Die dritte Präsentation der E3 2016 gehört Microsoft. Diese hatten einiges im Gepäck und jede Menge neue exklusive Spiele für die Xbox One und Windows 10 gezeigt. Doch nicht nur das, auch gleich *zwei* neue Konsolen (Xbox One S und Project Scorpio) wurden präsentiert sowie die lang überfällige Verbindung zwischen Windows 10 und Xbox One mit „Xbox Play Anywhere“ eingeläutet.

Gemeinsam mit unserem Gast Sönke Siemens (Gamesundso) besprechen wir, ob Microsoft mit dieser Vorstellung punkten konnte und die Xbox-Familie für die Zukunft gewappnet sein wird.

PS: Kurz nach dem Podcast erreichte uns die Meldung, dass Gwent von CD Projekt Red tatsächlich ein F2P-Kartenspiel wird und auch für die PS4 erscheinen wird.

  • Christian

    Ihr wart so euphorisch was die ganze neue Hardware angeht.
    Ich bin da irgendwie deutlich kritischer unterwegs. Das Ganze erinnert ein wenig an eine Gesamtschule: bei so vielen unterschiedlichen Stärken in Sachen Leistung muss man sich ja wahrscheinlich bei der Entwicklung doch irgendwie beschränken.
    Oder die Spiele werden auf der beste Version gut laufen und von da an absteigend.
    Aber genau das will ich als Konsolenfan doch nicht! Der große Vorteil war der schön geschlossene Raum, auf den sich die Entwickler langsam einstellen können und so das Maximum rausholen können. Was man ja bei jeder Generation wieder gesehen hat (Bspw. Killzone zum Start der PS3 und Last of Us zum Ende).
    Und dazu „Holiday 2017“: warum muss man dann jetzt schon drüber reden?
    Ich hatte ein wenig das Gefühl, dass Microsoft das nur gemacht hat, um „Erster“ zu sein.
    Aber ob es Sinn macht, da wurde irgendwie nicht so nachgedacht.

  • Peter Strabow

    Man hätte im Podcast noch erwähnen können, dass auch die Xbox One S eine stärkere CPU & GPU bietet.

    • Manuspielt

      Habe es kurz erwähnt, aber ja, hätte man noch in Richtung 4K Gaming ansprechen können. Stimmt.

  • Ishimaru

    Tja, ich bin bei meiner Entscheidung keinen Schritt weiter, Xbox Slim kaufen oder nicht….
    Wenn die Spiele auch für Windows 10 raus kommen, wozu dann eine Konsole kaufen…
    Den Käufer verunsichern….super Sache :-)

    • Manuspielt

      Wenn du einen guten PC hast, dann lohnt sich das wohl eher nicht, würde ich sagen

  • Mike2k

    Hättet ihr in eurem Podcast Portfolio nicht mal einen gehabt der sich nur ein bisschen mit Hardware auskennt, PC / Konsole? ich meine klar das ihr mit euren 200€ netbook (Überspitzt) keine spiele zum laufen bekommt.

    • Manuspielt

      Ich bin PC-Spieler, habe mir meine Kiste komplett selber zusammengebaut. Verstehe nicht genau, was deine Kritik ist. Es ist deutlich einfacher geworden, trotzdem liegen immer noch Welten zwischen der Handhabung und Wartung eines Spiele PCs und dem einschalten einer Xbox, falls du auf die Treiber-Diskussion anspielst.

      • derJörg

        Ich denke, das ist vielleicht eine Anspielung auf den Preis.

        Mit einer GeForce 950 beispielsweise bekommt Du ca. 1,5 TFlops – ca. so viel, wie für Xbox One (1,3) und PS4 (1,8) angegeben wird. Allein diese eine Grafikkarte dieser Chipklasse kostet 150€ (bei AMD ein paar Euro weniger). Noch ohne Mainboard, Prozessor, Speicher, Blu-ray-Laufwerk, Festplatte uns solchen „nebensächliche“ Sachen wie Netzteil, Lüfter und Gehäuse.

        Bei Scorpio wird´s aber noch interessanter: 6 TFlops kosten aktuell bei nVidia 500€ (GeForce 980Ti), AMD will mit mit der RX 480 bald 5,83 TFlops für 200$ vor Steuern anbieten – gehen wir mal von 300-400€ aus. Da fehlt jetzt noch der 8-Kern-Prozessor und die oben genannten Komponenten. Da die Grafikkarten-Preise meiner Meinung nach in den letzten Jahren relativ stabil waren (die x50-Midrange-Reihe kostete bei nVidia immer ca. 150€, die x60er-Reihe >200€ etc.), halte ich es jetzt schon für relativ unwahrscheinlich, dass Scorpio für unter 600€ zu haben sein wird. Ist dann aber wohl immer noch günstiger als die PC-Lösung – und eigentlich ja in den letzten Jahren immer so gewesen.
        Dazu kommt dann aber noch die VR-Brille, wobei ich es nicht ausschließen würde, dass MS da etwas Eigenes plant. Warum sollte sich ansonsten Microsoft Research damit beschäftigen: http://www.golem.de/news/virtual-reality-80-leuchtdioden-gegen-uebelkeit-1605-120815.html. Wäre es eine Oculus, sodass man nochmal 700€ drauflegen muss, wird das durchaus ein teurer Spaß.

        Und Steam (und vielleicht auch GOG Galaxy) haben den PC schon deutlich Konsolen-ähnlicher gemacht. Und mit nVidia-/AMD-Treiber-Auto-Updates und Tools wie DriverBooster hält sich der Aufwand mit den Treiber-Updates auch in akzeptablen Grenzen.
        Dafür steht bei Steam z.B. bei Fallout 3, dass das Game nicht für Windows 7 optimiert ist. So eine Meldung bekomme ich bei einer Konsole nicht… Dafür können potenziell Emulatoren und VirtualMachines (siehe DOSBox, ScummVM etc.) Klassiker am Laufen halten, während gealterte Konsolen mit Überraschungen wie dem Red Ring of Death zu Bricks werden können.
        Ich schweife vom Thema ab…

  • Justus Jonas

    Forza Horizon 3 auf dem PC? Leider geil.

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