Deutschland ist einer der größten Absatzmärkte für PC- und Videospiele. Hierzulande produziert werden allerdings nur wenige Spiele, insbesondere kaum solche, die auch im Ausland großen Erfolg hätten. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber einer davon ist die Tatsache, dass in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern keine staatliche Förderung für die Gamesbranche existiert. Nur ein paar Bundesländer vergeben Gelder und auch nur in sehr überschaubaren Ausmaß. Daher fordert der game-Verband seit Jahren eine Förderung durch die deutsche Regierung. Und zumindest im Koalitionsvertrag wurde die Absicht von CDU/CSU und SPD festgehalten, eine Förderung auf den Weg zu bringen. Wie die in der Praxis aussehen könnte, zeigt nun das vom Branchenverband vorgelegte Konzeptpapier „Der deutsche Games-Fonds“.

Linda Kruse ist Vorstandsmitglied im game-Verband. Im Podcast erklärt sie Daniel, wie eine Förderung aussehen könnte, warum sie so wichtig für den Standort Deutschland wäre und warum das Geld nicht zum Fenster rausgeschmissen wäre, sondern sich für den Staat (und den Steuerzahler) letztlich mehrfach refinanziert.

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Carolin Wendt ist Projektmanagerin bei der Stiftung Digitale Spielekultur. Laut deren Webseite beschreibt die sich folgendermaßen: „Die Stiftung Digitale Spielekultur zeigt und vermittelt wirtschaftliche, technologische, kulturelle und gesellschaftliche Potenziale digitaler Spiele. Zu diesem Zweck initiiert sie Projekte, entwickelt Formate und schließt Kooperationen. Sie geht auf eine gemeinsame Initiative des Deutschen Bundestages und der deutschen Computer- und Videospielbranche zurück. Neben Bundesministerien sind Partner aus Kultur, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Jugendschutz und Pädagogik an ihr beteiligt. Ihr Gesellschafter ist der game – Verband der deutschen Games-Branche.

Im Podcast mit Daniel spricht Carolin über ihre tägliche Arbeit bei der Stiftung, die beispielsweise auch die Organisation der gamescom-Awards und des Deutschen Computerspielpreises umfasst. Vor allem erklärt sie ausführlich das Prozedere des DCP, das ja immer wieder für Probleme und Aufregen sorgt.

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Ende Januar fusionierten die beiden Brancheverbände BIU und GAME zur neuen Vereinigung game – Verband der deutschen Games-Branche. Ein erster Versuch, die beiden Vereine zusammenzuführen, war 2014 noch spektakulär gescheitert. Drei Jahre später waren die Verhandlung nun erfolgreicher: Vereinfacht gesprochen kann man sagen: Wo vorher Publisher und Entwickler jeweils ihre eigene Interessevertretung hatten, gibt es jetzt nur noch einen Verband. Dafür kann der die Interessen der Gamesbranche fortan mit einer gemeinsamen Stimme vertreten.

Um über diese Verbandsfusion zu sprechen, hat sich Daniel zwei Gäste eingeladen: Ben von den Pixelmaniacs aus Nürnberg, die nach dem Zusammenschluss direkt dem neu gegründete game beigetreten sind. Und Christopher von Handygames, der weder Mitglied in GAME oder BIU war und auch akutell wenig Interesse hat, dem game beizutreten.

Ben, Christoph und Daniel blicken auf die Historie der deutschen Gamesbranchen-Verbände zurück, sprechen über Vor- und Nachteile eines gemeinsamen Verbandes und diskutieren über die größten Aufgaben, die die game-Verantwortlichen jetzt angehen müssen, wenn sich die Feierlaune über die erfolgreiche Fusion gelegt hat.

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Felix Falk war lange Jahre der Chef der USK. Anfang des Jahres wechselte er dann an die Spitze des BIU. Der Branchenverband organisiert unter anderem die gamescom, ist Mitausrichter des Deutschen Computerspielpreis und setzt sich auch bei der Politik für die Interessen der Gamesbranche ein.

In Podcast redet Felix mit Daniel über seine Arbeit beim BIU und über die Probleme, die er für die heimische Gamesbranche weiterhin sieht. Außerdem fällt das Gespräch auf den diesjährigen DCP, der mit Ablehnung des Preises von Mimimi in der Kategorie „Bestes Game Design“ auch einen Eklat hatte (mehr über die Hintergründe im von Felix angesprochenen Artikel auf gameswirtschaft.de).

Hinweis:
Aus Aktualitätsgründen veröffentlichen wir diese Brunch-Folge wieder frei für alle Hörer.

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Der GAME ist Deutschlands ältester und mitgliederstärkster Verband der Gamesbranche. Sein Geschäftsführer und heutiger Gast bei Daniel ist Thorsten Unger. Im Podcast erklärt er, was ein Branchenverband eigentlich macht und welche Aufgaben und Interessen er als Chef des Verbandes übernimmt. Außerdem spricht er darüber, warum es hierzulande mit dem BIU gleich zwei Verbände für die Spieleindustrie gibt.

Daniel hat zwei Münchner Spieleentwickler zu Gast: Johannes Roth von Mimimi Productions, die vor allem für Last Tinker bekannt sind, und Robin Kocaurek von Klonk Games, die kürzlich ihr Debüt-Werk Shift Happens erfolgreich auf Steam Greenlight einstellen konnten.

Beide sind Teil des jüngst gegründeten GamesBavaria Munich e.V., Johannes als Vorstandsvorsitzender und Robin mit Klonk Games als Mitglied. Im Podcast erklären die beiden, warum sie es für sinnvoll erachteten, die Entwicklerszene in der bayrischen Landeshauptstadt besser zu organisieren, wieso der Austausch gerade unter kleineren Studios so wichtig ist und woran es krankt am Gamesstandort Bayern und Deutschland generell.