Der Wochenrückblick von Insert Moin

In unserer Wochenrückschau betrachten und besprechen wir heute folgende Themen, die uns diese Woche beschäftigt haben. Falls euch ein Thema nicht interessiert, mit Kapitelmarken könnt ihr Themen auch einfach überspringen in eurem Podcatcher.

Die Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon und Steady im „Daily Breakfast“-Paket zur Verfügung. Für den Pauschalpreis von nur 5 Dollar/Euro im Monat erhaltet ihr jeden Tag eine neue Folge von uns automatisch per RSS-Feed frisch zum Frühstück geliefert. Darunter Reviews zu aktuellen Spielen, Einblicke hinter die Kulissen mit interessanten Menschen aus der Spielebranche, Meta-Diskussionen und Themen-Specials. Die Unterstützung ist jederzeit kündbar und ihr erhaltet sofort Zugang zu allen bisherigen Patreon-only-Inhalten (inzwischen fast 200 Folgen). Alle weiteren Informationen auf www.patreon.com/insertmoin. Und jetzt neu: Support auch per Bankeinzug ohne Kreditkarte möglich unter: www.steadyhq.com/insertmoin

Themen:

Update: eSport – Uli freaking Hoeneß grantelt weiter
 
Mesut Özil gründet #TeamOzil
 
Sexismus-Report von Kotaku über Riot von Cecilia D’Anastasio
 
Plagiatsvorwurf gegen IGN: Review zu Dead Cells angeblich geklaut bei YouTuber “BroomStickGamer”
 
Fallout76 erscheint nicht auf Steam, sondern erstmal exklusiv auf Bethesda.net
Totgeglaubte leben länger: Das Hamburger Entwicklerstudio Crazy Bunch und Publisher Assemble Entertainment möchten im Herbst den wohl berühmtesten Polysteranzugträger unserer Computerspiel-Jugend wiederbeleben:
 
Leisure Suit Larry, die Sierra-Adventure-Ikone der 80er Jahre von Al Lowe bekommt ein neues Adventure spendiert. Aber wie soll das funktionieren? Wer traut sich denn 2018 eine Spielserie, die ein ganz klar sexistisches und aus heutiger Sicht extrem objektifizierendes Frauenbild vermittelt neu aufzulegen?
Um diese Fragen zu klären hat sich Manu den Autor des neuen Titels „Wet Dreams Don’t Dry“ eingeladen: Falko Löffler.
 
Falko ist freier Autor und schreibt Bücher, arbeitete bereits an vielen Videospielen, u.a. auch als Übersetzer mit. Im Gespräch versuchen wir zu ergründen, wie es gelingen soll, Larry in die Gegenwart und gerade im aktuellem Kontext der wichtigen #metoo-Debatte zu bringen.
Die Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon im „Daily Breakfast“-Paket zur Verfügung. Für den Pauschalpreis von nur 5 Dollar im Monat erhaltet ihr jeden Tag eine neue Folge von uns automatisch per RSS-Feed frisch zum Frühstück geliefert. Darunter Reviews zu aktuellen Spielen, Einblicke hinter die Kulissen mit interessanten Menschen aus der Spielebranche, Meta-Diskussionen und Themen-Specials. Die Unterstützung ist jederzeit kündbar und ihr erhaltet sofort Zugang zu allen bisherigen Patreon-only-Inhalten (inzwischen fast 200 Folgen). Alle weiteren Informationen auf www.patreon.com/insertmoin. und jetzt neu: Support auch per Bankeinzug ohne Kreditkarte möglich unter: www.steadyhq.com/insertmoin

In der heutigen Folge reden Micha und Manu über Dragon’s Crown Pro, die Neuauflage des VanillaWare-Brawlers aus dem Jahre 2013. Das Spiel erscheint Mitte Mai in einer neuen Edition exklusiv für die PS4 mit 4K-Auflösung und neu eingespieltem Orchestersoundtrack. Wie der handgezeichnete Vier-Spieler-Koop-Brawler mit seinem durchaus diskussionswürdigen Design und der fragwürdigen Darstellung weiblicher Geschlechtsmerkmale heute funktioniert, erfahrt ihr wie immer in unserer Podcastbesprechung.

Die Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon zur Verfügung. Neu: Die „Schnupper-Pledge„. Wer das Angebot erst mal ausprobieren möchte, erhält ab jetzt jeweils die erste Brunch- und News-Folge eines Monats bereits ab der 2-Dollar-Pledge. Alle weiteren Informationen auf www.patreon.com/insertmoin.

bayonetta2

Japano-Spezialexperte Gregor ist heute erfreulicherweise wieder zu Gast bei Manu um über den Nachfolger einer der wohl außergewöhnlichsten Spiele der letzten Konsolengeneration zu sprechen: Bayonetta von Platinum Games/Sega.

