Unser Goldkehlchen, guter Freund und Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek war in Barcelona auf der MWC 2015 und erhaschte dort in letzter Minute einen der begehrten Anspieltermine für Valves Angriff auf den boomenden VR-Markt. Was macht die “HTC Vive” anders als Oculus Rift oder Morpheus und warum solltet ihr – wenn es nach Michael geht, schon mal den Keller leerräumen?

Dies und mehr im Podcast.

  • Sven

    Wo findet man Infos zu dieser angesprochenen Tour?

    • Manuspielt

      habe bei HTC gerade nachgefragt, sobald ich die Infos habe trage ich das in den Artikel nach.

      • Sven

        Sehr cool, danke!

      • lazee

        Hat sich schon was getan? Ich find nämlich auch nix zu der Tour.

  • vN

    Schöner Podcast, ich würde aber Oculus noch nicht abschreiben, da z.B. im letzten Jahr schon mehrere Leute von Valve zu Oculus gewechselt sind, man darf also gespannt sein, inwieweit sich beide Systeme annähern werden.

    Es gibt für mich aber noch drei Sachen, die einer schnellen Verbreitung im Wege stehen könnten. Zum einen wäre da der Preis des VR-Sets, es gibt schon seit Jahren VR-Sets, aber der Hype begann aber eigentlich erst mit der Vorstellung von Oculus Rift und einen Einstiegspreis von $ 300,-. Zum anderen, mache ich mir etwas Sorgen, um die Systemvoraussetzungen, auf denen dann die Software vernünftig laufen soll, und zu guter Letzt hoffe ich, dass der Softwaremarkt für VR nicht zu zersplittert wird, bzw, eine Portierung zwischen den einzelnen Systemen nicht zu aufwendig wird. Denn das schönste VR-System wird wohl nicht viel bringen, wenn es keine Software dafür gibt.

    Also interessante Zeiten, und vielleicht sollte ich anfangen, auf einen neuen Computer und einen Plastikeimer zu sparen.

  • http://www.facebook.com/people/Kevin-Kleebusch/1712820755 Kevin Kleebusch

    Gott, dieser Podcast bestätigt mich darin den Leuten mein Geld ins Gesicht zu werfen sobald es so weit ist. Ich hoffe wirklich das man auch ohne die 20m² Spaß damit haben kann. Außerdem wäre interessant zu erfahren was nun für vollen Grafikgenuss an Hardware zur Verfügung stehen muss. Auf der GC vor 2 Jahren wurde mir von einem Entwickler berichtet das es schon nicht ohne ist auf der Oculus DK2 2 volle FHD Bilder zu rendern. Sollte die Auflösung noch besser werden (z.B. 4K Display) dann müssen zwei volle 4K Bilder gerendert werden. Da dürften dann die meisten Grafikkarten an ihre Grenzen stoßen. Ich bin wirklich gespannt wie sich der Markt entwickelt. Gerade wenn auch z.B. OSVR ja auf ein sehr offenes System setzt das alle Brillen Unterstützt (Oculus, sicher auch Vive usw) und dazu noch selbst eine Brille liefert die Modular mit Tracking ausgestattet werden kann. Ich freu mich drauf!

    • JohnnyE

      Die DK2 hat 2x 960×1080 also einen halbierten FullHD Bildschirm und nicht 2x 1920×1080 bitte recherchiert mal ordentlich bevor falsche Informationen breit getreten werden.

      • http://www.facebook.com/people/Kevin-Kleebusch/1712820755 Kevin Kleebusch

        Hey, gerne darfst du mich korrigieren. Das Gespräch ist zwei Jahre her und entsprechend kann ich mich an die Einzelheiten nicht mehr recht entsinnen. Prinzipiell bleibt das Problem aber auch mit anderer Auflösung das gleiche.

      • Manu

        Sorry. Danke für die Korrektur.

  • iUserProfile

    Skepsis – man braucht einen 20 m² Raum in dem dann wohl allerhöchstens der Rechner stehen darf der das Programm abspielt. Das ist sicherlich das interessante Alleinstellungsmerkmal, aber auch die größte Hürde für dieses Gerät. Für mich persönlich wäre dies zumindest in den nächsten Jahren nicht realisierbar. Dann kommt dazu das alle Anwendungen und Spiele in dieser Richtung sehr speziell auf das Produkt zugeschnitten werden müssen während die Installationsbasis beim Konsumenten wahrscheinlich eher klein bleibt. Ich denke das schon “normales” VR in den nächsten paar Jahren noch eher gering verbreitet sein wird – so ein spezielle VR wird für Entwickler die über das Indie-Experimentieren hinaus gehen nicht sehr vielversprechend sein. Das HTC gerät muss also zumindest auch alle Funktionen eines Occulus VR erfüllen und dies am besten noch besser um den wahrscheinlich höheren Anschaffungspreis zu rechtfertigen.
    Zusatz – Auch für Microsoft gilt das die Holo-Lense zumindest auch alle VR Funktionen beherrschen muss ansonsten sehe ich da eher ein Kinect-Fail auf uns zukommen. Es fühlt sich in diesem Fall echt wie History-Repeating an weil auch damals jemand anderes Vorreiter war mit Bewegungssteuerung (Nintendo) und Microsoft wollte auch – sogar besser und anders, konnte aber nicht abliefern.
    Jetzt hat Microsoft VR geshen und sagt das sie auch sowas machen wollen aber besser und anders …

