The Magic Circle ist ein unfertiges Spiel. Das ist aber mit Absicht so, denn man spielt hier im Spiel ein noch in der Entwicklung befindliches Spiel – das zeigt schon, wie meta The Magic Circle ist. Denn es entpuppt sich als witzige und oft sogar zynische Satire auf Spiele, ihre Entwicklung, ihre Macher und die Spielerschaft.

Warum The Magic Circle Daniel von Beginn an und seinen Gast Finn von Spielgefuehl.de erst mit ein wenig Anlaufzeit überrascht und begeistert hat, das klären sie im Podcast:

»Dr. Langeskov, The Tiger, and The Terribly Cursed Emerald: A Whirlwind Heist« dürfte der wohl längste Namen eines Spiels sein, den wir je hier bei Insert Moin ausgesprochen haben. Es dürfte auch gleichzeitig eines der kleinsten Spiele sein, die wir je gespielt haben. Dr. Langeskov et al. ist das kostenlos spielbare Erstlingswerk (PC) des neuen und experimentellen Studios Crows Crows Crows von William Pugh (dem Designer von The Stanley Parable), Dominik Johann, Jack de Quidt, Sean O’Dowd und einigen weiteren Indie-Künstlern. Daniel und Manu haben als alte Heist- und Stanley-Fans geprüft, was hinter diesem kurzen Spiel steckt.

Im zweiten Teil haben wir unseren ehemaligen Superlevel-Mitstreiter und Mitgründer von CrowsCrowsCrows Dominik Johann (Folge #1082 Super Game Jam) zum Interview eingeladen, um von ihm ein paar mehr Details hinter der Idee, dem Studio und seinem Werdegang zu erfahren.

PS: Bitte fragt nicht, warum mein Mikro im Interview-Part auf einmal so übersteuert klingt. Sorry ’bout that, ich schreie nächstes Mal ein bisschen weniger.

Nichts ist so wie es scheint in Pony Island. Das Indie-Spiel ist ein wirrer Trip, der verstörend und faszinierend zugleich ist. Der auf den ersten Blick simple Plattformer entführt den Spieler in immer tiefere Gameplay-Ebenen und schreckt am Ende auch nicht davor zurück, mit ihm selbst zu spielen.

Jan und Daniel haben Pony Island ausprobiert und erklären im Cast (spoilerfrei), warum es eines der wohl denkwürdigsten Spielerlebnisse überhaupt ist.

Boelmann_Literarisches_Verstehen_mit_digitalen_Spielen_Foto (1)Dr. Jan M. Boelmann ist Junior-Professor für literarisches Lernen an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und unser heutiger Podcast-Gast.  Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im literarischen Lernen mit Computerspielen im Deutschunterricht, aber auch in der Frage, was literarisches Lernen und literarische Kompetenz überhaupt sein können  – darüber sprechen wir heute in Le Brunch.

Sein Buch gibt es übrigens hier bei Amazon zu bestellen.

Davey Wreden ist ein Genie. The Stanley Parable war ein unfassbar gut gelungener Meta-Kommentar über Spielekonventionen und -mechaniken. Das neue Werk von Wreden nennt sich “The Beginner’s Guide” und fällt ebenfalls in das wohl von ihm neu definierte Genre des “Meta-Games”. Ein Spiel als begehbares Museum, eine Einladung zum Diskutieren und Interpretieren. Oder ist das ganze einfach nur moderne Kunst ohne tiefere Bedeutung?

Im Podcast mit Rainer Sigl von Videogametourism erkunden wir die tiefsten Spoiler-Territorien dieses Experiments und reden darüber, was hinter der Fassade steckt oder stecken könnte.

Wer in den 80er Jahren aufgewachsen ist, kam um die Haupt-Inspiration für unser heutiges Thema wohl nicht vorbei: die Power Rangers. Die US-amerikanische Variante der japanischen Sentai-Serien läuft seit über 20 Jahren mit Erfolg.

