Sind wir mal ehrlich: Mainstream-Musikspiele mit lizensierten Popsongs und Plastik-Eingabegeräten haben das Genre über Jahre hinweg versaut. Spiele wie Guitar Hero waren zu Beginn eine fantastische, einzigartige Idee, doch gefühlt zweihundertmillionen fließbandartige Aufgüsse später konnte man den Kram nicht mehr sehen. Dabei gab es eine Reihe von großartigen Spielen, die mehr gemacht haben als nur den Bühnenauftritt zu simulieren: Spiele wie Fract OSC, Child of Eden, RetroGrade oder Space Channel 5 waren in ihrer Darstellung verspielter, künstlerischer, innovativer. Wer einen Eindruck gewinnen möchte, findet einige in der Kollisionsabfrage-Videoreihe zum Thema:

Mit der Zeit kommende diese Titel endlich wieder. Thumper hatte Ende letzten Jahres das Genre wieder wachgerüttelt und nun kommt mit Aaero von Mad Fellows für PS4, Xbox One und PC ein weiteres Spiel, dass in diese Kerbe schlägt. Apropos schlagen: Das Herz von Michael (2Spielermodus) und Kowa (Kollisionsabfrage) tat dies ebenso hoch. Micha hat die beiden Arcade- und Musikspiel-Enthusiasten eingeladen, um über Aaero zu sprechen.

Micha lud sich Sebastian Stange ein, um über Rez Infinite zu sprechen. Ein Titel, der urspünglich für Segas Dreamcast entwickelt wurde und den beide schon schon damals in ihr Herz schlossen – vor allem wegen der tollen elektronischen Musik und der progressiven Grafikdarstellung. Der japanische Rail-Shooter wurde nun als HD-Version für Sonys Virtual-Reality-Brille PSVR neu aufgelegt.

Ob der Klassiker auch heute noch funktioniert und ob er gar durch die VR-Umgebung in neuen Sphären gehoben wird, das klären Sebastian und Micha im Podcast.