Vielspieler kennen das: Ein Videospiel kann stellenweise richtig in Arbeit ausarten. Das Questlog ähnelt einer 2do-Liste und statt im richtigen Leben mal wieder den eigenen Kühlschrank zu füllen, sammelt man stundenlang Kräuter und Rezepte, um für seinen digitalen Avatar etwas zu Essen zu kochen oder Ausrüstungsgegenstände zu basteln. Dieses Phänoment der Instant-Gratification machen sich Forscher und Theoretiker zu nutze, wenn sie Lerninhalte und Arbeitsprozesse spielerisch mit ähnlichen Belohnungssystemen austatten. Gamification ist der Fachausdruck dafür. Ein Lehrer aus Österreich hat vor einigen Jahren, bevor er von diesen theoretischen Auseinandersetzungen mit dem Thema wusste, quasi im Selbstversuch seine ganz eigene Methode gefunden, die Schüler in seinem Unterricht zu motivieren. Bei ihm gibt es nun Erfahrungspunkte, aso XP statt Schulnoten und die Schüler und Schülerinnen verbessern Ihre Note durch aktive Mitarbeit Punkt für Punkt und wissen dabei immer, wo sie stehen und wie viel Ihnen noch fehlt. Christian Haschek ist heute bei uns im Interview, um über seine Erfahrungen, Wünsche und Visionen mit dieser Methode zu sprechen.

Bei unserem österreichischen Partner Der Standard hat Zsolt ebenfalls vor einiger Zeit ein Interview mit ihm geführt: http://derstandard.at/2000009243824/5XP-fuer-Mitarbeit-Wiener-Lehrer-benotet-Schueler-wie-WoW-Spieler

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