P.T. war sicherlich die größte Überraschung der gamescom 2014. Auf der Sony-Pressekonfonferenz mit einem Trailer als neues Horror-Spiel und Erstlingswerk eines noch völlig unbekannten Studios angekündigt, stand außerdem gleich eine Demo zum Download im PSN bereit.

Wer die zu lösen vermochte, dem offenbarte sich am Ende in einem weiteren Trailer die noch viel größere Überraschung und das wahre Geheimnis von P.T.: Die Abkürzung stand in Wirklichkeit für Playable Teaser und war eigentlich die Ankündigung von Silent Hills, einem neuen Ableger von Konamis Horror-Serie. Und als ob das allein nicht schon gereicht hätte, um alle in Aufregung zu versetzen, fallen im Teaser auch noch die Namen von Game-Designer Hideo Kojima und Regisseur Guillermo del Toro.
Zu allem Überfluss war dann P.T. schon als kurze Demo so derart gruselig und kryptisch, dass es für Silent Hills Schlimmes erahnen lässt – im positiven wie negativen Sinn.

SillentHills

Um die Geschichte von P.T. aka Silent Hills rückblickend noch einmal aufzudröseln und zu analysieren, ob die Demo wirklich so gruselig ist, haben sich Micha und Daniel als Gast Daniel (@El_Ebeneezer) von GameStar und GameTube eingeladen, der die Demo unter anderem für das Let’s Play gespielt hat.

Ein ausführliches Special, das auch noch mal viele weitere Theorien in und um P.T. zusammenfasst, gibt’s hier auf Gamestar.de: Hideos Horror-Hype.

Let’s Play von P.T. bei GameTube

Von Metal Gear Rising: Revengeance hat man schon 2009 Wind bekommen. Nachdem Kojima Productions trotz vieler Ideen nicht wirklich voran kam, haben sie sich Platinum Games zur Hilfe geholt. Entstanden ist ein rasantes Spin-Off zu Hideo Kojima´s MGS-Reihe, das mit einem Schleichspiel nicht mehr viel gemeinsam hat, dafür aber im Brawler-Segment so manchem Genrevertreter zeigt, dass er noch viel zu lernen hat.

Andreas von der Gamer-WG und Micha erklären, warum MGR: Revengeance nach der Neuauflage von Devil May Cry ein weiteres ziemlich geiles Genrehighlight ist, weshalb die von Kojima erschaffenen Universen irre faszinierend sind und warum mit tiefer Stimme gesprochene Spieletitel viel öfter in Startmenüs eingebaut werden sollten.

Hideo Kojima wird wohl sein gesamtes Leben an Metal Gear Solid gebunden sein. Nach dem offiziellen vierten Teil für die Playstation 3 wollte er eigentlich keine Fortsetzung mehr machen, aber Ende 2012 hat er uns mit Neuankündigungen und Tech-Demos wieder sehr neugierig auf, ja, neue MGS-Spiele gemacht. Zwischen der ganzen Schleicherei hat er sich allerdings mit „Zone of the Enders“ an ein anderes Projekt gewagt. Der sehr erfolgreiche Starttitel für die Playstation 2 zog einen finanziell leider nicht sonderlich profitables Sequel und diverse Spin-Offs in anderen Medienbereichen nach sich. Und ein neuer dritter Teil ist in Sicht. Konami rückt mit der HD-Collection die Serie nun wieder ins Rampenlicht.

Micha hat sich Andreas von der Gamer-WG eingeladen und spricht mit ihm über Anime-Serien, japanische Pop-Songs, liebenswerte künstliche Intelligenzen, abgefahrene Roboterdesigns mit Phallussymbolen, verstörende Techno-Alpträume und böse Menschen, die eigentlich gar nicht so böse sind. (^_~)