Another Visi…Remake? Nein, wir sind kein Retro-Podcast, aber das famose Grim Fandango aus dem Jahre 1998 hat dank Sony und Double Fine endlich ein Remake erfahren. Warum endlich? Nun, die alte Version ist auf modernen PCs so gut wie nicht mehr spielbar, da die Prozessoren bestimmte Sequenzen so schnell abspielen lassen, dass diese quasi unschaffbar geworden sind. Grim Fandango Remastered bringt den Lucas-Arts-Klassiker nun auf die PS4 und die Vita als Crossbuy-Titel. Daniel (hat es damals nicht gespielt) und Manu (hat es damals als Vollblutmexikaner natürlich geliebt) prüfen, ob der ungewöhnliche Titel den Zahn der Zeit gut überstanden oder ob die Fallhöhe doch zu groß ist.

  • Wenn schon ‘ne Pizza, dann aber bitte von Pizza.de
    Die ham die geringste Fallhöhe.

  • André

    Diese Anspielung habe sogar ich erkannt: Stay Forever Daily.

    @Manu: Wortfindungsn00b!

    • Die andere beiden Anspielungen bei Evoland waren übrigens Spieleveteranen und Radio Nukular

      • Ey, Manu. First Rule of the Anspielungsclub: You do not talk about the Anspielungsclub.

      • André

        Wenn ich jetzt schreiben würde: “Und was ist das jetzt schon wieder für eine Anspielung?” könnte ich den Kreis schließen. Aber keine Angst, Palahniuk erkenne ich noch.

      • André

        Das beruhight mich, da ich beide nicht höre.

  • DocMoody

    Sorry für das nun Folgende, aber während der Folge dachte ich mir die ganze Zeit über: Kackn00bs! ;)

    Erst Manus Speichereskapaden, dann Daniels Musterlösung-Spickerei und noch die Tatsache, dass er anscheinend nicht herausgefunden hat, dass man das Spiel auf der Vita jetzt wie ein klassisches Adventure per Touch steuern kann.
    Wenn doch, dann tut es mir leid, aber warum erwähnt ihr es nicht? Zumal die überarbeitete Steuerung (also Nicht-ResidentEvil-Panzer) hier hervorragend klappt.

    Ich finde es auch schade, dass ihr dem klassischen Adventure-Genre mittlerweile so abgeneigt seid. Das sieht man ja auch eh daran, dass dieses Genre und die vielen tollen, aktuellen Vertreter überhaupt nicht bei auch stattfinden, es sei denn es ist Double Fine dran beteiligt. Was zudem Schade ist, da Adventures oft genau das bieten, was ihr euch von mehr Spielen wünscht: Weniger Krachbumm, Witz und bunte, neue Ideen.

    Denn genau wie die Souls-Spiele, die Geduld und Übung belohnen und dafür gefeiert werden, bieten Adventures auch dieses einmalige Gefühl, teilweise unlösbare Situationen nach einigem Hin und Her doch noch lösen zu können. Nicht selten auch weil die rettende Idee auf dem Weg zur Arbeit oder unter der Dusche kommt.
    Moderne Spiele haben Rätsel teilweise komplett verbannt, sodass sie nur in ihren eigenen Rätselspielchen stattfinden. Klar sind Sackgassen gerade in der heutigen Zeit, wo alles um die eigene Aufmerksamkeit buhlt, nicht schön, aber ein bisschen was fürs Hirn könnte auch ein modernes Action Adventure bieten, ohne gleich alle zu verschrecken.

    • wieso denn Sorry. Berechtigte Kritik: Adventures abseits von Telltale kommen bei uns wirklich kaum vor, da hast du völlig recht. Gerade heute wurde zum Beispiel The Whispered World II released. Und wir haben nicht mal Teil 1 besprochen. Kleine Schwachstelle in unserem Spielegeschmack? Ja. Aber wir reden eben auch primär darüber, was wir spielen und wie man heute gemerkt hast: Adventures sind nicht mehr besonders hoch im Kurs bei uns. Ich habe es in den letzten Jahren ja auch probiert, aber schnell die Lust verloren jeweils dabei.

      • DocMoody

        Das Sorry war auch eher auf das “Kackn00bs” bezogen.
        Ist halt schade, dass euer sonst so flächendeckendes Angebot an Spielethemen gerade diese Lücke hat, aber deswegen sollt ihr euch auch nicht durch Spiele quälen, die ihr nicht mögt. Und es ist ja auch nicht so, als ob es nicht genügend anderen Stoff gäbe.;)

      • Petra Schmitz

        Book of Unwritten Tales 2, du Kackn00b. Bis Whispered World 2 erscheint, dauert’s noch.
        Edit: Daniel sagt, ich soll Adventure-Kackn00b schreiben. Hiermit passiert.

    • The_O

      Janaja, bei einem Souls-Spiel gewinn ich auch nicht unter der Dusche. Da kann ich immer wieder probieren und üben und besser werden. Bei nem Adventure kann ich irgendwann nur das Spiel weglegen, auf eine plötzliche Erkenntnis unter der Dusche hoffen oder einen Tag später mir das Rätsel nochmal angucken in froher Erwartung es zu durchschauen. Das ist für mich einer der Hauptgründe warum klassische Adventures für mich nicht mehr anregend sind. Dazu kommt der merkwürdige Zustand eines “storybetonten” Genres, dessen gut ausgearbeitete Story durch ihr eigenes Gameplay ausgebremst wird. Wenn ich wissen will wie die Story weitergeht, aber partout nicht auf des Rätsels Lösung komme, dann ist der Griff zum Walkthrough oft nötig um nicht verbittert den PC auszuschalten.