Bayonetta 2 möchte nun das schier unmögliche schaffen und den Vorgänger aus dem Jahre 2010 toppen. Ob dafür allein Bayonettas moderne Kurzhaarfrisur ausreicht? Wir klären ebenfalls, ob Nintendos finanzielle Unterstützung mit dem Wii-U-Exklusiv-Deal auf die sehr sexuelle und mit religiösen Symbolen überfrachtete Bildersprache negativen Einfluss hatte. Und natürlich reden wir auch darüber, welche Rolle das Spiel im Kontext der anhaltenden Sexismus-Debatte spielt.

PS: Mit den „schlechten“ Verkaufszahlen des Vorgängers lagen Gregor und ich übrigens komplett daneben:

„Weltweit wurde es plattformübergreifend bereits mehr als 1,1 Millionen mal verkauft (Stand: Februar 2010)“

(Quelle: Wikipedia)

Patreon

12_01_14_insert2014 Wenn euch der Podcast gefällt und vielleicht sogar mehrmals die Woche durch eure Kopfhörer rauscht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr einen Blick auf unsere Patreon-Kampagne werfen könntet.

Wir haben dort eine monatliche Crowdfunding-Kampagne gestartet, bei der Ihr eigenständig bestimmen könnt, was euch der Podcast pro Monat wert ist.

So wird Insert Moin dank eurer Hilfe noch besser. Danke! <3

im_blueestate_kl

Railshooter sind heute ein Nischengenre, obwohl sie gerade in den 90ern durch die Verbreitung in den Arcades sehr beliebt waren. Diesen Spielhallen-Flair bekommt man heute nur noch mit Titeln wie Dead Space: Extraction oder Resident Evil: Darkside Chronicles ins Wohnzimmer. allerdings nur mit entsprechender Hardware. PS3 Move Controller oder Wiimote ersetzen Lightguns, die damals wie heute nur mit Röhrenfernsehern funktionieren.

Umso überraschender, dass nun mit Blue Estate ein neuer Genreableger für die PS4 erscheint, der weder einen Move Controller, noch eine Kamera benötigt. Andreas von der GamerWG und Micha haben sich das Spiel angeschaut – aber werden vom drögen Pacing und üblem Sexismus überrumpelt.

GenderInGames

Unsere Superlevel-Nina (@Beurkeek) hat ein Buch geschrieben: Gender in Games – Geschlechtsspezifische Rollenbilder in zeitgenössischen Action-Adventures. Es basiert in großen Teilen auf ihrer Uni-Abschlussarbeit, in der sie analysiert hat, wie Frauen-Rollenbilder in populären Videospielen dargestellt werden.

Im Podcast bei Daniel erklärt Nina, wie sie auf die Idee zu Ihre Abschlussarbeit kam und wie die Prüfer auf die Idee reagiert haben. Außerdem spricht sie darüber, wie es schlussendlich zur Buchveröffentlichung kam und warum sie das Thema von Gender in Games für so wichtig erachtet – aber auch, woher der sehr stolze Preis von fast 80 Euro herrührt.

„Was wäre eine Videospielmesse ohne hübsche Damen in aufreizender Kleidung, die sich an den Ständen räkeln?“, fragte die PC Games ihre Leser. „Im Wesentlichen: eine Videospielmesse“, antwortete Superlevel. Um über diesen Gegensatz zu diskutieren, hat sich Daniel die Chefredakteurin der PC Games, Petra Fröhlich (@ODuFroehliche), und Nina Kiel (@Beurkeek), die Verfasserin des besagten Superlevel-Artikels, eingeladen.

Gehören knapp bekleidete Damen zu einer Spielemesse einfach dazu? Sind sie eine harmlose Show-Unterhaltung oder spiegeln sie den Sexismus einer ganzen Branche wider? Ist die Tatsache, dass die großen deutschen Gamesmagazine die Frauen dann auf ihren Webseiten in Klickgalerien präsentieren, einfach eine Dokumentation des Messebetriebes oder Voyeurismus für eine minderjährigen Zielgruppe? Über diese Fragen debattieren Petra, Nina und Daniel im Podcast.

An dieser Stelle auch noch mal ein ausdrückliches Dankeschön des Insert-Moin-Teams an Petra und Nina, dass sie sich beide auf diese direkte Diskussion eingelassen haben, um sachlich und unaufgeregt über dieses Thema zu debattieren.