Insert Moin macht Urlaub! Letzte Woche haben wir euch eine Woche lang mit „Classics“ versorgt, diese Woche gibt es brandneue Folgen, aber… ohne uns. Wir haben das Insert-Moin-Feriencamp 2016 geöffnet und uns ein paar Freunde und geschätzte (Podcast)-Kollegen eingeladen, die für uns Gastfolgen übernehmen.

Zum Abschluss dieser Feriencamp-Woche gibt es einen Brunch von und mit zwei alten Männern von Stay Forever, die über alte… Kickstarter-Projekte sprechen und was aus ihnen geworden ist. Natürlich nur echt mit Christians Statistiken und Gunnars Hosen. Nun, typisch Stay Forever eben.

Viel Spaß mit dieser Folge, vielen lieben Dank an Christian und Gunnar für die wunderbare Vertretung und natürlich auch noch einmal rückwirkend an alle Podcaster, die uns diese Urlaubswoche geschenkt haben.

Merci beaucoup! <3

Daniel hat Michael Schade zu Gast. Michael ist der Gründer und ehemalige Geschäftsführer der Fishlabs Studios aus Hamburg, die in erster Linie mit dem Galaxy-On-Fire-Spielen bekannt wurden. 2013 musst das Studio allerdings Insolvenz anmelden und wurde im Zuge dessen an Koch Media verkauft. Michael und sein Geschäftspartner Christian Lohr verließen ihr Studio. Jetzt melden sich beide mit der Neugründung Rockfish Games wieder zurück. Auf der gamescom haben sie mit Everspace ihr Debütwerk präsentiert und eine Kickstarter-Kampagne gestartet.

Im Interview sprechen wir über die Anfänge von Fishlabs, den Erfolg von Galaxy On Fire und darüber, warum am Ende doch das Geld ausging. Außerdem spricht Michael auch über den Neuanfang mit Rockfish und warum er glaubt, dass Everspace bessere Chancen hat, ein erfolgreiches Spiel zu werden.

Im Brunch der letzten Woche Die Akte „Shenmue 3“ sprachen wir mit Johannes von der GameStar und Michael Schulze von Glaßer über die Kickstarter-Kampagne von Shenmue 3. Weil Daniel dort aber laut Ansicht einiger Hörer als „als Moderator versagt“ hat und auch beide Gäste wenig Bezug zur Reihe hatten, waren viele von der Brunch-Folge „echt enttäuscht“.

Alles klar, haben wir uns gedacht, dann machen wir eben nochmal einen Brunch zu dem Thema, aber diesmal mit Kennern der Serie und Menschen, die den Kickstarter für den dritten Teil auch gebacked haben. Deshalb hat sich Daniel für Die Akte „Shenmue 3“ RELOADED Thomas Nickel, freier Autor und Dozent an der Games Academy, und Timo Radzik, PR-Trainee bei Harvard PR, eingeladen, um über die andere Seite der Shenmue 3-Geshichte zu reden, falls es sie denn gibt.

Es war der Knüller der diesjährigen E3: Shenmue kehrt zurück! Serienshöper Yu Szukui kündigte auf der Sony-Pressekonferenz den Start einer Kickstarter-Kampagne für Shenmue 3 an. Die war innerhalb von wenigen Stunden bereits erfolgreich und hatte das anvisierte Ziel von 2,0 Millionen Dollar geknackt. Nach der ersten Euphorie kamen aber langsam die ersten Zweifel an der Sache auf.
Wie soll man denn mit zwei Millionen Dollar ein großes Open-World-Spiel finanzieren? Warum räumt Sony dem auch noch Platz auf seiner wichtigsten Veranstaltung des Jahre ein? Warum stellt der Plattformhalter das Geld für Entwicklung nicht direkt selbst bereit?

Nicht nur wir haben uns diese Fragen direkt nach der Sony-PK gestellt, auch Johannes kommentierte die Sache in einer GameStar-Kolumne „Gebt das Geld zurück!“, auch Michael kommentierte das in einem Video namens „Shenmue 3 auf Kickstarter und der unsoziale Wandel der Videospiel-Industrie“ auf seinem Games’n’Politics-Channel.

Daher hat Daniel beide zum Sonntagsbrunch eingeladen, um die Situation noch einmal in Ruhe aufzudröseln und zu klären, ob die „Shenmue 3“-Aktion jetzt eigentlich gut oder schlecht ist.

