Früher gab es in Videospielen keine Karten. Wer sich orientieren wollte, musste eben selber mitzeichen oder Karten aus Spielemagazinen oder Lösungsheften benutzen. Mit der wachsenden Größe von Games und speziell dem Aufkommen der Open-World-Games wurde die Karte allerdings zum zentralen Element. Insbesondere diejenigen Games mit offenen Welten bekamen dann Minimaps, die für den Spieler während des Spielens jederzeit am Rand des Bildschirms eine Orientierungshilfe baten. Ob GTA, Assassin’s Creed oder The Witcher: Die Minimap war aus den Bildschirmanzeigen nicht mehr wegzudenken. In jüngster Zeit wird die kleine Karte allerdings immer öfter ersetzt. Far Cry 5 oder Assassin’s Creed: Origins lassen das beispielsweise Feature weg.

Jennifer untersuchte in ihrer Seminararbeit „Beerdigung eines Features: Die Auflösung der Minimap in Open-World-Games“ ob diese ein allgemeiner Trend ist und wie die Funktionen einer Minimap dann trotzdem erfüllt werden. Ihre These: Viele Elemente aus der Karte werden zunehmend direkt in die Spielwelt integriert. Aktuell schreibt Jennifer daher aufbauend auf der Seminar- jetzt ihre Abschlussarbeit.

Im Cast sprechen Jennifer und Daniel über die Funktionen, die eine Minimap zu erfüllen hat, und diskutieren die Frage, warum das Element in Games zunehmend ausstirbt.

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Der britische Verlag Bitmap Books ist auf hochwertige Bildbänder über alte Konsolen spezialisiert (siehe Folge 1894). In Folge 1851 sprachen wir bereits über das Kompendium zum NES. Seit einigen Wochen gibt es nun auch ein Buch über die Nachfolge-Konsole SNES, oder das Super Nintendo wie das Gerät auch häufig genannt wird.

Sebo und Jan sind ebenso wie Daniel Besitzer des SNES/Super Famicom: A Visual Compendium und sprechen im Podcast darüber, wie ihnen der Bildband zusagt. Da das Druckerzeugnis erneut eine liebevolle Reminiszenz an die SNES-Ära wurde, schweifen sie dabei immer wieder zu ihren Erinnerungen über diese Zeit ab.
Das SNES/Super Famicom: A Visual Compendium gibt es für 29,99 Pfund (zuzüglich Versand) im hauseigenen Shop von Bitmap Books.

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Walt Williams ist Videospielautor. Oder war, muss man wohl heute korrekterweise sagen. Im Dienst von Take-Two war er an Titeln wie Bioshock, Spec Ops: The Line, Mafia 2 und Borderlands beteiligt. Nach dem Ende seiner Karriere in der Videospielbranche hält er seine Erfahrungen und Erkenntnisse in seinem Debütbuch Significant Zero: Heroes, Villains, and the Fight for Art and Soul in Videogames fest, das im weitesten Sinn also eine Autobiographie ist.

Sebo und Daniel lasen das Buch und erklären im Podast, warum es Williams darin gelingt, eine teils amüsante, teils nachdenkliche, teils traurige Perspektive auf die Entwicklung von Videospielen und ihren Geschichten zu liefern. Significant Zero ist bisher nur auf Englisch erhältlich, z.B. via Amazon (Ref.-Link).

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Kevin ist Student der Skandinavistik und für seine Bachelorarbeit fragte er sich, wie eigentlich nordische Themen in Videospielen dargestellt werden. Anhand der Games The Elder Scrolls: Skyrim, Dark Souls III, The Banner Saga, Witcher 3, Hearthstone und Jotun untersuchte er, wie skandinavische Landschaft, Menschen, Schiffe, Gebäude und Fabelwesen präsentiert werden. Als Ergebnis verfasst er die Studienarbeit Die nordische Mythologie und das alte Skandinavien in modernen Videospielen – eine Analyse.

Im Podcast diskutiert er mit Daniel über die Erkenntnisse seiner Bachelorarbeit.

For English speaking listeners: After a short German introduction (about 1:30 min) the interview with Sam is entirely in English.