Klar gibt es einige echte Lizenz-Spiele zu dieser Serie, aber keines hat das Thema so charmant und clever aufgegriffen wie Chroma Squad. Das Indie-Kickstarter-Projekt der Behold Studios ist ein Rundenstrategie-Spiel mit begleitender Studio-Simulation, in der wir eine TV-Produktionsfirma managen, die eine erfolgreiche Sentai-Serie im Stile der Power Rangers produzieren möchte. Inklusive schlechter Kulissen, Monster of the Week und cheesy Plottwists. Großartig! <3 Mit unserem Gast Malte Küppers von RetroReviewTV prüfen wir, ob das Spiel auch abseits der 80er-Nostalgie funktioniert und das Rundenstrategie- und Studio-Sim-Genre gut miteinander verbinden kann.

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Ihr habt es so gewollt! Was alles ganz harmlos an einem Sonntag im April des Jahres 2012 mit Doc Rudi begann (und aus Zeitgründen leider auch schnell wieder einschlief) ist Dank eures großartigen Supports wieder zurückgekommen:

Das Stretchgoal für 1000 USD in unserer Patreon-Kampagne ist geknackt! o/ Ein dickes Danke dafür an alle fast 170 Patrons, die das ermöglichen! Vielen Dank!

Das bedeutet: Insert Moin bekommt eine Folge mehr pro Woche. Aber keine reguläre Folge über ein weiteres Spiel, sondern die Idee tendiert dazu, einen gemeinsamen, gemütlichen Brunch zu veranstalten. Den Stress fallen lassen, sich ein wenig zurückzulehnen und die Woche bei einem wohlig dampfenden Heißgetränk Revue passieren zu lassen. Was sind Themen, die die Spielerschaft bewegt hat? Welche Kuh wurde durchs Twitterdorf getrieben oder über welche Themen, die unter der Woche keine Zeit finden, lässt sich an einem Samstag Morgen mal ausführlich philosophieren?

Als Thema haben wir, weil der Auslöser dieser Folge eben genau so eine Seite wie Patreon ist, uns das Gebiet der Bezahlmodelle und -moral vorgenommen. Paywalls, Micropayments und die Diktatur des Klicks.

Viel Spaß beim brunchen und zuhören! Und da es ja sozusagen ein Pilot ist, freuen wir uns natürlich auch über Feedback, Anregungen und Kritik sowie Themen-Vorschläge. Für die zukünftigen Folgen denken wir derzeit übrigens darüber nach, Hörer-Feedback einzuspielen, Live-Zugang für Patrons zu ermöglichen und natürlich auch weitere Gäste einzuladen. Das Format wird und muss sich natürlich noch ein wenig entwickeln und seid bitte nachsichtig mit uns, wenn der Cast dann vielleicht auch mal ausfällt oder etwas später kommt.

Verlosung

Wir verlosen zur Feier des Tages je 3x die wunderschönen von Headup Games gestifteten Retail-Versionen von Gone Home und Super Meat Boy vs. Giana Sisters als Dankeschön unter allen PATRONS (die sind automatisch dabei) und allen Comments hier unter dem Post. Teilnahmeschluß ist der 11.7.2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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placescore

Marcel aka UARRR ist heute im Gespräch mit Manu um sein neues Projekt “Placescore” vorzustellen. Wie kam das Team auf die Idee des Location-based Spiels, was waren die Schwierigkeiten, auf die das Team bei der App/Spiele-Entwicklung in der Freizeit gestoßen ist und was hat das ganze mit FlappyBird und Bushaltestellen zu tun?

Dies und mehr im Interview-Podcast:

Shownotes

Blogbeitrag von Marcel zur Änderung des “Rundenmodus”

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Patreonscore

12_01_14_insert2014 Wenn euch der Podcast gefällt und vielleicht sogar mehrmals die Woche durch eure Kopfhörer rauscht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr einen Blick auf unsere Patreon-Kampagne werfen könntet.

Wir haben dort eine monatliche Crowdfunding-Kampagne gestartet, bei der Ihr eigenständig bestimmen könnt, was euch der Podcast pro Monat wert ist.

So wird Insert Moin dank eurer Hilfe noch besser. Danke! <3