Mit Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain will Serien-Schöpfer Hideo Kojima seine Reihe zu einem spektakulären Ende bringen. An den Schauplätzen Afghanistan und Afrika mit einer offenen Welt, wie man sie in dieser Größe bisher in keinem der Vorgänger erlebt haben soll. Außerdem mit einem gigantischen Umfang und derart vollgestopft mit Spielsystemen, dass man wohl allein 15 bis 20 Stunden braucht, bevor man überhaupt alle Gameplay-Mechaniken kennengelernt hat.

Ob das gelungen ist und Metal Gear Solid 5 wirklich der krönenden Abschluss(?) der Serie geworden ist, klären Manu und Daniel mit ihrem Gast Michael Obermeier. Dessen Kolumne „Sexy Stumpfsinn“ über die Scharfschützin Quiet gibt’s auf GameStar.de.

„Kept’cha waitin‘, huh?“ Seit Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots mussten wir fast sechs Jahre auf eine Rückkehr der Serie auf Heimkonsolen warten. Umso größer die Erwartungen an Metal Gear Solid V: Ground Zeroes. Doch bevor der Titel überhaupt erschien, kam die große Ernüchterung: Die Spielzeit beträgt nicht mal zwei Stunden – da dauerte manche Zwischensequenz im vierten Teil länger!

Serienschöpfer Hideo Kojima will Ground Zeroes zwar explizit als kurzen Prolog zu Metal Gear Solid 5: Phantom Pain verstanden wissen, der Spielern vor allem das neue Open-World-Konzept schmackhaft machen soll. Trotzdem verlangt Konami rund 20 Euro (Xbox 360 und PS3) bzw. 30 Euro (Xbox One und PS4) für den Titel.

Metal Gear Solid V: Ground Zeroes

Manu, Micha und Daniel haben Metal Gear Solid V: Ground Zeroes gespielt und diskutieren im Podcast darüber, ob Snakes Rückkehr gelungen ist. Wie passt das Open-World-Prinzip zur Serie; ist der Preis gerechtfertigt, oder wird doch nur versucht, mit ausgehungerten Serienfans den schnellen Reibach zu machen? Und wie schlägt sich Kiefer Sutherland als Ersatz von David Hayter als Sprecher?

Von Metal Gear Rising: Revengeance hat man schon 2009 Wind bekommen. Nachdem Kojima Productions trotz vieler Ideen nicht wirklich voran kam, haben sie sich Platinum Games zur Hilfe geholt. Entstanden ist ein rasantes Spin-Off zu Hideo Kojima´s MGS-Reihe, das mit einem Schleichspiel nicht mehr viel gemeinsam hat, dafür aber im Brawler-Segment so manchem Genrevertreter zeigt, dass er noch viel zu lernen hat.

Andreas von der Gamer-WG und Micha erklären, warum MGR: Revengeance nach der Neuauflage von Devil May Cry ein weiteres ziemlich geiles Genrehighlight ist, weshalb die von Kojima erschaffenen Universen irre faszinierend sind und warum mit tiefer Stimme gesprochene Spieletitel viel öfter in Startmenüs eingebaut werden sollten.