Es war der Knüller der diesjährigen E3: Shenmue kehrt zurück! Serienshöper Yu Szukui kündigte auf der Sony-Pressekonferenz den Start einer Kickstarter-Kampagne für Shenmue 3 an. Die war innerhalb von wenigen Stunden bereits erfolgreich und hatte das anvisierte Ziel von 2,0 Millionen Dollar geknackt. Nach der ersten Euphorie kamen aber langsam die ersten Zweifel an der Sache auf.
Wie soll man denn mit zwei Millionen Dollar ein großes Open-World-Spiel finanzieren? Warum räumt Sony dem auch noch Platz auf seiner wichtigsten Veranstaltung des Jahre ein? Warum stellt der Plattformhalter das Geld für Entwicklung nicht direkt selbst bereit?

Nicht nur wir haben uns diese Fragen direkt nach der Sony-PK gestellt, auch Johannes kommentierte die Sache in einer GameStar-Kolumne „Gebt das Geld zurück!“, auch Michael kommentierte das in einem Video namens „Shenmue 3 auf Kickstarter und der unsoziale Wandel der Videospiel-Industrie“ auf seinem Games’n’Politics-Channel.

Daher hat Daniel beide zum Sonntagsbrunch eingeladen, um die Situation noch einmal in Ruhe aufzudröseln und zu klären, ob die „Shenmue 3“-Aktion jetzt eigentlich gut oder schlecht ist.

Seit das Geschäft mit Download-Titeln so richtig angelaufen ist, haben etliche Hersteller diesen Weg genutzt, um Emulationen ihrer Klassiker noch einmal neu anzubieten. Meist sind es simple 1:1 Umsetzungen, selten Remakes, manchmal dummerweise lieblose Anpassungen. Auf dem ersten Blick wirken die 3D Classics von SEGA ebenso wie ein schnelles Cash-In … aber dem ist glücklicherweise nicht so. Die Neuauflagen für den 3DS sind die mit Abstand besten Anpassungen alter Retro-Titel der letzten Zeit. Nicht nur wegen des gelungenen 3D-Effekts, sondern wegen vieler Details, auf die besonders Fans Wert legen.

Micha hat sich die (ex)-man!acs Thomas (jetzt Games Academy) und Michael (jetzt Golem.de) eingeladen. Gemeinsam schwelgen sie nicht nur in Erinnerungen, sondern versuchen auch zu erklären, weshalb sie für die 3D Classics eine dicke Empfehlung aussprechen.

Die Grundidee der Retron 5-Konsole ist fantastisch: Es möchte gleich mehrere Geräte in sich vereinen und bringt mehrere Modulschächte und Controller-Ports für verschiedene Systeme mit. Sogar Gameboy und GBA-Spiele spielt das Teil ab! Vorbei sind also theoretisch die Zeiten, in denen der geneigte Retro-Fan via Videosignal-Converter seine alten Systeme an moderne Fernseher anschließen muss. Von der Platzersparnis mal ganz zu schweigen. Aber … ja … leider gibt es doch ein großes ABER, so toll es auch klingt.

Micha hat sich daher den Retro-Fan Konrad vom Games Magazin eingeladen und erklärt mit ihm gemeinsam, was der Haken an der Retron 5 ist. Und warum das obligatorische Pusten auf die Kontakte der Module eine ganz schlechte Idee ist!

EDIT: Wie versprochen hier ein Bild vom TV-Rack. Wer erkennt alle Geräte auf dem Bild?

tv_rack_micha

Nein, natürlich sind nicht alle Geräte gleichzeitig am Strom angeschlossen; da muss ich vorher etwas rumkriechen und Stromstecker ein- und ausstöpseln. Ansonsten ist alles über Videokonverter angeschlossen und wird zudem durch Capture-Geräte geschleift, so dass ich alles davon aufzeichnen kann (auch die alte PSP und der PC/Mac, aber der steht woanders). Das habe ich damals für die Pixelmacher so eingerichtet, damit ich schneller Material für Beiträge produzieren kann, aber auch heute sind Videoreviews recht schnell gefüttert.

