Das Spiel The Quiet Man für PC und PS4 hat eine wirklich vielversprechende Prämisse: Der gehörgeschädigte Hauptcharakter Dane befindet sich auf einem Rachefeldzug und als besonderer Clou erleben auch wir Spielende das Geschehen (fast) komplett ohne Ton- und Sprachspur.

Leider enttäuscht das Experiment der ehemaligen Prey-Entwickler von Human Head Studios auf kompletter Linie. Florian Zandt (Lost Levels) und Manu berichten von ihrer Tour de Force.

Hinweis: Am Freitag den 8.11.2018 wurde die Sprachspur zum Spiel weltweit als Patch veröffentlicht werden. Sollten sich daraufhin grundlegende Dinge am Spiel verbessern oder verändern, werden wir eine weitere Episode als „Nachschlag“ mit Spoilerpart dazu produzieren und aufnehmen.

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Wenn Spieler von Actionspielen an ihre denkwürdigsten Spielmomente zurückblicken, ist es nicht selten, dass Endgegner genannt werden. Die Neuauflage von Devil May Cry zum Beispiel hatte fantastisch inszenierte Bosskämpfe, und auch klassische Arcade-Shooter beenden ihre Level gerne mit einem Knall. Die Idee, ein Spiel rund um beinharte, aufwendig gestaltete Endgegner herum zu designen ist also überhaupt nicht abwegig. Der Indie-Titel Furi macht genau das, und erzählt nebenher noch eine großartige Rachegeschichte im extrem stylischem Cyper-Samurai-Neo-Noir-Look. Ui, krasse Wortneuschöpfung … aber Furi hat sie verdient!

Weshalb das superschwere Spiel eine unbedingte Empfehlung für die völlig waghalsigen Actionspieler ist, erklären Michael von 2Spielermodus und Micha im Cast.

Den fantastischen Soundtrack zum Spiel (bei dem Manu die Ohren platzen werden) gibt es übrigens auf Bandcamp:

In der heutigen Folge spielen Micha und Manu die Neuauflage des Amiga-Klassikers „Shadow of the Beast„. Das Remake, das 2015 auf der Sony-PK der E3 von Heavy Spectrum Entertainment Labs gezeigt wurde, erscheint exklusiv für die PS4 und beinhaltet sogar die freischaltbare Version des Originals in einer emulierten Version.

Ist die Neuauflage geglückt oder krankt das Spiel an den selben Mängeln wie das Ur-Spiel aus dem Jahre 1989? Das erfahrt ihr wie immer im Podcast.

Die Temperaturen steigen an und obwohl wir noch gar nicht offiziell Sommer haben, fühlt es sich bereits so an. Da entwickelt man Sommergefühle, träumt von weiten Stränden und vom tiefblauen Meer. Vielleicht auch sogar von Strandschönheiten. Und Bikinis. Moment … HAT DA JEMAND ETWA BIKINIS ERWÄHNT!?!? ( ´ ▽ ` ).。o♡

Senran Kagura Estival Versus ist ein Dynasty Warriors-artiges Actionspiel mit dermaßen viel Fan Service, dass es so manchen Otaku in die richtige Sommerstimmung bringen kann … oder Kritiker dazu verleitet, das Spiel zu verteufeln. Obwohl die Anzahl an bouncenden Brüsten vermutlich sogar das Entwicklerteam von Dead or Alive vor Neid platzen lassen würde, hat sich Micha gemeinsam mit Björn (Speckobst) an dieses … öh … bristante Thema gewagt. Ist Senran Kagura Estival Versus mehr als nur eine feucht-fröhliche Ansammlung an frechen Ecchi-Klischees?

Hier das Video zum Spiel von Björn:

Dein Einfluss von Fans einer Spieleserie darf nicht unterschätzt werden. Mögen sie das, was du tust, loben sie dich in den Himmel und verhelfen deinen Werk zu großer Bekanntheit. Aber wehe, du machst etwas, was ihnen missfällt! Dann schlagen sie dich zu Boden und spucken auf dich, als hättest du ein schweres Verbrechen begangen.

Obwohl das talentierte Team von Ninja Theory mit Heavenly Sword und Enslaved zwei beeindruckende Brawler produziert hat, konnten sie nicht den finanziellen Erfolg feiern, den sie eigentlich verdient hätten. Bei der Neuinterpretation von Devil May Cry sah es dann endlich so aus, als wäre ein Kassenhit in Reichweite – doch der Release wurde überschattet von Fans, die den neuen Dante gehasst haben. Neue Frisur, neuer Charakter, neue Attitüde: Unfassbar! Wie konnte Ninja Theory bloß so dreist sein? Trotz guter Pressekritiken ging das Spiel folglich unter.

Mit dem Remaster DmC – Definitive Edition bekommt das Werk auf den neuen Konsolen aber wieder eine Chance! Micha hat sich den guten Daniel Flege von Xbox Dynasty eingeladen. Gemeinsam erläutern sie, warum das Actionspiel auch in der Neuauflage eine unbedingte Empfehlung ist.

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Habt ihr schon einmal einen Brawler gespielt, bei dem das Herunterreißen der Kleidung der Gegner essentielle Spielmechanik war? Nein? So geht es auch Michi von Kollisionsabfrage und Micha, die beide nicht schlecht gestaunt haben, als sie Akiba’s Trip: Undead & Undressed in ihre PS3 gelegt haben.

Die erste Assoziation mit einem billigen, sexistischen Hentai-Spielchen liegt dabei auf der Hand. Doch überraschenderweise verbirgt sich hinter der verrückten Idee nicht profaner Fan-Service, sondern eine wundervolle Liebeserklärung an den weltweit bekannten Otakutreffpunkt Akihabara in Tokio.

Hier ist übrigens die erste Folge von Player vs. Pasta, die wir im Cast angesprochen haben:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=nQzXUq87iyc

Die Ninja Gaiden-Reihe von Team Ninja ist bis auf einen Ausrutscher in Form des dritten Teils für seine erstklassige Spielmechanik bekannt: Präzise, schnell, bockschwer, aber trotzdem nie unfair. Die Reihe wird von vielen wegen ihrem Schwierigkeitsgrad gehasst, aber eben wegen diesem von noch sehr viel mehr Spielern geliebt. Bei Bekanntgabe eines Ablegers Namens „Yaiba“ horchte man also als Brawler-Fan auf. Die Enttäuschung könnte aber größer nicht sein.

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„Honour & death go together like hot sauce and my balls.“

– Yaiba

Maurice von der Gamer WG und Micha bezeichnen das Spiel als Katastrophe und erklären im Cast ausführlich, weshalb sie so empfinden. Selbst Freunde von infantilem Trash-Humor ala Deadpool werden hier nicht glücklich.

Eine schriftliche Rezension zum Spiel von Micha gibt es drüben auf Kollisionsabfrage.