Über Nintendos E3-Auftritt wurde viel gesprochen und diskutiert. Auch wir haben direkt nach der Präsentation ausführlich darüber gepodcastet. Aber kein Spiel lässt sich allein auf Grund von Trailern, Gameplay-Videos und Screenshots allein einschätzen. Da wir dieses Jahr nicht auf der E3 selber vor Ort waren, haben wir die Möglichkeit genutzt, dank eurer zahlreichen Unterstützung auf Patreon (DANKE!! <3) die Reise nach Frankfurt zu Nintendos Deutschland-Sitz wahrzunehmen um selber Hand anzulegen. Auf dem Post-E3-HandsOn-Event konnte Manu ein paar der in LA gezeigten Spiel direkt anspielen und ausprobieren. Zusammen mit Lisa @fraubull Weddehage besprechen wir:

  • StarFox Zero
  • Mario Maker
  • The Legend of Zelda: Tri Force Heroes
  • Super Mario Maker
  • Yo-Kai Watch
  • Mario & Luigi Paper Jam
  • Chibi-Robo Zip Lash
  • Mario Tennis Ultra Smash
  • und den famosen Woll-Amiibo
  • iUserProfile

    Schöne Folge – allein die sexuellen Anzüglichkeiten fand ich arg sexistisch … von wegen miteinander stapeln usw. Dafür das hier sonst immer soviel Wert darauf gelegt wird ein bisschen seltsam.

    • Manuspielt

      Aber wenn es doch der Wahrheit entspricht? Wir haben uns WIRKLICH übereinander gestapelt. Sogar zu dritt! Der HaPe von Ex-Consol.at kann das bestätigen!

      • Das Zelda-Spiel scheint ja eh ein großes Zeichen für Gleichheit (und gegen die oft in falsche Bahnen gelenkte Sexismus-Debatte) zu sein, in dem es völlig neutral Männer, Frauen und Transgender (Link im Zelda-Cosplay) stapelt.

        Völker aller Länder, stapelt euch!

      • Manuspielt

        auf polygon gibt es einen Artikel dazu, dass man nur Klone von Link spielen kann, aber eben keine Frauen.

      • Da is dann wieder gut, wenn man zu denen gehört, die denken, dass Prinzessin Zelda der spielbare Charakter ist, weil´s ja so im Titel steht.

        Aber ich glaub, Zelda ist wahrscheinlich eh die Reihe, wo´s am egalsten ist, dass der Held offiziell männlich ist.

  • laux301

    Immer wenn ich Podcast`s über Nintendo höre bekomme ich riesig Lust mir eine WiiU zu kaufen. Aber wann soll man das alles neben Job und Familie noch konsumieren? Mein 3DS liegt, trotz guter Spielbibliothek, auch nur im Schubfach.
    Zu den „sexuellen Anzüglichkeiten“. Ich hab das Gefühl das sich Lisa und Manu gut kennen und Lisa das durchaus einzuschätzen weiß. Von daher fand ich das eher auflockernd und lustig. Als Stammhörer weiß man auch das Manu nur selten Zweideutigkeiten keine Aufmerksamkeit schenkt. ;-)

  • Kreon

    Wieder super Folge aber Yo-Kai Watch war auch wie bei Pokemon zuerst das Spiel (2013), erst danach gab es einen Anime und Manga (2014)
    Aber hier ist es durchaus primär wegen dem Anime bekannt und ich vermute wir werden Yo-Kai Watch auch noch im Free-TV sehen

  • iUserProfile

    Es geht mir bei meiner Kritik hauptsächlich darum das Insert Moin seine eingens gesetzten Mindestanforderungen bezüglich der Sexismusdebatte einhält. Es kommt von diesem Podcast oft auch lebendige Kritik an andere Branchenteilnehmer, nicht nur aus dem Podcast sondern z.B. auch über Twitter. Mir ist klar das Lisa und Manu sich gut miteinander verstehen und das es sicherlich kein Problem zwischen den Beiden bezüglich dieser Aussagen gibt, doch der Podcast ist ein für jeden zugängliches öffentliches Medium mit Vorbildfunktion. Ähnliche nicht ernst zu nehmende Kommentare in den sozialen Kanälen wurden auch schon vom Podcast und seinen Teilnehmern stark kritisiert. Im Sinne der geforderten öffentlichen Verantwortlichkeit sind diese Kommentare also nicht zu billigen. Mir ist auch klar das es sich bei dem „Stapeln“ um einen Gameplaymechanismus handelt der in dem Spiel tatsächlich so vorkommt, aber die dazu abgegebene Kommentare waren zweideutig und mit sexuellem Hintergrund zu verstehen. Insofern besteht für mich hier eine Diskrepanz darin wie sich der Podcast und seine Teilnehmer sich zu dem Thema Sexismus positionieren und wie sie in diesem Fall den Podcast gestalten. In diesem Rahmen möchte ich noch kritisch anmerken das Insert Moin nochimmer keinen weiblichen Moderator im Team hat was auch als Diskrepanz zu werten ist.

