The return of the Baron! The Walking Dead war eines unserer Lieblingsspiele aus dem letzten Jahr und mit Vorfreude erwarten wir die Fortführung der Geschichte um Clementine in Telltales The Walking Dead-Serie. Bis es so weit ist, werden noch ein paar Wochen ins Land ziehen, aber am letzten Freitag erschien als Appetit-Anreger eine Sonderfolge namens „400 Days“ als DLC. Die Episode erzählt die Geschichte von fünf bisher unbekannten Charakteren über einen Zeitraum von 400 Tagen. Ob und wie die Geschehnisse dieser Folge sich auf die erste Staffel oder kommende bezieht und ob sich der ca. 2-Stündige Ausflug lohnt, erfahrt ihr im heutigen Podcast.

Hinweis: Wir werden Spoilern! Aber im Podcast erneut darauf hinweisen, ab wann wir über die Story sprechen. Der Anfang ist also unkritisch. Idealerweise hört ihr den Podcast aber einfach nach dem Spielen.

Batman, Daredevil, Green Lantern und jetzt Superman: Ja, es ist absolut angesagt eigentlich schon alte Comichelden in die traumatisierte Gegenwart zu hieven und all unsere durch Medien suggerierten Ängste über Terrorismus, die wackelige Weltwirtschaft und Identitätsverlust durch Überwachung auf die Identitätssuche gebrochener Fantasiefiguren zu projizieren. Allerdings konnte selbst Watchmen nicht verbergen, dass Superhelden ursprünglich für den Hoi polloi geschrieben worden und unter dem Vexierspiel übernatürlicher Machtkämpfe eigentlich sehr simpel gezeichnet sind.

So unterhaltsam das manchmal auch ist und so unverkennbar Comics ein wesentlicher, ja, vielleicht sogar aus sequentieller Kunst entstandener, wichtiger Teil von Kultur sind: Das Aufblasen blasser Figuren unter dem Deckmantel verkrampfter Mythenbildung mit Anlehnung an aktuellem Weltgeschehen kann zuweilen ermüdend wirken. Man wünscht sich dann manchmal bei derlei Themen einfach ein Drama, ein gutes Buch, eine gut recherchierte Dokumentation – und keine Person im seltsamen Kostüm, der über Gott und die Welt philosophiert, nur um im nächsten Augenblick ein paar bösen Buben auf die Schnauze zu hauen.

Der aus dem X-Men-Universum entstammende Deadpool wirkt da geradezu wie ein radikaler Gegenentwurf. In seinem jüngst erschienenem Videospiel hält ein Verbündeter eine pathetische Rede über die Befreiung der Erde – die der verrückte Deadpool ausblendet, indem der direkt zum Spieler spricht und ihn bittet, so schnell wie möglich eine Taste zu drücken, um den unermüdlichen Redner zu unterbrechen. Er hält sich verzweifelt die Ohren zu und ist lediglich an dem eigentlichem Kernreiz von den allermeisten Comics interessiert, der gerne vertuscht wird: Over-the-top-Action, Over-the-top-Gewalt und völlig übertrieben attraktive Menschen. Deadpool spricht direkt die niederen Reize an, zitiert und persifliert seine Comic-Kollegen und hat keine Schwierigkeiten damit im Sekundentakt die vierte Wand zu durchbrechen. Vermutlich besitzt der Comicheld deshalb so viele Fans (und liebt zudem das Internet nahezu mehr als alles andere).

Micha und der Tim vom Geekkeller haben mit Comics eigentlich nichts am Hut, aber das Deadpool-Spiel hat trotzdem ihr Interesse geweckt. Erfahrt im Podcast, ob der Brawler mehr als nur schrägen Humor zu bieten hat.

Launch-Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=rJ0CtZZhkxM

Daniel (@El_Ebeneezer), Online-Redakteur der GamePro und Let’s-Player auf GameTube, ist bei Micha und Daniel zu Gast, um über Deadly Premonition zu sprechen. Das Krimispiel erschien zwar bereits 2010, würde aber kürzlich als Director’s Cut noch einmal veröffentlicht.

Technisch ist Deadly Premonition ein Totalausfall: Grafik aus dem letzten Jahrhundert, eine haklige Steuerung und eine Inszenierung auf Niveau einer Schulaufführung. Die im Cast angesprochene, legendäre Szene mit dem Frühstück im Hotel, gibt’s zum Beispiel hier zu sehen.
Trotz der merkwürdigen Präsentation entfaltet das Spiel einen merkwürdigen Reiz, der besonders Fans von David Lynchs legendärer TV-Serie Twin Peaks anspricht. Worin genau der liegt, und ob die Geschichte für die katastrophale technische Präsentation von Deadly Premonition entschädigt, das klären Daniel, Micha und Daniel gemeinsam im Podcast.

Wer noch mehr über Deadly Premonition wissen will, dem empfehlen wir Michas Mehrspieler-Video bei der Kollisionsabfrage.
Am Ende der Folge empfiehlt Micha außerdem noch Tomba! für die Playstation. Infos zum Tipp von Daniel gibt’s unter KentuckyRouteZero.com.

Launch-Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=u6gocRYlSoM


Sarah ist zu Gast und wir pflanzen Bananen, gehen Angeln und reden über Wohnungseinrichtungen und tierische Freunde im wohl besten „Re-Tail“ Spiel des Jahres: Animal Crossing: New Leaf für den Nintendo 3DS.

