Ist es ein Interessenkonflikt, wenn PR-Manager hauptberuflich Videospiele in der Öffentlichkeitsarbeit betreuen und in ihrer Freizeit in Blogs, Podcasts oder Magazinen über andere Games Beiträge verfassen? Kann man hier Beruf und Privates trennen oder werden hier unzulässigerweise PR und Presse vermischt?

Um das zu diskutieren, hat sich Daniel zwei Gäste eingeladen. André Hecker ist PR-Manager bei Square Enix in Hamburg und betreibt zugleich den Podcast Multimaniacs. Timo Radzik betreut bei SZ Scala die Pressearbeit von Nintendo in Deutschland und ist Teil der Spielgefühl-Crew, wo er auch den wöchentlichen Cast Puls & Minus moderiert.

Hinweis: Ausnahmsweise ist diese Brunch-Folge für alle frei zugänglich. Ansonsten stehen unsere Brunch-Folgen sonntags sowie die News-Casts am Samstag unseren Unterstützern auf Patreon zur Verfügung. Dort finden diese dann auch einen speziellen RSS-Feed, mit dem die exklusiven Samstags- und Sonntags-Folgen bequem im Podcatcher oder in iTunes abonniert werden können. Alle Informationen über unsere Kampagne findet ihr unter www.patreon.com/insertmoin.

Ausgehend von diesem Gamasutra-Artikel, der die zugegebenermaßen sehr reißerisch formulierte Frage stellt: „Is YouTube killing the traditional games press?“ haben wir uns Gäste eingeladen, um in der heutigen „Le Brunch„-Folge über die offensichtliche Krötenwanderung weg vom klassischen Spielejournalismus hin zu Video-Formaten zu diskutieren.

Darüber sprechen mit Manu heute Fabian Mario Döhla (freier PR-Mensch und Freiheitskämpfer), Etienne Gardé (Zeitreisender), Memo Jeftic (Regisseur für VHS-Formate und Filmgourmet) und Herr Kaschke (Affe und liebender Sohn).

History-Lesson

Die Geburtsstunde der Let’s Play:
httph://www.youtube.com/watch?v=FHH4RQoTbjg

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Daniel spricht mit Fabian Döhla (@FabianDoehla) und Jan Walenda (@JanWalenda) über Games-PR. Sie ist ein elementarer Teil der Gamesbranche, von dem der Endkonsument im Regelfall wenig bis gar nichts mitbekommt. Obwohl man bei den Begriffen Public Relations oder Öffentlichkeitsarbeit vom Begriff eigentlich vermuten würde, dass damit die Kundschaft angesprochen wird. Richtig viel Schnittpunkte mit der Games-PR hat man hingegen als Blogger, Podcaster oder Journalist, denn die PR-Abteilungen sind oft die einzigen Kontaktpunkte zu Publishern.

Fabian war lange Zeit PR-Manager bei Sega und arbeitet momentan als Selbständiger in der PR. Jan arbeitet für die deutsche Niederlassung von Ubisoft. Gemeinsam mit Daniel reden sie über ihre Jobs in der Öffentlichkeitsarbeit für große Gamesunternehmen; die Frage, inwieweit Publisher versuchen, Wertungen zu beeinflussen und ob es ein freundschaftliches Verhältnis zu Journalisten überhaupt geben kann.

Passend zum Thema sei auch noch ein älterer Text von Daniel empfohlen: „Die Mühlen der PR„.