After The End – Forsaken Destiny ist eine Mischung aus Journey, Monument Valley (siehe IM979) und Lara Croft GO (siehe IM1380). Angesichts solch großer Vorbilder klingt das Mobilegames natürlich sehr spannend. Ob der Titel auf iOS- und Android-Systemen allerdings wirklich dieses Niveau erreicht, das klärt Daniel mit seinem heutigen Gast Julia.

Never Alone (Kisima Ingitchuna) ist auf den ersten Blick ein märchenhafter 2D-Puzzle-Plattformer über ein junges Mädchen und ihrem Freund, dem Polarfuchs. Gemeinsam versuchen Sie herauszufinden, woher der Eissturm kommt, der ihr Dorf bedroht. Doch Never Alone ist mehr als nur ein kooperatives Spiel, Never Alone berührte uns und schaffte das Kunsstück, uns etwas über den Kulturkreis der Inuit näher zu bringen, ohne belehrend zu wirken oder mit Textblöcken an Infos zu erschlagen. Das Entwicklerstudio Upper One Games hat in enger Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Ureinwohner Alaskas, den Iñupiat alte Geschichten, traditionelles Kunsthandwerk und Anekdoten in dieses Spiel eingearbeitet. Dank der freischaltbaren Dokumentationsfilme erfährt man sehr einfühlsam etwas über das Leben dieses Kulturkreises. Ein wichtiges, tolles Projekt.

Nachtrag

Bevor jemand in den Comments die Wikipedia zitiert, ja – die habe ich auch gelesen :) Die Thematik mit der etymologischen Herkunft und der political correctness zu „Eskimo“ ist je nach Quelle sehr unterschiedlich. Auch ob „Inuit“ überhaupt passt, weil es nicht alle Bevölkerungsgruppen einschließt. Aber wenn er generell eher als abwertend gewertet wird, dann ist das für mich Grund genug, eine Alternative zu verwenden. Das Wort „Eskimo“ taucht in Never Alone übrigens kein einziges Mal auf.

Wikipedia meint:
„Der Begriff „Eskimo“ ist ursprünglich eine Fremdbezeichnung, die seit dem 17. Jahrhundert bekannt und deren Etymologie nicht eindeutig geklärt ist. Die von Inuit gegründete Nichtregierungsorganisation Inuit Circumpolar Council möchte den Begriff „Eskimo“ allgemein durch „Inuit“ ersetzen. Dieses Wort kommt jedoch nicht in allen Eskimosprachen vor und bezeichnet auch nur die kanadischen und grönländischen Volksgruppen, weshalb die Yupik und Inupiat ihre Eigenbezeichnung verwenden oder sich dem „Volk der Eskimos“ zugehörig fühlen. Auch die in Inuit-Besitz befindliche, international durch den Vertrieb von Inuit-Kunst bekannte Genossenschaft von Cape Dorset im Territorium Nunavut nennt sich seit ihrer Gründung West Baffin Eskimo Cooperative (WBEC)“

„The primary reason that Eskimo is considered derogatory is the questionable but widespread perception that in Algonkian languages it means „eaters of raw meat.“ One Cree speaker suggested the original word that became corrupted to Eskimo might indeed have been askamiciw (which means „he eats it raw“), and the Inuit are referred to in some Cree texts as askipiw (which means „eats something raw“). The majority of academic linguists do not agree. Nevertheless, it is generally held in Canada and Greenland that the term Eskimo is pejorative“

im_schein_teaser

Micha hat auf der Game Connection zahlreiche Entwickler getroffen, u.a. das junge Studio Zeppelin, dass erst vor einigen Tagen ihr erstes Spiel mit dem schönen Namen Schein veröffentlicht hat. Der kniffelige Puzzle-Platformer war ursprünglich ein Studienprojekt – komplett mit selbst geschriebener Engine -, dass zu einem vollwertigen Spiel ausgebaut worden ist.

Warum das bereits mit einigen Preisen versehene Schein nicht nur sehr herausfordernd ist, sondern im Kern auch eine tieftraurige Geschichte erzählt, erfahrt ihr im Podcast im Gespräch mit Tiare.

Blut geleckt? Kaufen könnt Ihr Schein hier.

TheSwapper

Patrick Maier (@PatrickMaier) vom GamesMarkt-Magazin ist bei Daniel zu Gast, um über The Swapper zu reden. Im Puzzle-Plattformer des finnischen Studios Facepalm Games spielt man einen Astronauten, der herausfinden soll, was auf einer Weltraum-Station passiert ist, die vor einiger Zeit den Kontakt zur Erde verloren hat. Kaum ist er an Bord, findet er eine Strahlenkanone, mit der er Klone von sich erstellen kann. Woraus sich schnell ein recht kniffliges Puzzle-Mechanik als Gameplay ergibt.

