Was treibt Menschen dazu an, ein Videospiel komplett im Alleingang als „One Man Show“ zu entwickeln? Grafik, Programmierung, Sound, Gamedesign und Marketing in Personal-Union? Erfolgsprojekte wie Stardew Valley oder Axiom Verge haben gezeigt, dass das funktionieren kann. Wir wollten wissen, wo darin die Motivation liegt.

Dazu eingeladen haben wir uns Julian Laufer. Julian wohnt und arbeitet als Klinik-Arzt in Köln und entwickelt in seiner Freizeit Spiele. Nun erfüllt er sich seinen Traum und will sein erstes kommerzielles Spiel „Outbuddies“ mit der Hilfe von Kickstarter und Steam Greenlight veröffentlichen. Im Interview berichtet Julian von seinem 16-Bit-Metroidvania-Projekt, den Schwierigkeiten und wie man sich immer wieder dazu motiviert, weiterzumachen.

Owlboy vom norwegischen D-Pad Studio war fast zehn Jahre in der Entwicklung. Das Indie-Pixelspiel erzählt die Geschichte des stummen Eulenjungen Otus, voller liebenswerter Charaktere und einer wunderschönen, märchenhaften Atmosphäre. Zusammen mit Ann-Kathrin Kuhls bespricht Manu, ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat.

Ann-Kathins Test bei der Gamestar: http://www.gamestar.de/spiele/owlboy/test/owlboy,54160,3305188.html

Den fantastischen Soundtrack von Jonathan Geer findet ihr hier: https://jonathangeer.bandcamp.com/album/owlboy-ost

Ein paar arme verwirrte Seelen behaupten ja wahrlich noch immer, es hätte im November 2015 bereits ein Rise of the Tomb Raider für Xbox One und 360 gegeben. Echte Lara-Fans wissen hingegen, dass es ein wahres Tomb Raider nur auf einer PlayStation geben kann. Und auch Square Enix weiß das und brachte Rise of the Tomb Raider in der 20th Anniversary Edition auf die PlayStation 4.

Micha und Daniel haben diese Version gespielt und können ihre Begeisterung über Laras neues Abenteuer kaum in Worte fassen. Im Podcast versuchen sie’s trotzdem irgendwie.

Die eher für große Actionspiele bekannten Entwickler Insomniac Games (Ratchet & Clank, Sunset Overdrive) wagen sich an ein kleines Metroidvania-Spiel mit Indie-Charme: Song of the Deep nimmt uns mit auf ein märchenhaftes Abenteuer in die Tiefen des Ozeans. Micha und Manu besprechen im Podcast, ob das Spiel auch abseits der verträumten Atmosphäre punkten kann.

Shownotes: Test von Manu zum Spiel in der Gamestar

 

Axiom Verge ist ein Metroidvania-Spiel und ein Ein-Mann-Projekt von Thomas Happ, das letztes Jahr im März für die PS4, dieses Jahr auch für die PS Vita, Xbox One und den PC  erschienen ist (und in Kürze für die Wii U). Der Retroplattformer im Pixellook ist zwar offenkundig eine direkte Liebeserklärung an das erste Metroid-Spiel, aber schafft es durch gutes Gameplay, viel Liebe zum Detail und einen fantastischen Soundtrack, das Genre als Ganzes voranzubringen.

Warum wir dieses Spiel sonst noch so lieben, ergründet Manu zusammen mit Dimi von der GameStar im Podcast.

PietSmiet ist heute bei uns zu Gast, um mit Manu über das wunderschöne Ori And The Blind Forest von den Moon Studios zu sprechen, welches exklusiv für die Xbox One und Microsoft Windows erschienen ist. Das 2D-Plattform-Adventure erinnert sehr stark an klassische Metroidvania-Spiele, bereichert die bekannten Backtracking- und Erkundungselemente aber um viele neue und charmante Ideen. Begleitet von einem wunderschönen Soundtrack, handgezeichneten Grafiken und bewegenden Momenten konnte das Spiel Peter und Manu durch die Bank weg begeistern. Mehr dazu wie immer im Podcast.

Shovel Knight

Shovel Knight sieht aus wie ein Spiel aus der SNES-Ära. Und das soll es auch, denn das Indie-Game versteht sich als Hommage an die 8- und 16-Bit-Zeiten der Videospiele. Wirkt das im Jahr 2014 nur noch altbacken oder ist kann ein Titel mit dieser Optik auch heute noch ein echter Geheimtipp sein? Und wozu braucht ein Ritter überhaupt eine Schaufel?

Um das zu klären, spricht Daniel mit Superlevel-Markus (@EnverVelvet) und Benny (@LSM3k) von GameStar.de und dem Übertakten-Podcast.

Den Text von Markus über Shovel Knight gibt es hier auf Superlevel. Auch Benny hat schon viel Material über den Titel ins Netz gestellt: Let’s Play und Podcast.

Batman: Arkham Origins Blackgate

Batman: Arkham Origins Blackgate erschien bereits im Oktober 2013 für Vita und den 3DS – parallel zu Batman: Arkham Origins, das wir ja bereits in Insert Moin 885 besprochen haben. Ein knappes halbes Jahr später erschien Blackgate als sogenannte Deluxe Edition auch noch einmal für die „großen“ Konsolen und den PC.

Aufgrund seiner Handheld-Herkunft kann sich der Titel natürlich technisch und optisch nicht mit seinen größeren Arkham-Brüdern messen, sondern ist ein 2,5D-Metroidvania. Ob sich der Ausflug ins Blackgate-Gefängnis trotzdem lohnt? Um das zu klären, hat sich Daniel erneut den lizensierten Batman-Spezialexperten Michi (@GameOvermeier) von GameStar und GameTube eingeladen.

Michis im Cast angesprochene, sehr interessante Videoreihe zur Historie der Batman-Games findet ihr unter folgenden Links:
Batman History – Teil 1
Batman History – Teil 2
Batman History – Teil 3

Guacamelee vom kanadischen Indie-Entwickler Drinbox-Studios ist nicht nur auf superlevel dank Dennis famosen Artikel zur Zeit Top-Thema. Nein, selbst verschollen geglaubte Podcast-Partner wie NeoNacho (wie passend zum Thema der Name doch heute ist) haben sich für diesen Titel wieder an die PS3 gesetzt, um mit Juan dem mexikanischen Guaven-Bauern, die Welt zu retten.

Ich glaube, Jim Sterling nannte dieses Spiel liebevoll ein Mexivania, was den Nagel ziemlich treffend auf den Wurm im Tequilla trifft. Ein Castlevania-Brawler mit mexikanischen, kulturellen Einflüssen und einer dicken Portion Internet-Meme-Humor und Selbstironie. Ob diese Mischung aufgeht, erfahrt ihr im Podcast.