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Spiele, die auf Grundlage eines Romans entstehen, sind selten. The Wheel of Time kommt da in den Sinn, oder Freedom: First Resistance. Deutlich bekannter sind Metro: 2033 und Metro: Last Light, die auf dem Werk von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski basieren. Beide Spiele haben ein gutes Kritikerecho erhalten, aber der große Megaerfolg blieb leider aus. Nun ist mit Redux eine Neuauflage erschienen, die beiden Titeln eine neue Chance auf ein größeres Publikum gibt.

Micha hat sich Dom von Gamona und Kaffee & Fluchen eingeladen. Zusammen gehen sie der Frage auf den Grund, ob sich das Spiel auch in der Neuauflage (noch) lohnt.

Errata: Die Redux-Fassung ist konsolenseitig nur auf PS4 und Xbox One erschienen.

Manu, Micha und Daniel unterhalten sich über Metro: Last Light, den Nachfolger von Metro 2033. Dem ukrainischen Entwickler 4A Games ist es abermals gelungen, die Atmosphäre in der Moskauer U-Bahn nach dem Atomkrieg äußerst bedrückend einzufangen. Die Geschichte von Protagonist Artjom in dieser postapokalyptischen Welt zieht Spieler schnell in ihren Bann. Mit Last Light haben die Entwickler schon jetzt einen der besten Ego-Shooter des Jahres erschaffen.

Im Cast klären Manu, Micha und Daniel, warum sie von Metro: Last Light so begeistert sind, welche Schwächen der Shooter aber nichtsdestotrotz hat und ob man den Vorgänger oder die Bücher kennen sollte, um die Geschehnisse zu verstehen:

Der auch in der Folge angesprochene Text von Jason Rubin, dem ehemaligen Präsidenten von THQ, über die Arbeitsverhältnisse beim Entwickler 4A Games findet sich hier.

Launch-Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=kV3cY0InnF0

THQ, der ehemals viertgrößte Gamespublisher der Welt, existiert seit einigen Wochen nicht mehr. Das kalifornische Unternehmen ging Ende 2012 in die Insolvenz, im Januar wurden die bestehenden Werte wie Marken und Studios versteigert.

Daniel hat sich Petra (@Flausensieb) von der GameStar eingeladen, um den Untergang von THQ Revue passieren zu lassen. Die beiden reden darüber, warum Marken wie Darksiders, Homefront und Metro nicht so richtig zünden wollten und wie am Ende wohl die ganzen unverkauften uDraw-Tablets die ganze Firma in den Abgrund rissen.

Petras Report „Die THQ-Story: Aufstieg und Niedergang eines Publishers“ gibt es auf GameStar.de nachzulesen. Und auch Daniel hat beim GamesMarkt die Historie des Unternehmens noch einmal zusammengefasst: „THQ: Chronik eines angekündigten Todes„.

Gewinnspiel

Damit’s heute nicht nur traurige Nachrichten gibt, verlosen wir unser viertes Ubisoft-Paket. Was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen, wird im Podcast erklärt. Viel Glück und der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Der links übrigens auch.

Sönke (@vgsanka) ist bei Daniel zu Gast, um über Metro: Last Light zu reden. Sönke ist Chefredakteur der Magazine 360 Live und PS3M beim Münchner Airmotion-Verlag, außerdem podcast er auf Gamesundso.

Daniel und Sönke hatten bereits die Möglichkeit, den Ego-Shooter des ukrainischen Entwicklers 4A Games für jeweils ein paar Stunden anzuspielen. Warum sie sich deshalb besonders auf die düstere Atmosphäre von Metro: Last Light freuen, erklären sie in diese Folge.

Hinweis: Zum Zeitpunkt der Aufnahme befand sich der Publisher THQ gerade in der Abwicklung der Insolvenz. Mittlerweile ist bekannt, dass Metro: Last Light von Koch Media verlegt wird.

Das Gameplay-Video von der E3 2012, das im Cast angesprochen wird, gibt’s hier zu sehen:

httpvh://youtu.be/Nxd4ERETjPk