The Swapper erschien eigentlich bereits im Frühjahr 2013 für den PC. Es dauerte bis August 2014, bis eine Portierung für PlayStation-Plattformen erschien. Ob sich das Warten gelohnt hat, darüber reden Patrick und Daniel im Cast:

Ist das noch ein Spiel oder schon Kunst? Beim iOS-Titel Monument Valley verschwimmt diese Grenze, denn er mutet an wie ein Gemälde, mit dem man interagieren kann – noch dazu wie eines von M. C. Escher, womit es auch an den PlayStation Titel Echochrome erinnert. Dass Monument Valley so künstlerisch daherkommt, liegt zu großen Teilen daran, dass sein Entwickler Ustwo eigentlich eine Design-Agentur ist und kein reiner Gamesentwickler.

Monument Valley

Um über Monument Valley zu sprechen, habe sich Manu und Daniel als Gast Mario (@th3italianjob) vom Karlsruher RetroGames e.V. eingeladen. Der war nämlich Betatester für den ungewöhnlichen Puzzle-Plattformer. Ob und was sich seit der Beta-Phase getan hat und ob das iOS-Spiel mehr zu bieten hat als eine witzige Idee und eine schöne Optik, klären Manu und Daniel mit Mario im Cast.

Insert Moin: Ibb & Obb Teaser

Stellt euch eine Wippe vor. Auf der einen Seite sitzt ibb, auf der anderen obb. Um die Wippe zu betätigen müssen beide im Wechsel mit ihrem Körpergewicht den anderen nach oben hebeln. ibb hievt somit obb nach oben, die Schwerkraft holt ihn wieder herunter und der andere wird wiederum nach oben gehievt. So geht es einige Zeit.
Erst ibb.
Dann obb.
ibb.
obb.
ibb.
obb.

So seltsam diese Einleitung auch klingen mag: Die Dynamik des erfrischenden Coop-Platformers ibb & obb ist damit gut beschrieben. Denn im Spiel macht die Schwerkraft bei einer horizontalen Linie in der Bildschirmmitte eine Zäsur. Während der eine ganz üblich mit den Füßen auf dem Boden steht, dreht sich für den anderen die Welt einmal komplett um und er läuft aus der Perspektive des Gegenübers an der Decke.
Oder umgekehrt.
In diesem Wechselspiel gilt es Hindernisse zu überwinden, Gegner zu besiegen und physikalische Gesetze bzw. Gegensätze zu seinem Vorteil zu nutzen, wobei immer gilt: Was auf der einen Schwerkraft-Seite vielleicht ein unüberwindbares Problem darstellt, ist für den auf dem Kopf stehenden leicht zu umgehen.
Oder umgekehrt.

Jessi von der Kollisionsabfrage hat sich mit Micha dieses schöne Spiel angesehen und beide geben ihre Eindrücke im Podcast wieder.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=eoeacno-5aw

Boris Schneider-Johne hat es so gut gefallen beim letzten Mal, er ist tatsächlich schon wieder bei Manu zu Gast und die beiden sprechen heute über Ron Gilberts lange erwarteten Spiel „The Cave“.

Ob das Spiel den Vorschusslorbeeren gerecht wird, ob es eher Plattformer oder Adventure ist und was drei alte Vikinger damit zu tun haben, erfahrt ihr im Podcast.

Shownotes

Das Interview der Spieleveteranen mit Ron Gilbert

Gewinnspiel

Fabian von SEGA war so freundlich, uns mit vier Downloadcodes (2x Steam, 2x PSN) und einem siebenteiligen Figurenset zu beschenken. Großzügig wie wir nun mal sind, reichen wir diese Gaben gerne weiter.

Wer einen Downloadcode gewinnen möchte, muss lediglich einen Kommentar unter diesem oder Dennis‘ Artikel hinterlassen (nicht das bevorzugte System vergessen). Für das komplette Figurenset erwarten wir etwas mehr Einsatz: Wie würdet ihr euch anhören, wenn ihr eine Höhle wärt? Geht dafür zu Audioboo, nehmt euch als Höhle auf und teilt uns den Link in den Kommentaren mit. (Eine Auswahl davon präsentieren wir in einem der nächsten Insert Moin Podcasts, also gebt uns eure beste Höhle.)

Einsendeschluss ist heute (Mittwoch) um 23:59 Uhr, der Rechtsweg kämpft wie eine Kuh.

Update: Das Gewinnspiel ist beendet. Die Gewinner wurden per Mail kontaktiert.