Resident Evil Village: Große Frauen, groteske Fratzen und gruseliger Fanservice

Resident Evil 8 aka Resident Evil Village setzt die Geschichte um Ethan Winters aus dem siebten Teil der Grusel-Serie fort. Einige Jahre nach den schrecklichen Ereignissen (wir berichteten) findet sich Ethan nach einer unschönen Begegnung mit Chris Redfield irgendwo in einem Dorf in Osteuropa wieder. Dort erwarten ihn einige sehr skurrile Gestalten, merkwürdige okkulte Rituale und natürlich auch allerlei Monster, die ihm nach dem Leben trachten.

Zusammen mit Matthias Kreienbrink hat sich Manu bereits vorab durch den mit Spannung erwarteten neuen Horrorspiel von Capcom gekämpft und berichtet euch von den Erlebnissen.

Resident Evil Village erscheint am 7. Mai 2021 für PS4/PS5, Xbox One/Series X/S und den PC.

Returnal: Und täglich grüßt die Bullet Hell

Allen Freunden von Arcade-Shooter ist Housemarque ein Begriff. Das finnische Studio hat sich mit Titeln wie Dead Nation, Stardust oder Matterfall einen Namen gemacht. Kein Wunder, denn die Markenzeichen sind nicht nur schnelles, makelloses Gameplay, sondern auch auch technische Kniffe, die für audiovisuelle Wow-Effekte sorgen. Der Mix aus Roguelite, Arcade-Shooter, Metroidvania und Survival Horror ist der erste Vollpreistitel des Studios – und haut Manu und Micha voll aus den Socken! Warum “Returnal” schon jetzt eines der Highlights des Spielejahres ist, ihr aber trotzdem sehr frustresistent sein solltet, erfahrt ihr im Cast.

Visage: Das Erbe von P.T. trägt eine Fratze

Diesen Moment wird Micha nicht vergessen: Auf der Gamescom 2014 lag er des Nachts im Hotelbett, hat sich noch durch Twitter gescrollt … und dann laß er mit fast zufallenden Augen einen Tweet einer Spielerin: Sie hatte gerade die jüngst veröffentlichte P.T. Demo auf ihrer Playstation 4 beendet und im Abspann wurden die Worte “Silent Hills” eingeblendet. What!?! Auf einmal saß Micha kerzengerade im Bett. Hellwach!

Micha sollte hier noch keine Ahnung haben, was für ein Drama es um P.T., Konami und Kojima geben wird. Und ebenso war in diesem Augenblick nicht absehbar, welchen großen Einfluss das Spiel auf das gesamte Horrorgenre haben sollte. Die kryptischen Rätsel, Psychohorror in einer vertraut wirkenden, photorealistischen Umgebung, generell eine eher heranschleichende Furcht statt ständige Jump Scares im Sekundentakt – P.T. war so gut, dass es viele Entwickler zu einer eigenen Entwicklung inspiriert hat. Eines dieser Spiele ist Visage. Es aber einen P.T.-Klon zu nennen wäre nicht fair, denn es wächst weit über seine Inspiration hinaus – und ist nebenher für das gerade einmal fünf Personen große Indie-Team Sad Square Studio auch technisch ziemlich beeindruckend.

Micha hat Malte vom Indie-Magazin “Welcome to Last Week” eingeladen. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie was für ein Alptraum Visage eigentlich ist.

Also … ganz ehrlich. Ein Alptraum! Ganz schlimm! Malte und Micha lieben es, aber … uff.

Erschienen ist Visage für PC, Playstation 4 und Xbox One. Die Review von Malte findet ihr hier: https://welcometolastweek.de/2020/12/07/visage-review-willkommen-im-geisterhaus/

The Medium: Würdevoller Abschied in zwei Dimensionen

Bloober Team ist ein etwas merkwürdiger Name für ein Entwicklerstudio, aber sie haben sich mittlerweile als Experten für Horrorspiele etabliert – auch wenn ihre Titel ständig in Kritik geraten. Blair Witch und Layers of Fear 2 kam nicht bei jedem gut an, und auch ihr neues Spiel The Medium eckt ziemlich an. Fans von Silent […]

Little Nightmares 2: Stimmungsvolle Fortsetzung des Indie-Grusel-Hits

Little Nightmares 2: Stimmungsvolle Fortsetzung des Indie-Grusel-Hits mit Manuel Fritsch und Sebastian Tyzak

The Dark Pictures: Little Hope: Coop-Hexenschuss für geteiltes Leid

Interaktive Filme sind in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen. Sie sehen heute bloß meistens anders aus: Statt real gefilmter Schauspieler hat man jetzt … quasi-real gefilmte Schauspieler. Sie leihen den Charakteren “nur” ihre Bewegungen und ihre Stimme, die dann auf ein 3D-Modell übertragen werden. Das hat Quantic Dream bereits mit Titeln wie Heavy […]

Lost in Vivo: Geistiges Erbe von Silent Hill

Sind wir mal ehrlich: Auf Steam wird man regelrecht mit Indie-Horrorspielen erschlagen! Viele davon machen sicher Spaß, aber weit über die Hälfte gibt sich mit den üblichen Horror-Tropes zufrieden. Ausgenudelte Jump Scares, die immergleichen Orte und Charaktere – fast hat man das Gefühl, jedes zweite Spiel lässt einen ein altes Wohnhaus aufsuchen, wo einem Geister […]

Bendy and the Ink Machine: Frischer Anstrich im Horrorgenre

Bendy and the Ink Machine sieht völlig unscheinbar aus: Es hat einen Vintage-Cartoon-Look, wie die alten Disney-Zeichentrickfilme aus den 1930er Jahren. Die Figuren sind teilweise an bekannte Vorbilder angelehnt, wie zum Beispiel Goofy. Überhaupt wirkt die gesamte Spielwelt gezeichnet. Kaum geht man aber die ersten Schritte, merkt man: Wow, das hier ist düster. Und klaustrophobisch. Und wirklich, wirklich gruselig. Micha und Geraldine von der Gamestar erklären, warum das gelingt.

Maid Of Sker: Eine Nacht im walisischem Horror-Hotel

Folklore und Horrorspiele passen gut zusammen. Fast hat man den Eindruck, durch urbane Legenden, historische Geistergeschichten und düstere Märchen erhielte man einen persönlichen Einblick in die seelischen Abgründe eines Volkes. Folklore ist schließlich tief verwurzelt und spiegelt Urängste wieder, die in modernen Abwandlungen immer wieder auftauchen. So wie beim Indie-Horror Maid of Sker, das die […]

Elternstreit, Krankenhäuser, Friseure – Wie The Inner Friend Kindheitstrauma aufarbeitet

Horrorspiele sind eine tolle Sache. Nicht nur, weil sie uns bestenfalls erschrecken und emotional mitreißen, sondern weil sie sich auch gut dazu eignen Trauma zu thematisieren. Surreale Bilder, Metaphern und non-lineare Erzählstrukturen passen einfach gut ins Genre. Davon macht das Indie-Spiel »The Inner Friend« stark Gebrauch. Als eine Art Geisterabbild des Unterbewusstseins eines Kindes bewegt […]