Vor fast genau zehn Jahren erschien The Legend of Zelda: Twilight Princess gleich zweimal. Eine Version wurde für den scheidenden Gamecube veröffentlicht, eine für die damals brandneue Wii. Jetzt gesellt sich eine dritte Plattform dazu, auf der man das Action-Adventure spielen kann. Zum Zehnjährigen spendierte Nintendo dem Titel eine HD-Neuauflage für die Wii U.

Micha und Daniel klären, ob Twilight Princess HD heute noch Spaß macht. Außerdem fanden sie im Spiel viele Anleihen aus japanischer Kultur und Mystik, die beiden vor zehn Jahren noch nicht so aufgefallen sind.

Daniel hat sich im Cast geirrt: Die HD-Version beruht doch auf dem Gamecube-Code, Link ist also auf der Wii U auch Linkshänder.

  • Sebo McPowers

    Das Schönste ist, wenn man den Podcast auf dem Handy runterlädt und dafür auf „Link speichern“ klicken muss :D

  • Robin Alpha

    Daniel, Ich glaube Du bist ein bisschen durcheinander gekommen, die WiiU Fassung entspricht der nicht-gespiegelten GameCube Fassung, Link ist wieder wie gewohnt Linkshänder!

    • Ja. Deswegen steht das ja auch als Hinweis im Blogpost.

      • Robin Alpha

        Sorry, hab ich wohl überlesen!

  • Stefan Lehmann

    Ich denke mal die Zelda-Macher haben sich bei diesem Zwilicht-Prinzip ein wenig an den „Night Watch“ Buechern von Sergei Lukyanenko bedient. Da wandeln die Protagonisten auch zwischen verschiedenen Realitaetsebenen.

    • Dieses Erzählprinzip ist aber schon recht alt. Gab´s schon mindestens im 19. Jahrhundert.
      Und wenn überhaupt müsste sich dann Lukjanenko bei Zelda bedient haben, da die Reihe die Formel schon Anfang der Neunziger in „A Link to the Past“ ausgepackt hatte. ;-]

      • Stefan Lehmann

        Wieder was gelernt .. :)

  • Peter Strabow

    Wenn Blinde über Farben reden. ;-)

  • André

    Die Idee, dass Geister der Toten Rache nehmen, gibt es in der westlichen Mythenwelt inklusive verschiedenster Spukerscheinungen reichlich. Spezifisch japanisch ist wenn nur die Darstellung der Geister.

    • the_whispering

      Wenn man genauer darüber nachdenkt … stimmt!

  • Christoph Friedl

    Vielen Dank für den Cast. Ich habe die Ausflüge in die japanische Kultur und Mystik sehr interessant gefunden, hätte mir aber noch ein paar mehr Details über die HD-Umsetzung gewünscht. Es wurde zwar kurz angesprochen, dass Nintendo ein paar Modernisierungen vorgenommen hat, jedoch wurde darauf, mit Ausnahme der Kamerasteuerung, nicht wirklich eingegangen.

    Die angeblich schlechte Performance am Gamecube kann ich nicht bestätigen. Digital Foundry hat einen recht interessanten Vergleich aller drei Versionen gemacht. Laut diesem kommt es ausgerechnet nur bei der neuen HD-Version zu minimalen FPS-Einbrüchen:

    https://www.youtube.com/watch?v=26_jn8tLqkI

    Persönlich hab ich mich damals wahnsinnig auf das Spiel gefreut, es aber leider nicht wahnsinnig gut in Erinnerung behalten. Dazu hat der viel zu niedrige Schwierigkeitsgrad (eventuell schafft der Hero-Modus hier Abhilfe?) und der unglaublich langsame Anfang (den ich sogar für Nintendo viel zu übertrieben fand) wohl am meisten beigetragen. Außerdem fand ich es schade, dass der Spinner (in meinen Augen einer der interessantesten Gegenstände in der ganze Reihe) nur in einem Dungeon wirklich zum Einsatz kommt. Mit der Mechanik wären einige kreative Rätsel möglich gewesen.

  • Ganz winziger Einschub, zu dem, was Micha bei Minute 33 sagt:
    In Okami wundert sich niemand über Amaterasus Erscheinungsbild samt abgespacter Waffen auf´m Rücken, weil sie in den Augen der Leute, die man trifft, wie ein ganz gewöhnlicher Wolf aussieht (wie Micha ja auch ansprach) und die Waffen Teil des eigentlichen Erscheinungsbilds sind. Sinn ergibt das aber selbstverständlich alles trotzdem nicht.

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