Sonic ist schnell. Sonic ist sogar superschnell. Schließlich ist er Sonic. Da liegt es auf der Hand ein Rennspiel zum blauen Igel zu machen. Tatsächlich hat man das seit dem Saturn versucht, aber erst so richtig geglückt ist das mit Sega & Sonic All-Stars Racing und seinem Nachfolger mit dem Untertitel „Transformed„. Eine wilde, extrem gut spielbare und geil aussehende Hommage an alles, was mit mit Sega zu tun hat. Wie könnte man das toppen? Indem man NOCH mehr Sega-Kram in das Spiel einbaut. Kazuma aus Yakuza zum Beispiel.

Nun kommt ein neues Sonic-Rennspie mit dem Titel Team Sonic Racing, zu dem Micha von Sega zu einer Preview in London eingeladen wurde. Allerdings gab es gleich einen Dämpfer: Das Allstars-Konzept wird über Board geworfen und es sind bloß die drögen Sonic-Charaktere am Start. Ächz … aber naja, das muss ja nicht heißen, dass das Spiel schlecht wird. Schließlich bringt es eine innovative Team-Mechanik mit, die frischen Wind ins Karting-Genre bringen könnte.

Micha erzählt euch, wie ihm die Preview gefallen hat. Anschließend gibt es noch ein Interview mit Designer Richard Acherki und PR-Analyst David Dino zum Spiel.

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Benedikt Grindel ist Studio-Manager von Blue Byte, das heißt er leitet die drei Niederlassungen in Düsseldorf, Mainz und neuerdings Berlin. Blue Byte ist eines der ältesten deutschen Entwicklerstudios, gehört aber mittlerweile vollständig dem französischen Publisher Ubisoft. Für den entstehen vor Serien wie Die Siedler und Anno, aber auch die PC-Version von For Honor wurde von Blue Byte programmiert. Die im Cast angesprochenen, offenen Stellen findet man unter bluebyte.com/karriere.

Im Interview spricht Benedikt mit Daniel über seinen Job als Leiter des wohl größten deutschen Entwicklers, die allgemeine Entwicklungslandschaft hierzulande und was eine staatliche Förderung bringen würde. Und selbstverständlich gibt es am Ende des Gesprächs endlich neue Infos über das nächste Battle Isle!

Das Gespräch wurde im Rahmen der Entwicklerkonferenz Quo Vadis in Berlin in der vergangenen Woche aufgezeichnet, daher der hallende Ton und die Hintergrundgeräusche.

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Emerick Aussignac ist bei Daniel zu Gast. Der Franzose ist Teil von Honor Code, einem „franko-kalifornischem Spielekollektiv“, das gerade am Horror-Titel Narcosis arbeiten. Es wird das erste Spiel des Indie-Studios sein.

Im Interview spricht Emerick über die Idee von Narcosis, was er vom jüngsten Horror-Boom im Indie-Segment denkt und wie es ist, ein Spiel zwischen Frankreich und Kalifornien zu entwickeln.

Offenlegung: Micha half bei der deutschen Übersetzung von Narcosis als freier Mitarbeiter und wurde für diese Arbeit vergütet. An einem künftigen finanziellen Erfolg des Spiels wäre er nicht beteiligt.

Daniel spricht in dieser Folge mit Colin McComb und Gavin Jurgens-Fyhrie von inXile Entertainment. Beide arbeiten an Torment: Tides of Numenera, das am 28. Februar für PC, XBox One und PlayStation 4 erscheint. Colin ist der Creative Lead des Rollenspiels, Gavin ist einer der Autoren des Titels, der sich als der geistiger Nachfolger zum Genreklassiker Planescape Torment aus dem Jahr 1999 sieht. Dass sich inXile darauf versteht, alte RPG-Serien neu zu beleben, bewiesen sie ja bereits im Wasteland 2. Ob das auch mit Torment gelingt, wird sich Ende Februar zeigen.

Im Podcast sprechen Colin und Gavin über ihre Arbeit an Torment: Tides of Numenera, über die Renaissance dieser Rollenspiele klassischer Bauart und warum sie das Spiel auch für Konsolen bringen wollten. Das Interview ist in Englisch.

Jedes Wort, das in einem Videospiel auftaucht, muss ja von jemanden geschrieben worden sein. Oft sind sogar mehrere Autoren an einem Titel beteiligt und irgendjemand muss ja auch den Überblick behalten, wie die ganzen Texte und Dialoge zusammenhängen. Wie das in der Praxis abläuft, erklärt Rhianna Pratchett, die bei Daniel zu Gast ist. Sie hat unter anderem an Spielen wie Overlord, Tomb Raider oder Mirror’s Edge mitgearbeitet.

Im Interview erklärt sie, was der Unterscheid zwischen einen Game Writer und einem Narrative Designer ist, in welchem Entwicklungsstadium die Arbeiten an Story und Texten beginnen und ob man als Autor das fertige Spiel dann am Ende überhaupt noch spielen mag.

Hmmm … Black Pants? Da klingelt es doch? Genau! Das war das Indie Studio, das vor einiger Zeit das sehr witzige Tiny and Big gemacht hat. Seitdem war das Team keineswegs untätig und hat ein paar neue Projekte begonnen, von dem kürzlich eines erschienen ist: „Blow Away“ heisst ihr neues Spiel für Mobiltelefone und lässt mit dem Art Design und einigen verrückten Ideen die unverkennbare Handschrift des Studios erkennen.

Micha hat Christian Niemand aus dem Team eingeladen und spricht mit ihm nicht nur über die neue Veröffentlichung, sondern auch über Black Pants‘ bisherige Erfahrungen in der Branche und das schwierige Dasein eines Indie-Spieleentwicklers.

In Folge 1206 sprach Manu über seine Teilnahme am Boardgame-Jam, in Folge 1387 gab’s den Erfahrungsbericht von Daniel nach einem 24-Stunden-Videogames-Jam. Damit müsste doch alles über Game-Jams gesagt worden sein, müsste man meinen. Mario Zechner von Bad Logic Games und Luca Hofmann von Nuke The Moon waren da entschieden anderer Meinung. Beide sind bei Daniel zu Gast, um über den libGDX-Jam zu sprechen.

Mario ist der Entwickler der libGDX-Plattform und hat den Jam ins Leben gerufen, Luca nimmt mit seinem Spiel Alien Ark daran teil. Im Gegensatz zu den oben erwähten Veranstaltungn geht der libGDX-Jam über einen ganzen Monat, ist morgen, am 18. Januar, offiziell beendet.

Alle Infos und eingereichten Games findet ihr auf der Itch.io-Seite, das im Cast angesprochene Brainstorming-Dokument gibt’s hier.