P.T. war sicherlich die größte Überraschung der gamescom 2014. Auf der Sony-Pressekonfonferenz mit einem Trailer als neues Horror-Spiel und Erstlingswerk eines noch völlig unbekannten Studios angekündigt, stand außerdem gleich eine Demo zum Download im PSN bereit.

Wer die zu lösen vermochte, dem offenbarte sich am Ende in einem weiteren Trailer die noch viel größere Überraschung und das wahre Geheimnis von P.T.: Die Abkürzung stand in Wirklichkeit für Playable Teaser und war eigentlich die Ankündigung von Silent Hills, einem neuen Ableger von Konamis Horror-Serie. Und als ob das allein nicht schon gereicht hätte, um alle in Aufregung zu versetzen, fallen im Teaser auch noch die Namen von Game-Designer Hideo Kojima und Regisseur Guillermo del Toro.
Zu allem Überfluss war dann P.T. schon als kurze Demo so derart gruselig und kryptisch, dass es für Silent Hills Schlimmes erahnen lässt – im positiven wie negativen Sinn.

SillentHills

Um die Geschichte von P.T. aka Silent Hills rückblickend noch einmal aufzudröseln und zu analysieren, ob die Demo wirklich so gruselig ist, haben sich Micha und Daniel als Gast Daniel (@El_Ebeneezer) von GameStar und GameTube eingeladen, der die Demo unter anderem für das Let’s Play gespielt hat.

Ein ausführliches Special, das auch noch mal viele weitere Theorien in und um P.T. zusammenfasst, gibt’s hier auf Gamestar.de: Hideos Horror-Hype.

Let’s Play von P.T. bei GameTube

Insert Experiment: Kann man über ein Spiel, das man ohne Probleme in unter zehn Minuten beenden kann, einen Podcast füllen? Jagoda (@Scheinprobleme) und Daniel haben den Versuch gewagt und siehe da: Man kann. Denn im Indie-Spiel Heartwood lässt sich tatsächlich einiges an Stoff finden, über den man sich unterhalten kann.

Heartwood ist eher ein kurzes, interaktives Erlebnis denn ein echtes Spiel. Um was es überhaupt geht, warum das psychologische Experiment trotzdem an die Nieren gehen kann und warum hier eigentlich Stroh liegt: Alle Fragen wie immer kompetent im Podcast geklärt:

Jagodas geschrieben Text zu Heartwood gibt’s hier: „Heartwood: Dröhnenden Schrittes ins Nichts

Trailer

TheEvilWithin

Das Genre der Horrorspiele war zu Zeiten von Alone In The Dark, Resident Evil und Silent Hill absoluter AAA-Mainstream. Heutzutage wird es allenfalls noch aus dem Indie-Segment bedient, wie Outlast, Slender oder Amnesia zeigen.

Micha und Daniel kommen angesichts ihres heutigen Themas auch darauf zu sprechen, dass echter Horror von den großen Publishern nicht mehr bedient wird. The Evil Within will davon die selbsterklärte Ausnahme sein, denn als Designer zeichnet Shinji Mikami verantwortlich, der in seiner Rolle als kreativer Kopf der Resident-Evil-Reihe als wichtiger Wegbereiter des Survival-Horror-Genres gilt.

Ist die Rückkehr des Survival-Horror mit The Evil Within nur ein von der PR-Abteilung bemühtes Bild oder kann das Spiel wirklich an alte Qualitäten anknüpfen. Micha, der es bereits mehrere Stunden spielen konnte, spricht mit Daniel im Cast über seine Eindrücke

Weiterführende Artikel von Micha zum Thema Indie-Horror und japanische Horrospiele (inkl. Pixelmacher-Beiträge) gibt’s auf Kollisionsabfrage.net: Hier und hier.

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Das Terminal Reality-Team hat eigentlich eine solide Vita: Sie fingen mit Nocturne an, haben die Blair Witch-Spielereihe begonnen, die beiden Bloodraynes entwickelt und ein ansprechendes Ghostbusters-Spiel auf die Beine gestellt. Dann kam Star Wars Kinect und so mancher runzelte die Stirn. Als nun TWD: Survival Instinct folgte, wandelte sich das Stirnrunzeln in Resignation. Gerüchten zufolge hatten die Entwickler für dieses Spiel gerade einmal ein Jahr Zeit. Shame on you, Activision!

Denn das Spiel ist schlecht. Sehr schlecht. Es streitet sich mit Aliens: Colonial Marines um den letzten Platz. Angesichts der Entwicklungszeit hat TWD: Survival Instinct sicherlich mehr Respekt verdient. 6 Jahre < 1 Jahr. Tim aus dem Geekkeller und Micha konnten dem Spiel aber trotzdem nicht viel Spaß abgewinnen. Wir haben einen Sprecher der Zombie-Partei gefragt und folgendes Statement festgehalten:

„Uragh Uuurrrr rrr GrASadsfhghpfff arrrrgh urks uffa hmpf!“
Übersetzt:
„Unverschämt, dass wir uns für so eine Scheiße hergeben müssen!“

Jaja, hier sind selbst die fauligen Gehirn-Gourmets unzufrieden.

Drüben bei Kollisionsabfrage gibt es noch bewegte Eindrücke in Form eines Videoreviews von Micha.