Kanada ist gemessen an der Einwohnerzahl das Land mit der größten Spieleindustrie der Welt. Von Ubisoft in Montreal, Bioware in Edmonton bis Electronic Arts in Vancouver – die Dichte an Videospielentwicklern von Weltrang ist enorm. Daniel reiste eine Woche durchs Land, um sich in den Städten Toronto, Montreal, Quebec City und Vancouver einen Einblick zu verschaffen, was das Land derart attraktiv für die Videospielbranche macht. Wo liegen die Wurzeln der dortigen Industrie, warum ist sie bis heute so wettbewerbsfähig und was tut das Land für die Branche? Bei Manu berichtet Daniel von seiner Reise nach Nordamerika und seinen Eindrücken und Erkenntnissen aus dem Spielemekka.

Offenlegung: Daniels Reise nach Kanada erfolgte auf Einladung der kanadischen Standortförderung. Die Reisekosten für die Pressereise wurden übernommen. Die Teilnahme war an keinerlei Bedingungen, Vorgaben oder Auflagen geknüpft.


  • awek

    Feedgebäck… Schöner Cast.
    Wenn ich mich noch recht aus meiner Zeit in Montréal erinnere ist da eben auch die gesammte Kulturförderung enorm groß. Die wurde zwar unter der konservativen Regierung von Harper, im Vergleich zu vor ca. 10 Jahren, nochmal gekürtzt worden, ist aber immer noch verhältnismäßig hoch. Montréal hat zum Beispiel unmengen Musikfestivals in allen Sparten zu denen sie Künstler aus aller Welt einladen. Das betrifft also nicht nur Medienproduktion sondern die gesamte Kulturlandschaft. Auch ist wohl die Mentalität, dass man für kulturelle Arbeit vernüftig zahlt, verbreiteter als hier, wo es immer auch noch als Hobby angesehen wird, und man froh sein kann, wenn man dafür ein Bisschen Geld bekommt.

  • Sehr schöne, informative Folge.
    Könnte man direkt als Manifest für eine deutsche Unterhaltungsmedienkultur-Förderung nutzen.

  • Jens Zahlten
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