Heinrich Lenhardt ist bei Daniel zu Gast, um über sich Buch
Lenhardts Spielejahr: 1984 zu sprechen. Das Jahr ist nicht nur deshalb gewählt, weil es 30 Jahre her ist, sondern weil Heinrich damals als Praktikant im seinerzeit noch sehr exotischen Beruf des Spielejournalisten anfingt. Daher erschien ihm der Zeitpunkt gepaart mit dem Jubiläum passend, um in einem Buch die 50 besten Spiele dieses Jahres zu besprechen und digital über Amazon (Aff.-Link) zu veröffentlichen.

Doch erscheinen damals überhaupt so viele Spiele in zwölf Monaten und nach welchen Gesichtspunkten würde man daraus die besten auswählen? Und ist Lenhardts Spielejahr: 1984 erst der Anfang und werden weitere Bücher folgen? Darüber spricht er bei Daniel im Podcast.

Shovel Knight

Shovel Knight sieht aus wie ein Spiel aus der SNES-Ära. Und das soll es auch, denn das Indie-Game versteht sich als Hommage an die 8- und 16-Bit-Zeiten der Videospiele. Wirkt das im Jahr 2014 nur noch altbacken oder ist kann ein Titel mit dieser Optik auch heute noch ein echter Geheimtipp sein? Und wozu braucht ein Ritter überhaupt eine Schaufel?

Um das zu klären, spricht Daniel mit Superlevel-Markus (@EnverVelvet) und Benny (@LSM3k) von GameStar.de und dem Übertakten-Podcast.

Den Text von Markus über Shovel Knight gibt es hier auf Superlevel. Auch Benny hat schon viel Material über den Titel ins Netz gestellt: Let’s Play und Podcast.

nesremix_logo

Es geht um Nintendo und wer darf da nicht fehlen? Natürlich der Fabian von GameOne und wir sprechen heute über NES Remix für die Wii U. In dieser Retro-Minispielsammlung leiht sich der eStore-Titel das Grundkonzept von Wario Ware und verpackt alte NES-Klassiker in neue kurze, manchmal nur 3-4 Sekunden andauernde aneinander gehängte Minispiele. Ob die Zeitreise in Nintendos Kindheit auch als kurzes Häppchen zwischendurch funktioniert, erfahrt ihr im Podcast.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=XxrpKoy1g0Y

Münzautomat

12_01_14_insert2014 Wenn euch der Podcast gefällt und vielleicht sogar mehrmals die Woche durch eure Kopfhörer rauscht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr einen Blick auf unsere Patreon-Kampagne werfen könntet.

Wir haben dort eine monatliche Crowdfunding-Kampagne gestartet, bei der Ihr eigenständig bestimmen könnt, was euch der Podcast pro Monat wert ist.

So wird Insert Moin dank eurer Hilfe noch besser. Danke! <3

Boris ist schon wieder zu Gast und hat seinen Mega Drive entstaubt. Wir sprechen über das Remake von Segas Klassiker Castle of Illusion starring Mickey Mouse für die Download-Marktplätze der aktuellen Konsolen. Was sich im Vergleich zum Original verändert hat und ob der märchenhafte Plattformer auch neben Rayman Legends bestehen kann oder nur für Nostalgiker gedacht ist, erfahrt ihr im Podcast.

Gewinnspiel

Fabian Döhla hat 3 Codes für XBL zu Castle of Illusion zu vergeben. Um einen Code zu gewinnen schreibt in den Kommentaren, welche Disney-Charaktere wir wären. Wer wären Daniel, Manu oder Micha in Entenhausen? Ihr dürft auch gerne Gäste wie Boris oder andere Superlevel-Autoren benennen. Unter allen Kommentaren werden die Codes am 11. Oktober 2013 verlost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=npOKQRwId4I

Zum Vergleich: Ein Mega Drive Longplay

httpvh://www.youtube.com/watch?v=4Dnp6XdhkWY

Matthias aus der Datenschorle ist mal wieder zu Gast und es geht um Guild Wars 2, bzw. einem aus einem April-Scherz heraus entstandenen temporärern „Dungeon“, dem die die Spiele der 8Bit-Ära als Inspirations-Quelle dienen.

Super Adventure Box: Back to School ist die zweite Welt dieser InGame-Plattformer-Hommage.

Ob und wie genau das funktioniert, warum das Spaß macht und was das überhaupt soll, erfahrt ihr im Podcast.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=remfytdRTco

Hier das besagte Video von Mad Visuals im Tribulation-Mode:
httpvh://www.youtube.com/watch?v=wfhwMZ07Lhc