Ob die zuckerglasierte Open-World-„Alles kann nichts muss“-Simulation auch in der neuesten Inkarnation noch begeistern kann, erfahrt ihr im Podcast.

Den Grumpy Gamer aka Ron Gilbert zieht es zu neuen Ufern. Nach seinem The Cave-Projekt von und mit Double Fine macht er nun wieder sein eigenes Ding. Und dieses neues Ding hat wie ein früheres Ding von ihm mit Piraten zu tun. Das iOS-Spiel mit dem griffigen Namen „Scurvy Scallywags in The Voyage to Discover the Ultimate Sea Shanty: A Musical Match-3 Pirate RPG“ ist ein klassisches Match-3-Game mit unterhaltsamen Piraten-Setting, typischem Gilbert-Humor und vielen Flaschen Rum. Und schmissiger Matrosen-Lyrik.

Ob das Spiel hält was es verspricht oder verpufft wie eine Ration Trockenfleisch auf 20 ausgehungerte Matrosen erfahrt ihr im Podcast mit Stargast Boris.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=kbMLTjx-BHI

Waren Spiele früher eigentlich besser oder spielt uns die Erinnerung hier einfach einen Streich? Darauf müsste der heutige Gast von Michael und Daniel, Christian Schmidt, eigentlich eine einfache Antwort finden. Immerhin singt er im Retro-Podcast Stay Forever stets das hohe Lied auf alte Games.

Damals, als Spiele noch handgeklöppelt und mundgeblasen waren und mit Liebe hergestellt wurden, muss das Leben als Gamer doch ein Traum gewesen sein. Müsste man meinen, doch Christian, Micha und Daniel sehen das durchaus ein wenig anders. Warum das so ist, hört ihr im Podacst.

Fabu hat zu dem Thema auch schon mal ein paar Worte im Artikel „Früher war alles besser…“ zu Papier gebracht. Früher, als auch Blogs noch besser waren.

Alex von consol.at ist zu Gast und hat ein Spiel mitgebracht, dessen Modul in unserem 3DS schon fast wie eingeschweißt wirkt: Fire Emblem: Awakening ist der neueste, erste 3DS-Ableger der berühmten Rundenstrategie-Serie von Nintendos hauseigenem Studio Intelligent Systems.

Warum der bereits im April erschienene Titel immer noch als ein absoluter Kaufgrund für den 3DS gilt und wo seine Schwächen liegen, erfahrt ihr im Podcast:


 

David von Giga Games ist heute zu Gast und wir sprechen über Ubisoft Montreals Dungeon Crawler The Mighty Quest For Epic Loot, dessen Prämisse mich nach dem ersten Trailer total gepackt hat: Ein selbsironisches Hack ’n Slay-Spiel im Stile von Deathspank mit dem Basis-Bau eines von mir heiß geliebten Dungeon Keepers. „Shup up and take my Money“ wollte ich Ubisoft hinterherrufen, doch das war gar nicht nötig, denn: TMQFEL ist F2P.

Ob das Spiel, welches sich momentan in der Open Beta befindet, diese großen Fußstapfen füllt und mir dank F2P doch das Geld aus der Tasche zu ziehen vermag, erfahrt ihr im Podcast.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=qb9igaot1mY


Uns Guido ist heute wieder zu Gast und das kann nur eines bedeuten: Brettspiel-Content! Die zwei bärtigen Männer gestehen nämlich ihre Liebe zu AGRICOLA, dem 2007er auf Hof­wirt­schaft aus­ge­rich­te­tes Ent­wick­lungs­spiel von Uwe Rosenberg, welches sich in der Brettspielszene schnell als ein moderner Klassiker der komplexen Brettspiele etabliert hat. Ganz aktuell erschien nun die lang erwartete iOS-Umsetzung des Brettspiels. Und wer die Original-Version kennt, weiß, was der Hauptgrund für unsere Vorfreude ist: Endlich kein aufwändiges Auf- und Abbauen der 2kg Spielmaterial!

Ob die Umsetzung gelungen ist und das Spiel generell euren Geschmack treffen könnte, erfahrt ihr im Podcast.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=MsUNE3Vdh_w

„Was wäre eine Videospielmesse ohne hübsche Damen in aufreizender Kleidung, die sich an den Ständen räkeln?“, fragte die PC Games ihre Leser. „Im Wesentlichen: eine Videospielmesse“, antwortete Superlevel. Um über diesen Gegensatz zu diskutieren, hat sich Daniel die Chefredakteurin der PC Games, Petra Fröhlich (@ODuFroehliche), und Nina Kiel (@Beurkeek), die Verfasserin des besagten Superlevel-Artikels, eingeladen.

Gehören knapp bekleidete Damen zu einer Spielemesse einfach dazu? Sind sie eine harmlose Show-Unterhaltung oder spiegeln sie den Sexismus einer ganzen Branche wider? Ist die Tatsache, dass die großen deutschen Gamesmagazine die Frauen dann auf ihren Webseiten in Klickgalerien präsentieren, einfach eine Dokumentation des Messebetriebes oder Voyeurismus für eine minderjährigen Zielgruppe? Über diese Fragen debattieren Petra, Nina und Daniel im Podcast.

An dieser Stelle auch noch mal ein ausdrückliches Dankeschön des Insert-Moin-Teams an Petra und Nina, dass sie sich beide auf diese direkte Diskussion eingelassen haben, um sachlich und unaufgeregt über dieses Thema zu debattieren.