Hitman Go

Wenn Publisher Mobile-Versionen von bekannten Marken ankündigen, hält sich die Begeisterung meist in Grenzen. Als Square Enix Hitman Go für iOS vorstellte, war die Verwunderung zunächst ebenfalls groß: Was hat Rundentaktik und Brettspiel-Optik mit Agent 47 zu tun? Sehr viel, wie Manu und Daniel mit ihrem Gast Herr Kaschke (@HerrKaschke) feststellen.

Bewegungen von Wachen analysieren, Muster erkennen, einen Plan zurechtlegen und dann ausführen: Auch wenn das Gameplay von Hitman Go gänzlich anders ist als in den anderen Serienteilen, ist deren Essenz doch verblüffend gut auf iPad und iPhone getroffen. Warum da so ist, erklären Manu, Daniel und Herr Kaschke im Cast:

Launch-Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=l9kJxrLSwHU

  • Christoph Preißer

    Zum Thema iOS vs Android: Ich kann mich nicht erinnern, dass bei der PS2 Spiele wegen der vielen Raubkopierer später herauskamen. Was wir aber von der Konsolen-Welt kennen, ist gekaufte zeitliche Exclusivität. Es wird zumindest vermutet, dass Apple finanziell etwas nachhilft oder auch mit prominenter Platzierung im App-Store Entwickler zu einer Verzögerung ermuntert.

    Dass dann die Verkäufe im Play Store mau sind, wenn der Hype längst vorbei ist und am Watercooler längst über den nächsten Titel gesprochen wird, sollte die Entwickler dann nicht mehr verwundern.

    Mal sehen, ob ich in x Monaten noch so heiß auf das Spiel bin, wenn ich es dann auch kaufen darf.

    • Einfaches Stichwort: Fragmentierung. Für iOS entwickelst du für alle Systeme eine Version … du hast also einmal Programmieraufwand und erreichst dafür „theoretisch“ 100% aller Systeme. Für Android musst du auf Grund der unterschiedlichen Betriebssysteme, Auflösungen, Hersteller etc. mehrere Versionen produzieren – Hitman: GO ist nämlich erstaunlich Hardware-hungrig. Klar, du hast recht: Apple lockt mit attraktiver platzierung und einem größeren Publikum. Es gibt einige sehr interessante Analysen was ein AppStore Entwickler mit seiner App verdient und was ein Android-Entwicker. ( Beispiel-Analyse: http://www.forbes.com/sites/tristanlouis/2013/08/10/how-much-do-average-apps-make/ )

      Android wird hier etwas besser in den letzten Monaten, aber als Entwickler ist iOS einfach die proftablere und bequemere Palttform, bevor man für andere Systeme entwickelt.

    • Ich denke auch, Haschbeutel ist da schon auf der richtigen Spur, was Android angeht. Die größere Raubkopie-Rate ist wohl weniger das Problem, sondern dass Android auf zig Versionen und Geräte-Typen zersplittert ist – das erhöht Programmieraufwand und QA-Zeit.
      Zusätzlich kommt dazu, dass iOS-User „zahlfreudiger“ sind – das höre ich immer wieder von Entwicklern. Obwohl die Verbreitung von Android mittlerweile deutlich größer ist, wird auf iOS immer noch mehr Geld umgesetzt.

  • Schöner Podcast. Hat mich auch sehr überrascht das Ding. War sehr begeistert von der Optik und vor allem in den letzten 1-2 Kisten zieht HITMAN: GO richtig, richtig fies an. Was mich überrascht hat, dass selbst in höheren Levels immer noch neue Spielmechaniken eingführt werden die sich nahtlos integrieren lassen. Mit eines der besten iOS Spiele dieses jahr….

  • Achja – du erreichst mit einer iOS App sowohl Tablet, als auch Smartphone User. Auch hierfür muss man bei vielen Android-Tablets/Phablets/Phones nochmal fragmentieren.

    • Christoph Preißer

      Apps sind bei Android schon immer „unified“ für Tablet und Phone (gibt in Wirklichkeit keinen Unterschied) und wer Engines wie Unity benutzt, muss sich um Fragmentierung nicht so viele Sorgen machen.
      Ich gebe euch in einem Punkt recht, der typische Apple-User hat etwas mehr lockeres Geld in der Tasche, als der „100€-Android-Geizhals“.

      Hoffentlich werden alle Plattformen so mächtig, dass jeder Gamer von Anfang an mitspielen darf. Ja auch der dahinten, mit der Ouya.

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  • André

    Was keiner sagt Schärfentiefe?

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