    Auch ich persönlich habe weder mit dem Spruch noch mit dem Umstand das es keinen weiblichen Moderator gibt ein Problem und vertrete auch keinen hardliner Standpunkt in der Sexismusdebatte, fände es aber schön wenn man hier im selben Maße Kritik empfangen kann wie man sie austeilt.

    • Ich verstehe, was du meinst. Und natürlich müssen wir auch Kritik aushalten und nehmen sie auch an. Ist natürlich nur meine Wahrnehmung, aber ich habe das Gefühl, dass wir das auch tun und auch aushalten. Ja, meine Antwort war flapsig und nahm deinen Kritikpunkt erstmal nicht direkt an. Sorry dafür. Das lag aber einfach daran, dass ich eine klare Trennung sehe zwischen „Sexismus“ und „Sexualität“. Nicht jede sexuelle, zweideutige Anspielung ist sexistisch. Dass ich Lisa inzwischen gut kenne ändert übrigens nichts daran, ob etwas sexistisch ist oder nicht, das ändert nur die Rezeption des Gegenübers u.U., aber da gebe ich Dir Recht: in einem öffentlichen Format trotzdem nicht ok. Und das ist keine Verteidigung als Selbstzweck. Wäre es in meinen Augen sexistisch, würde ich mich dafür entschuldigen. Aber lass mich erklären, warum ich meinen Witz nicht sexistisch finde:

      Ein Spruch wie „Ja natürlich haben wir verloren, wir hatten mit Lisa ja auch ein Mädchen im Team“ ist eindeutig sexistisch. Warum? Weil er das Geschlecht negativ benutzt, völlig haltlos und mit alten, sexistischen Rollenklischees spielt. Wenn ich dagegen sage „Ich wollte mich schon immer mit Dir stapeln“ im KONTEXT des Spieles, in dem sich Figuren optisch „stapeln“, dann finde ich das verdammt witzig, weil es sowohl Worthumor hat als auch eben eine sehr unschuldige, aber unmissverständliche Doppeldeutung im sexuellen Kontext zulässt aber eben: OHNE DEN GEGENÜBER HERABZUSETZEN… Dabei spielte zum Beispiel auch Lisas Geschlecht keine Rolle. Das hätte auch mit einem männlichen Gast funktioniert der Witz. Es hat keine Klischees bedient und es erfolgte auch keine Objektifizierung oder Herabsetzung des Gegenübers, so wie ich das wahrnehme. Ich habe Lisa mit dem Spruch vor den Hörern nicht auf etwas reduziert, was in irgendeiner Form mit Äußerlichkeiten zu tun hätte oder mit ihrem Geschlecht. (Also zum Beispiel Witze in Bezug auf die Tatsache, dass sie Brüste hat, etc, du weißt, was ich meine)

      Es gibt auch einen Blasebalg im Zelda-Spiel und Lisa musste mich von einer auf die andere Plattform pusten. Ein Spruch wie „Hey, blas mit doch einen“ oder „Und dann hat Lisa mir einen geblasen… im Spiel“ etc. wäre platt und übergreiflich (weil es im Gegesatz zum „stapeln“ eben sehr direkt ist und keine andere Deutung zulässt und herabsetzt, weil es ja auch nicht auf mich bezogen ist („ich wollte schon immer…“) sondern direkt den Gegenüber als sexuelle Erfüllungsgehilfe deklariert. Bei der Stapel-Metapher steht ihr ja immer noch frei, ob sie auch „mitstapeln“ will, weißt du was ich meine? Ich habe ja nur gesagt, dass ich gerne „würde“.

