonetta von Platinum Games/Sega.

Bayonetta 2 möchte nun das schier unmögliche schaffen und den Vorgänger aus dem Jahre 2010 toppen. Ob dafür allein Bayonettas moderne Kurzhaarfrisur ausreicht? Wir klären ebenfalls, ob Nintendos finanzielle Unterstützung mit dem Wii-U-Exklusiv-Deal auf die sehr sexuelle und mit religiösen Symbolen überfrachtete Bildersprache negativen Einfluss hatte. Und natürlich reden wir auch darüber, welche Rolle das Spiel im Kontext der anhaltenden Sexismus-Debatte spielt.

PS: Mit den „schlechten“ Verkaufszahlen des Vorgängers lagen Gregor und ich übrigens komplett daneben:

„Weltweit wurde es plattformübergreifend bereits mehr als 1,1 Millionen mal verkauft (Stand: Februar 2010)“

(Quelle: Wikipedia)

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12_01_14_insert2014 Wenn euch der Podcast gefällt und vielleicht sogar mehrmals die Woche durch eure Kopfhörer rauscht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr einen Blick auf unsere Patreon-Kampagne werfen könntet.

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So wird Insert Moin dank eurer Hilfe noch besser. Danke! <3

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Oh ja, Diablo. Micha hatte mal einen Schulfreund, der regelrecht besessen vom zweiten Teil war. Mehrere Wochen lang hatte dieser ihm jeden Morgen erzählt, was er neues im Spiel entdeckt und welchen Level er erreicht hatte. Wochen! Und als die Erweiterung Lord of Destruction erschien, ging es noch einmal von vorn los! Ohne selbst auch nur eine Sekunde Diablo gespielt zu haben, hatte Micha also schon die Nase voll.

Dementsprechend müde reagierte er auf den Release von Diablo 3 auf dem PC. Schnödes Hochleveln mittels Rumgeklicke am Rechner? Nö, Danke! Die Meinung änderte sich schlagartig mit dem Release auf Konsolen. Couch-Coop mit bis zu vier Spielern? Gemütliches Looten & Leveln in geselliger Runde? Ja, geil! Her damit!

Um diesen Sinneswandel im Podcast zu dokumentieren, hat Micha sich Marcus eingeladen. Gemeinsam philosophieren sie darüber, weshalb Diablo 3: Ultimate Evil Edition trotz offensichtlicher Schwächen viel Spaß macht.

Die im Podcast angesprochene Angespielt-Ausgabe findet ihr hier.

An Micha ist die Sacred-Reihe irgendwie vorbei gegangen. Er hat gehört, es sei „irgendwie so etwas wie Diablo“ und hat aus Desinteresse nie einen der beiden Hauptteile gespielt. Dann legt er den Dritten ein und staunt nicht schlecht: Es ist wie Gauntlet! Nur bunter! Und moderner! Woah, und dann auch noch im Coop bestreitbar! Zwei Abende spielt er es gemeinsam mit einer Freundin und metzelt sich mit heller Freude durch Horden von Gegnern. Doch mit einem zufälligen kurzen Blick auf Amazon folgt die Verwunderung: Nur ein Stern als Durchschnittsbewertung?

Fakt ist: Die alten Fans der Sacred-Reihe sind außer sich vor Wut! Auch Jagoda ist sauer und erläutert im Cast, weshalb für sie und die vielen Fans Sacred 3 eine riesengroße Frechheit ist.

Wer übrigens die ehemaligen Sacred-Entwickler unterstützen möchte, kann dies bei ihrem neuen Projekt Unbended tun. Und wer gerne ein Video zu Sacred 3 sehen möchte, findet hier den Shortcut von Micha.

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David Kubalak (Art Director) and Chris Rippy (Producer and FIFA-Fan) von Robot Entertainment sind heute zu Gast bei Manu zu einem kleinen Interview. Anlass ist natürlich das neue Spiel Echo Prime der texanischen „Orcs must Die!“ und „Hero Academy“-Macher. Manu befragt die beiden zu gutem Game Design, den Herausforderungen des F2P-Marktes, der Robot- und Ensemble-Vergangenheit und natürlich zu ihrem neuen Spiel. Und Bärten.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=6Cm-jf0mIZ4

Das Reboot von Devil May Cry hat uns außerordentlich gut gefallen. Umso gespannter waren wir auf die erste Single Player-Downloaderweiterung, da es in der Geschichte noch viele Dinge zu erforschen gab. Aber: Eingelegt, gespielt, langes Gesicht gemacht.

Florian von Metal Hammer und Micha mussten leider feststellen, dass trotz ein paar ziemlich cooler Ideen der DLC zu DmC (das kann man sicher gut rappen) dem typischen Cashcow-Fluch erlegen ist und mit einfachsten, lieblosesten Mitteln versucht noch einmal etwas Kohle von seinen Fans abzuzwacken.