Hidetaka Suehiro alias Swery ist einer der ungewöhnlichsten Spieleentwickler. Er hat Titel wie Deadly Premonition oder Tomba! 2: The Evil Swine Return maßgeblich mitgestaltet. An diesen beiden zeigt sich schon: So richtig einordnen wollen sich diese Spiele nicht. Sie haben viele ungewöhnliche, verrückte Ideen, die aber auch auf geteilte Meinungen bei den Spielern stoßen. Für manche ist Deadly Premonition nichts weiter als eines der besten Spiele aller Zeiten, für andere hingegen eines der schlechtesten.

Swery hat sich wegen gesundheitlichen und persönlichen Problemen aber 2016 von seinem Arbeitgeber Access Games getrennt und eine Auszeit genommen. Nicht für lange: Kurze Zeit später gründete er sein eigenes Indie-Studio und der erste Titel ist The Missing: J.J. Macfield and the Island of Memories (Xbox One, PS4, Switch, PC). Dabei handelt es sich um einen surrealen Plattformer, der sich nicht nur wie ein bizarrer Traum anführt, sondern auch wichtige politische Botschaften mitbringt.

In dieser Folge sprechen Benny von den Sofa Samurais und Micha spoilerfrei über das Spiel. Nächste Woche gibt es dann den Nachschlag, wo sie ausführlich über die Story sprechen und erklären, weshalb es eines der wichtigsten Spiele des Jahres ist.

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D4. Oh Mann. Das ist quasi ein interaktiver Film à la Beyond oder die ganzen Telltale-Titel, nur das die Irrsinn-Schraube so weit hochgedreht ist, dass das WTF-Barometer explodiert. Das ist vielleicht gar nicht mal so überraschend, denn das (leider) Xbox One-exklusive Spiel ist ein Werk von SWERY, der auch für Deadly Premonition verantwortlich war. Man kann also kaum gewappnet sein für die vielen verrückten Ideen von D4. Und gerade deshalb ist es auch so spannend und liebenswert!

Manu & Micha haben sich den Robin vom Hooked Magazin ins Boot geholt und ergründen mit ihm zusammen, warum D4 – Dark Dreams Don’t Die, eine unbedingte Empfehlung für Freunde ungewöhnlicher Spiele ist.

Drüben auf Kollisionsabfrage hat der Micha übrigens einen Artikel zum Spiel geschrieben.