Sam Dyer ist bei Daniel zu Gast. Der britische Grafiker ist der Gründer von Bitmap Books und der Vater einer Handvoll Bildbänder über alte Konsolen. Zum Beispiel das NES: A Visual Compedium, das wir in Folge 1851 besprachen, ist von Sam. Jüngst war er mit den Nachfolger SNES: A Visual Compedium auf Kickstarter sehr erfolgreich: Fast 225.000 Pfund kamen via Crowdfunding für das Buch zusammen – urspünglich hatte Sam mit 25.000 Pfund geplant.

Im Cast erklärt Sam, wie im die Idee zu den Büchern kam, wie lange er an einem Kompendium arbeitet und was der schwerste Teil im Entstehungsprozess ist. Außerdem gibt er einen Ausblick, ob er die Serie weiterführt, also ob ein Xbox- oder Wii-Kompendium für die Zukunft denkbar wäre. Das Interview ist in Englisch geführt.

NES/Famicom: A Visual Compendium ist ein Buch des kleinen britischen Verlags Bitmap Books. Der Bildband widmet sich Nintendos erster Heimkonsole, dem Nintendo Entertainment System (NES). Und das interessierte so viele Leute, dass dafür via Kickstarter über 190.000 Pfund zusammenkamen. Herausgekommen ist ein hochwertiger und aufwändig gestalteter Bildband, der eine wahre Liebeserklärung an die NES-Ära ist. Was die Besonderheiten des Buches sind und warum Daniel und sein heutiger Gast Sebo deswegen vom NES/Famicom: A Visual Compendium wirklich schwer angetan sind, das erklären sie im Podcast.

In Großbritannien ist das Buch bereits für 29,99 Pfund im verlagseigenen Shop erhältlich. In Deutschland erscheint es voraussichtlich am 24. März, und ist dann beispielsweis auch via Amazon (Aff.-Link) zu bestellen.

Ready Player One ist der Debütroman von Ernest Cline. Ein Debüt, das zwar aus dem Jahr 2011 stammt, aber Daniel und seinen Gast Jan vom Jans ’n Joeses-Podcast restlos begeisterte. Warum? Weil Ready Player One eine spannende Virtual-Reality-Geschichte erzählt und dabei nur so vor Anspielungen an Videospiele, Nerdtum und die Popkultur der 80er strotzt. Ein Buch, das daher mit großer Sicherheit jedem gefällt, der mit den Filmen, der Musik und vor allem den Videospielen dieses Jahrzehnts aufgewachsen ist.

Ready Player One gibt beispielsweise auf Amazon unter anderem im englischen Original (Aff.-Link), aber auch in einer deutschen Übersetzung (Aff.-Link).

Jan vom Podcast Jans N‘ Joeses ist wieder zu Gast und es geht erneut um ein Buch über die Geschichte der Videospiele: Und dann kam Tetris von Christian Gehlen.

Im Gegensatz zu den meisten bei uns besprochenen Büchern, die aus dem angelsächsischen Raum kommen, ist dies ein Werk eines deutschen Autors. Gehlen will uns darin die Geschichte erzählen, wie „Nintendo innerhalb eines Jahrzehnts den Videospielmarkt eroberte“
 – zumindest suggeriert das der Untertitel. Ob ihm das spannend und ansprechend gelungen ist, darüber reden Jan und Daniel im Podcast.

Und dann kam Tetris gibt es für 9,99 Euro im Shop das CSW-Verlages, auf Amazon (Aff.-Link) und natürlich bei allen anderen Buchhändlern zu bestellen.

Der heutige Gast von Daniel ist Jan. Der ist PR-Managner bei Ubisoft und podcastet bei Jans N‘ Joeses. Ihr Thema ist das Buch Masters of Doom – How Two Guys Created an Empire and Transformed Pop Culture. Das nimmt sich der Geschichte von id Software an und erklärt in äußerst spannender Weise, wie John Carmack und John Romero das kleine Studio und Spiele wie Doom, Wolfenstein und Quake erschufen. Produkte, die die Gamesbranche bis heute prägen und weitreichende Entwicklungen und Personalien nach sich zogen. Auch wenn das Buch schon aus dem Jahr 2003 ist, bleibt es daher bis heute hochaktuell – nicht nur, aber auch weil jüngst wieder ein neues Doom (siehe IM1590) erschien.

Die im Podcast angesprochene Folge von Stay Forever über Doom gibt’s hier. Das Buch kann unter anderem bei Amazon (Aff.-Link) bestellt werden.