    • Kordanor

      Kann mich DocMoody absolut anschließen. Vielleicht kann man das darauf schieben, was Konsolen und Handys heute mit einem machen. ;)
      Ich habe das Spiel selber nicht gespielt und mir klang das ganze nun auch zu negativ als wenn ich es ausprobieren wollte, aber gerade viele dieser negativen Punkte gibt es in modernen Adventures nicht. In den meisten Daedalic Adventures kann man sich zB alle Interaktiven Objekte anzeigen lassen. Mit einem Doppelklick auf einen Übergang läuft der Charakter schneller oder man Wechselt direkt den Bildschirm, und dass ich länger als 15 Minuten gespielt habe, ohne auch nur minimal weiterzukommen hatte ich bei Daedalic Spielen auch kaum.
      Ganz im Gegensatz dazu eben die Telltale Spiele. Ich gebe zu, dass sie eine gute Atmosphäre haben. Aber das was dort dann noch als “Spiel” übrig ist, also den Trigger für die nächste Szene zu finden, finde ich dann größtenteils nur noch störend. Da kann ich mir lieber direkt einen Film ansehen. Während ich nun auch, nachdem ich vielleicht 5-10 aktuelle Adventures in den letzten Jahren gespielt habe, Ermüdungserscheinungen habe, geht es mir dort allerdings genau andersherum. Ich habe diese Spiele vor 20 Jahren vor allem mit Komplettlösung gespielt (mir standen gut hundert Zeitschriften mit Tipps&Tricks Anteil zur Verfügung), und erst in den letzten Jahren, als ich dieses Genre wiederentdeckt habe, habe ich diese Spiele dann tatsächlich ohne Walkthroughs gespielt und als Herausforderung angesehen.
      Dass man mit dem Save-System nicht “klar kommt” würde ich auf die Konsolifizierung schieben. Mir käme es nicht in den Sinn ein PC-Spiel zu verlassen ohne dort manuell zu speichern. Selbst wenn das Spiel ein solches “continue” Feature hat, würde ich dem nie trauen.
      Natürlich dennoch ein guter Podcast, mit einer guten Entscheidungshilfe. Und als treuer Stay Forever Hörer fand ich auch die Anspielungen klasse ^^
      Und ich stimme DocMoody ebenfalls zu, dass ihr euch dennoch zu nichts zwingen solltet. Über Spiele zu reden oder zu schreiben, deren Zielgruppe man nicht darstellt macht meiner Meinung nach nur wenig Sinn.

  • Petra Schmitz

    Ich weine vor Lachen.

  • igzorn

    Also auf gog.com und steam gibt es das Spiel auch, Sony Exklusiv ist es daher nicht.
    http://www.gog.com/game/grim_fandango_remastered
    http://store.steampowered.com/app/316790/

    • Du hast recht. Ist natürlich nur “Konsolen-exklusiv” auf Sony-Konsolen. Wir haben nicht richtig aufgepasst, Danke für den Hinweis.

  • Ed von Schleck

    Der Christian, der hatte keinen Amiga!

  • Pingback: Die letzten und nächsten 24h, Samstag, 21.02.2015 | die Hörsuppe()

  • Michael Ferstl

    Ich hab mir Grim auch zum neuen Release gekauft und bin sowas von enttäuscht – das einzig Gute daran, sind die Witze – leider können mich die aber auch nicht dazubewegen weiterzuspielen! Vielleicht irgendwann in einem 2 Jahre dauernden Sommerloch

  • Daniel

    Mir geht es da genau anders als euch. Ich spiele auch heute klassische (auch alte) Adventures zwichendurch immer mal wieder sehr gerne. Zuletzt hab ich eine ganze Weile am original Garbriel Knight gekobelt (nicht dem Remake).

    Das Telltale Konzept higegen geht für mich persönlich absolut nicht auf. Demensprechend kann ich es mir auch manchmal nicht verkneifen etwas zu jammern wenn hier jede Episode der entsprechenden Serien einzeln besprochen wird. Damit gibt es dann für mich jeweils einen potentiell interessanten cast weniger… ^^;

  • Yano

    Auch ich Spiele nach wie vor am liebsten klassische Adventures, der Vorteil ist das die einfach langsamer altern und man sich wirklich richtig viel Zeit lassen kann die Geschichte vorran zu treiben (natürlich nur bei den besten). Vor drei Jahren habe ich zum ersten mal Gabriel Knight durchgespielt, danach dann den zweiten (Wow was für ein Storytelling, shame on you Telltale)
    Für mich ist die Mechanik dabei dritt oder vierrangig, es stehen immer Story, Charaktere und Dialoge im Vordergrund.
    Und bis heute gibt es meiner Meinung kein Spiel was in diesen Disziplinen auch nur ansatsweise an “The Longest Journey” oder “The Moment of Silence” heranreicht.

    Witzig ist auch zu sehen das heutzutage selbst “professionelle Spieleredakture” oft Probleme mit den einfachsten Adventure Mechaniken haben, achtet mal darauf das fällt immer wieder auf.
    Da fehlt auch einfach ganz viel Wissen und Interesse.

    Daniel hat im Cast ja auch zugeben das er lieber die Fastfood Adventures spielt wo immer irgendwas passiert (wie leider auch ein großteil der Masse), nur geht da dabei so unglaublich viel Atmosphäre flöten, es wird sich immer weniger Zeit genommen wirklich Tiefgehende Charaktere und Geschichten zu gestallten die wie aus einem Roman wirken.

  • Zitatwaffe

    Die richtige Abmorderation wäre “Der Vorhang zu und alle Fragen offen” gewesen… ;)

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