Auf der EGX Berlin 2019 war Insert Moin live auf der Bühne! Wir haben unser Programm dort für euch mitgeschnitten und präsentieren hiermit die dritte von sechs Folgen, die am Messe-Samstag stattgefunden haben. Zu Gast sind: Nina (Expertin für Sexspiele) und Lara (Polygamia).

Spätestens, als ein Raunen beim Kuss zwischen zwei Mädchen durch den Saal ging, als der Trailer zu The Last of Us 2 lief, wurde auch dem Mainstream klar: Die Darstellung der LGBTQI*-Community ist in großen Spielen nicht sonderlich präsent. Mehr noch: Die Art, wie mit ihr umgegangen wird, ist problematisch. Homosexualität wird als Eigenschaft für Bösewichte eingesetzt, und Transfrauen oder Transmänner müssen oft als Witzfiguren herhalten. Wenn dann in einem Trailer voller Gewaltszenen ausgerechnet gleichgeschlechtliche, zunächst realistisch wirkende Liebe für den größten Schock beim Publikum sorgt, muss man auf die Suche nach den Gründen gehen.

Lara, Nina und Micha sprechen gemeinsam auf der Bühne über dieses schwierige Thema und fragen sich, was sich ändern muss, um die Situation zu verbessern.

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Manchmal findet Revolution nicht auf einem gewaltigen Schlag, sondern in kleinen Schritten statt. Das Indie-Adventure 2064 – Read Only Memories erzählt eine kluge Science-Fiction-Geschichte mit gut geschriebenen Dialogen – und zeigt ganz nebenher, wie LGBTQ-Charaktere auf ganz selbstverständliche Art in eine plausible Gesellschaft eingebunden werden können. Matt Conn, der bereits die GaymerX veranstaltet, hat mit diesem Adventure-Projekt im Stillen einen Stein ins Rollen gebracht.

In der zweiten Ausgabe von L’Amour spricht Micha mit Lara von Polygamia vor dem Hintergrind dieses besonderen Indie-Titels über Geschlechterbilder, Akzeptanz und die Queer-Community.

Die Folge steht unseren Unterstützer*innen auf Patreon zur Verfügung. Wer das Angebot erst mal ausprobieren möchte, erhält mit der „Schnupper-Pledge“ Zugang zu allen Folgen der ersten Woche eines jeden Monats.