SaberRiderGame

Warum gibt es denn eigentlich kein Saber-Rider-Spiel? Das fragten sich nicht nur Manu und Micha im Podcast zu Mobile Suit Gundam Side Stories, sondern auch viele Fans der Zeichentrick-Serie „Saber Rider and the Star Sheriffs“ aus den 80er Jahren, die aber in Deutschland vor allem in den 90ern häufig im TV gezeigt wurde und dort auch den Höhepunkt ihrer Popularität hatte. Auch der Games-Entwickler Chris Strauss stellt sich diese Frage schon seit fast einem Jahrzehnt und nahm die Zügel daher einfach selber in die Hand und versucht seitdem ein Saber-Rider-Spiel zu verwirklichen.

2011 sah es sogar ein sehr gut aus: Auf der mittlerweile abgeschalteten Crowdfundung-Plattform Pling.de kamen über 12.000 Euro zusammen, wohlgemehrt vor Tim Schafer und seinem Double Finde Adventure, das 2012 mit Kickstarter.com einen Boom der Schwarmfinanzierung auslöste. Trotzdem ist Saber Rider bis heute nicht erschienen.

Als heutiger Gast im Podcast erläutert Chris bei Daniel, warum das so ist, und gibt einen Einblick in die fast schon tragische Historie des Saber-Rider-Spiels. Außerdem erklärt er, warum er seinen Kindheitstraum weiterhin nicht aufgeben möchte, dass die Pling-Backer nicht vergessen wurden und wie es vielleicht doch noch mit dem Saber-Rider-Spiel klappen kann.

Wer Infos über das Spiel und zum Start der neuen Kickstarter-Kampagne haben möchte, kann auf Twitter @SaberRiderGame folgen oder einen Blick auf die Facebook-Seite werfen.

Ramrod-Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=L-GsZH0Xc_0

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Johannes Sich ist Illustrator und frisch gebackener Spiele-Entwickler, denn sein Spiel „La Cosa Nostra“ wurde vor nicht all zu langer Zeit auf StartNext erfolgreich gefundet. Wie es zu der Idee kam, ein Mafia-Spiel zu machen, was das alles mit unserem Logo zu tun hat und ob wieso er sich inzwischen mit der Produktion von Geldklammern beschäftigen muss, erfahrt ihr im Interview-Podcast:

Patreon

12_01_14_insert2014 Wenn euch der Podcast gefällt und vielleicht sogar mehrmals die Woche durch eure Kopfhörer rauscht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr einen Blick auf unsere Patreon-Kampagne werfen könntet.

Wir haben dort eine monatliche Crowdfunding-Kampagne gestartet, bei der Ihr eigenständig bestimmen könnt, was euch der Podcast pro Monat wert ist.

So wird Insert Moin dank eurer Hilfe noch besser. Danke! <3

spieleschmiede

Was bei Videospielen seit geraumer Zeit schon fast zum festen Marketing-Repertoire gehört, ist bei Brettspielen, zumindest bei deutschen Verlagen, noch eher Neuland. Frank Noak von der Spieleoffensive möchte dies ändern und hat mit der Spieleschmiede eine Plattform für Brettspiel-Crowdfunding ins Leben gerufen.

Was genau er mit der Spieleschmiede vorhat, wie Autoren und Verlage dort Projekte einstellen können und warum ein renommierter Verlag wie Hans im Glück einen Klassiker wie Sankt Petersburg dort neu auflegt, erfahrt ihr im Podcast:

Sebastian Wenzel ist freier Journalist, schreibt hauptsächlich über Brett- und Gesellschaftsspiele und betreibt das Brettspiel-Magazin zuspieler.de. Mit ihm unterhalte ich mich heute über Brettspiele mit digitaler Unterstützung. Unterstützung sucht auch Sebastian selber, nämlich für das zweite Thema des Podcastes: Zuspieler.tv soll ein monatlich erscheinendes Video-Format auf YouTube werden, welches mit Hintergrundberichten und einer lockeren, humoristischen Moderation das Thema Gesellschaftsspiele mit jeweils einem Schwerpunkt-Thema pro Folge beleuchten soll. Dazu hat Sebastian einen Crowdfunding-Aufruf über Startnext gestartet und möchte darüber das Geld für 6 Folgen zusammen bekommen. Was er genau vorhat und wie wir die Zukunft der Brettspiele mit iOS-Support sehen, erfahrt ihr im Podcast.


Die Pilotfolge (zum Thema „Brettspiele 2.0“) macht schon mal Lust auf mehr und erinnert mich ein wenig an Ehrensenf:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=tnZv7kue6Ks