      Ist natürlich immer auch etwas Subjektiv bei Humorgrenzen und allein dieser Post hier wirkt total verkopft, wenn man in liest. In meiner Wertevorstellung war dieser Spruch überhaupt nicht sexistisch. Ich hoffe, ich konnte Dir etwas erklären, warum ich das so sehe und bin gespannt, ob du das nachvollziehen kannst. Bin natürlich offen für Gegenargumente!

      • iUserProfile

        Danke Manu und auch an Lisa für eure Gedanken zu dem Thema. Es verdeutlicht eure Sichtweise und viel wichtiger noch zeigt es den Willen mit der geäusserten Kritik umzugehen. Und auch wenn das mal sehr verkopft erscheinen mag und für einen kleinen Spruch etwas aus der Proportion zu geraten scheint macht das ja deutlich das ihr wirklich reflektiert damit umgeht bzw. umgehen wollt und legitimiert auf der anderen Seite auch euren Anspruch an andere und eure Hörer genau so damit umzugehen. Ich persönlich finde das sehr vorbildlich.

      • Manuspielt

        <3 Wäre schön, wenn man immer so im Netz mit Menschen diskutieren und auch mal anderer Meinung sein könnte. Es erfüllt mich mit etwas stolz, dass das hier in den Kommentaren mit Hörern und Hörerinnen zu funktionieren scheint. Danke zurück!

    • Lisa

      Ein berechtigter Kritikpunkt, auf jeden Fall. Aber ich sehe das ähnlich wie Manu. Das Stichpunkt hier ist eindeutig der Kontext.
      Es ist was anderes, wenn eine Kommentar wie dieses von einem fremden Menschen (ob im Internet oder auf der Straße) oder einer mir vorgesetzten Person (Chef*in, Professor*in, Lehrer*in oder ähnliches) kommen würde. Ich kenne Manu und kann Sprüche wie diese einordnen und kontextisieren. Im Bezug mit dem Podcast ist er mir auch nicht übergestellt. Klar, er ist der Moderator und Gründer, aber in dem Moment geht es ja nicht darum, sondern um ein nettes Gespräch zwischen zwei gleichgestellten Personen. Dadurch habe ich sie persönlich nicht sexistisch oder als Angriff auf mich empfunden, sondern als gegenseitiges Aufziehen. Wie man halt so macht, wenn man sich kennt und nennt miteinander quatscht. Dieser Podcast ist ja auch immer gefühlt ein halb-öffentlicher Raum. Klar, die Aufnahme wird veröffentlicht und das hat man auch immer im Hinterkopf, aber bei der Aufnahme selbst ist man in dem Sinne unter sich, in einem quasi privaten Gespräch auf Skype. Dadurch kommt so ein gegenseitiges Aufziehen schneller zustande.
      Würde jemand, den ich nicht kenne, eine ähnliche Bemerkung in ein soziales Netzwerk schreiben, wäre es meiner Auffassung nach etwas anderes. Mir würde der Kontext fehlen, da ich die Person einfach nicht einschätzen könnte. Ähnlich wäre es, wenn es das erste Mal gewesen wäre, wenn ich und Manu miteinander gesprochen hätten. Es wäre auch anders gewesen, wenn eine andere Person mit dabei gewesen wäre, zum Beispiel meine Mutter oder mein Chef. Wie gesagt: Es ist immer Kontext abhängig.

      Außerdem gab es – wie Manu schon richtig bemerkt hat – wurde mein Geschlecht oder meine Gender-Identität nicht negativ genutzt. Das ist meiner Meinung nach der ausschlaggebende Punkt. Es ging nicht darum, eine Eigenschaft negativ zu besetzen und als Herabstufung zu nutzen (wie es zum Beispiel bei den Worten „schwul“ oder „behindert“ öfters vorkommt), sondern ein aufgreifen von etwas bereits Gesagtem.

      Aber natürlich ist so etwas immer ein subjektiver Kontext und Humor ist sowieso etwas, über das man immer diskutieren kann. Deswegen finde ich es gut, dass du es angesprochen hast und die Standpunkte dazu ausgetauscht werden.

  • Nach Woll-Yoshis hab ich auch mal aus Spaß in mehreren großen deutschen Städten gesucht und keine bekommen.
    Die Amiibos sind mittlerweile echt zuverlässige Wertanlagen. Wer weiß, was da an seltenen Erden drinsteckt.

  • Konrad

    Damn. Jetzt hab ich mich auf Infos zu Federation Force gefreut.

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