Manu, Micha und Daniel sprechen endlich über Uncharted 4. Ist Entwickler Naughty Dog mit dem Spiel der krönende Abschluss gelungen, den die PlayStation-Exklusivreihe verdient hat? Und wieviel wurde an der bewährten Formal verändert, nachdem der vierte Teil der erste ist, der nativ für die neue PlayStation 4 entwickelt wurde? Oder hat sich die Formel nach dem Abschluss der Trilogie doch einfach überholt?
Alles Fragen, die wir im Podcast zu Uncharted 4 besprechen.

Die Brunch-Folge mit Martin Teichmann, dem Environment Designer bei Naughty Dog, gibt’s übrigens hier.

In Uncharted – The Nathan Drake Collection veröffentlicht Sony alle drei bisher nur für die PlayStation 3 erschienen Uncharted-Spiele noch einmal in einer gemeinsamen Box für die PlayStation 4. Dreimal kinoreife Abenteuer-Action mit toller Optik, das klingt doch nach einem super Paket, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Das finden zumindest Micha und Daniel.

Ihr Gast, Dom von Gamespilot, sieht das hingegen etwas anders und findet die Nathan Drake Collection gar nicht so toll. Was ihn genau an Uncharted stört, das erklärt er im Podcast.

Naughty Dogs erste neue IP seit dem Ende der Uncharted-Trilogie schlägt derzeit hohe Wellen. The Last of Us gilt zum Ende der PS3-Ära jetzt schon als wohl eines der besten Spiele dieser Konsolen-Generation. Doch neben der dichten Atmosphäre häuft sich auch die Kritik, ob hüfthoher-Deckungen, überbordender Gewalt und dümmlich agierender KI. Ob diese Kritik berechtigt ist oder die Atmosphäre die vermeintlichen Schwächen aufwiegt, erfahrt ihr von Micha, Daniel und Manu heute nicht nur im Podcast, sondern wenn ihr wollt auch per Video via der aufgenommenen Google Hangout Session.

Der Live-Podcast über Google Hangout zum Nachschauen:
httpvh://www.youtube.com/watch?v=8FPy9-zvTzM

 

Mehrspieler Shortcut-Version:
httpvh://www.youtube.com/watch?v=mJGM0ewZlQU

Keine Frage: Die Neuinterpretation der zweifelsohne berühmtesten Archäologin polarisiert. Das neue Tomb Raider ist rauh, brutal, erdig und hat wenig mit der Hals über Kopf-Abenteuer-Romantik von Uncharted zu tun. Auch von der ikonischen Pop-Figur ist wenig übrig geblieben: Die von Rhianna Pratchett umgestaltete Lara Croft ist keine unantastbare Superheldin mehr, sondern erkennt und verfeinert als Gestrandete auf einer Insel ihre Fähigkeiten erst im Zuge des harten Überlebenskampfes, bei dem sich Mensch und Natur gegen sie gestellt haben. Sie handelt mit nachvollziehbarer, fester Entschlossenheit, ohne dabei an Menschlichkeit einzubüßen – zumindest im Rahmen eines Actionspiels.

Naja, soweit zumindest die Theorie. Manu und Micha sprechen ausführlich über das Reboot der Serie und erforschen, ob die düstere, oft in das Horrorgenre abdriftende Atmosphäre sie gepackt hat, die Debatte über Sexismus im Vorfeld gerechtfertigt war und warum man den Namen mit „TOMP REIDER“ verdammt nochmal immer wieder falsch ausspricht.