Die Einzelspielerkampagne von Battlefield 1 besprachen wir bereits in Folge 1736 und waren nicht wirklich begeistert. Wirklich kriegsentscheidend ist bei einem Battlefield allerdings der Mehrspielermodus, seit jeher das Kernstück und Aushängeschild der Serie. Und um diesem ebenfalls gebührend zu besprechen, sind Johannes von der GameStar und Battlefield-Spezialexperte Herr Haschke zu Gast.

Wie wirkt sich der erste Weltkrieg als Setting auf den Multiplayer aus, was hat es mit den neuen Operations auf sich und lief der Launch endlich mal ohne technische Probleme ab?

Micha und Daniel sprechen über den Singleplayer von Battlefield 1. Die bekannte Shooter-Serie wagt sich diesmal auf neues Terrain und wählte den Ersten Weltkrieg als Setting. Außerdem versprachen die Macher im Vorfeld eine „epische Geschichte“ für Einzelspieler. In den letzten Battlefield-Teilen fielen die Spiele allerdings nicht unbedingt durch gute Geschichten auf. Daher waren Micha und Daniel umso gespannter, ob es angesichts des heiklen Szenenarios gelingen wurde, eine gute Kampagne zu erzählen.

Um es kurz machen: Es ist nicht gelungen. Warum? Das erkären Micha und Daniel im Podcast in „epischer“ Breite.

PS: Eine gesonderte Folge über den Multiplayer von Battlefield 1 ist geplant.

This War of Mine ist ein Kriegsspiel, jedoch ohne Kevin Spacey oder Tom Clancy, sondern aus der Sicht von Zivilisten. Es ist ein Überlebensspiel, eine Art „The Sims“ im Krisengebiet, ohne Essen, immer zu wenig Verbandszeug und Krankheiten. Das polnische Entwicklungsstudio 11 bit studios hat Berichte wie z.B. „One year in hell“ als Vorlage genommen, um ein möglichst bedrückendes Spiel zu entwickeln, welches sich auf Erfahrungen und Erzählungen von Überlebenden bezieht. Ob und warum man dieses Spiel trotzdem spielen möchte, klären wir im Podcast mit Dennis und Lisa:

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BUM! RATATATATATATA!!! KRZRZRZRZZR! PFFFFFFZZZZZT! WHOOOSH! BOOOOOM! BABABABABABARRRRRRTTT! FITZZZZ! ZUFF! RATATATA! BUM! /repeat

Call of Duty. The same procedure as every year. Oder?

Nicht ganz. Rudolf Inderst und Micha finden heraus, dass sich dieses Jahr trotz der obligatorischen Action-Achterbahnfahrt nach Formel X doch einige Dinge im Detail geändert haben.
Ja, der neue Hund ist ziemlich cool.
Ja, die Fische schwimmen tatsächlich vor uns weg! (irre!)
Ja, wir sind diesmal auch im Weltraum unterwegs! (megairre!)

Aber davon ab? Wir verraten im Cast mehr.

Insert Coin

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Bei Call of Duty kann man sicher viel kritisieren, aber eines ist sicher: Als bombastische Schießbuden-Achterbahnfahrt für ein paar Hirn-frei-blasende, einsame Stunden vor der Konsole haben zumindest die vergangenen Episoden vorgemacht, wie man den Michael Bay-Stil auf ein Videospiel überträgt. „Das brauchen wir auch!“ dachten sich damals wohl die Entwickler von DICE und bauten in Battlefield 3 eine Single Player-Kampange ein, die sich viel zu sehr an seinem Vorbild orientierte – und auf ganzer Linie scheiterte. Mit dem Nachfolger wurde ein neuer Versuch unternommen dem exzellentem Multiplayer einen guten Einzelspielermodus hinzuzufügen – und dieser scheitert erneut. Die Kampagne grenzt auch diesmal an einer Frechheit.

Schade, denken sich Rudolf Inderst und Micha, denn das Potential war da. Erfahrt im Cast, woran es gelegen hat.