Flüchtlinge machen eine schwere Zeit durch. Gerade für Kinder ist der Wegfall von einem zuverlässigen Bildungssystem ein großes Problem. Wie sollen sie Sprachen und Mathematik lernen, wenn sie ständig von einem Ort zum anderen Reisen und ihre Eltern zu sehr damit beschäftigt sind sich in einer fremden Welt zurechtzufinden? Einen Lösungsansatz haben Video Games Without Borders gemeinsam mit dem Cologne Games Lab entworfen: Das mobile Lernspiel Antura and the Letters – عنتورة والحروف. Dort werden den Kindern die Grundlagen der arabischen Sprache beigebracht und die App ist dazu geeignet unterwegs nur für ein paar Minuten zu spielen. Bei Erfolg der App wird das Konzept auch auf andere Sprachen ausgeweitet.

Micha hat die beiden Entwickler Emmanuel Guardiola und Bahjat Moura eingeladen, um über das Projekt und die Hintergründe zu sprechen.

Das Interview ist auf Englisch. Wer Lust hat das Spiel auszuprobieren, findet es kostenlos im AppStore oder im Google Playstore.

  • Schurli

    Heyo Insertmoiners!

    Hab schon eine Weile überlegt, euch auf Patreon zu unterstützen nachdem ich mich bereits quer durchs Archiv gehört habe und mittlerweile jeden Tag gespannt auf den aktuellen Cast warte. Nach dieser Folge ist dann meine Entscheidung endgültig gefallen :) Nachdem ich selbst im Bereich der Integration von geflüchteten Menschen in Österreich ehrenamtlich tätig bin ist jeder Input sehr willkommen. Beim Thema game based learning warte ich schon lange auf neues Material. Daher war ich sehr positiv überrascht über diese Kombination. Hab es auch gerade selbst ausprobiert und es ist wirklich sehr liebevoll und umfangreich umgesetzt. Bringt einem natürlich auch die arabische Kultur einen Schritt näher. Danke dafür!

    Möchte euch auch auf diesem Weg ein großes Kompliment aussprechen: Eure Spiele-Reviews sind sehr fundiert und unterhaltsam und vor allem auch diese behind-the-scenes Episoden sind große Klasse und wirklich interessant. Bitte mehr davon! :)

    • Vielen Dank für das tolle Feedback und Deine Unterstützung! <3

      Von der Kombination war ich auch sehr überrascht und fand es vor allem schön zu erfahren, dass es Spieleentwickler gibt, die sich überlegen, wie sie mit ihrer zunächst abwegig wirkenden Profession trotzdem sinnvoll zur schwierigen Lage beitragen können. Das zeigt, dass jeder ein wenig helfen kann, auch wenn es auf dem ersten Blick so aussieht, als seien die eigenen Fähigkeiten nicht dafür geeignet. Vielleicht motiviert das Interview den einen oder anderen Zuhörer zu ähnlichen Überlegungen.

      • Schurli

        Da bin ich ganz deiner Meinung und kann das nur bekräftigen. Im Verlauf der letzten eineinhalb Jahre habe ich auch gemerkt, wie viel positiven Einfluss man mit den eigenen Fähigkeiten leisten kann. Auch wenn die/der einzelne auf den ersten Blick nicht viel bewirkt macht es halt wie so oft die Menge an Aktionen aus. Es passiert viel im Bereich Integration wenn man genauer hinsieht. Schade ist nur, dass so großartige Engagements wie Antura nicht im breiten Medienspektrum thematisiert werden. Ich bin mir aber sicher, dass Hörer davon inspiriert werden. In meinem Fall hat es das schon mal <3

    • Pierre

      Hi, ich bin Teil des Teams „Antura and the Letters“ und wollte mich für die nette User-Review bedanken! Da du selbst ehrenamtlich mit Flüchtlingen arbeitest wollte ich dir anbieten das du mit uns gerne in Kontakt treten kannst, falls du mehr Informationen oder Materialien benötigst :) Du kannst uns über Facebook, Twitter oder die Webseite jederzeit erreichen.

      • Schurli

        Hi Pierre! Das klingt super und ich werde mir das durch den Kopf gehen lassen. Hab ein paar Projekte mit Familien und Jugendlichen am laufen und vielleicht kann ich Antura da früher oder später thematisieren und einfließen lassen :) Werde euch gleich mal auf Facebook suchen. Danke für deine Rückmeldung!

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