    • Manu

      ich sehe das Platzproblem auch als den größten Knackpunkt an. Es muss auch als “stationäres”-Headset funktionieren, klar. Das wird es sicherlich auch. Und ja: es braucht spezielle Software dafür. Aber trotzdem sehr spannend alles. Bin echt gespannt, wo die Reise hingeht.

  • Pingback: Die letzten und nächsten 24h, Samstag, 07.03.2015 | die Hörsuppe()

  • André

    Ich kann die Oculus Rift nicht kaufen, weil ich Facebook boykottiere. Und ich kann Vive nicht kaufen, weil ich Valve/Steam boykottiere. Und mit Morpheus kann ich nichts anfangen, weil ich keine neue Playstation haben will. Ja, so ein Pech.

    • Guest

      Tja, wer Valve boykottiert… Aber keine Angst, VR kommt gut ohne dich zurecht :)

  • Tim

    Kann mir jemand, der schon einmal einen der glorious 3 getragen hat sagen, ob so ein Headset, ein möglicher Ersatz für einen Fernseher ist? Also gar nicht um mich in eine ego Perspektive zu versetzen, sondern Games abzubilden wie es der übliche tv so macht? Bringt das vielleicht irgend etwas?

    • lazee

      Ich würde behaupten, das bringt erstmal nix. Du würdest dazu in VR einen TV simulieren und dort dein Bild drauf abspielen. Das ist vielleicht nett um einen sehr großen Bildschirm zu faken (bspw. virtuelles Kino) aber die Qualität ist (noch) einfach zu schlecht. Denn dieser virtuelle TV würde auch nur einen Teilbereich des Displays der VR-Brille einnehmen und damit nur einen Teil von bspw. 1920×1080 + Lupe oben drauf – während ein echter TV dir volle 1920×1080 auf einem Bildschirm anzeigt, die dein hochauflösendes Auge betrachtet.

      • Tim

        Ok, dank Dir!

  • Daniel

    Liegt es an mir oder gibt es bei dem Podcast keinen Download-Button? :)

  • Erik

    Ich bin begeistert von Steam Streaming, weil man nach 10 Jahren Steam gar nicht alles auf einen PC bekommt, oder auf dem neuen Win8-Rechner gar nicht mehr alle wichtigen Sachen laufen. Also dreht man am Spiele-Wochenende die Heizung runter und startet das PC-Museum und kann seine Sachen spielen, egal auf welchem PC irgendwo im LAN das Zeug installiert ist.
    Auf 2 FullHD-Monitoren direkt nebeneinander das gleiche Bild zu sehen hat auch einen gewissen WOW-Effekt, den ich vorher so nicht erwartet habe und 2 Monitore bei 4er Co-Op schafft Platz.
    Richtige PC-Monster (Workstations) wären als Leasing-Rückläufer billiger als ein neuer Spiele-PC und gegen den Lärm stellt man sie dann einfach in einen (kalten) Nebenraum, wo die Gebläse keinen stören.
    Schade nur, dass es für Steam Broadcasting noch keinen LAN Modus gibt – wenn auf allen meinen Monitoren im Arbeitszimmer das gleiche Spiel flackern würde, bräuchte ich keinen Schnickschnack wie Ambient Light mehr …

  • Vedek Sve

    Hmm, wo hab ich nur die Nummer vom Jay Leno, da mit der endlich seine alten Rostlauben aus meinen Flugzeughangar fährt, damit ich dann nächstes Jahr mit der Vive spielen kann.

    Aber im Ernst, ich warte erst mal ab, wie sich hier der Markt wieder bereinigen wird. Vielleicht kann OSVR ja wirklich einen einheitlichen Standard liefern, so dass wir nicht 5 Headsets brauchen, bzw. auf die Hälfte der Spiele verzichten müssen.
    Und ich hoffe das die angesprochenen CyberCafés wiederkommen werden. Denn wer hat das Geld und den Platz für all das. Vor allem wo wir jetzt die Plastik-Instrumente schon wieder vom Speicher holen werden.

    • Manu

      Das mit dem Platz wird echt ein Knackpunkt. Habe bei Kinect schon Probleme gehabt…

  • lazee

    Ich fand das Thema “Steam Link” etwas zu schnell vom Tisch gewischt. Es klang, als hätte Manu dafür einfach grad keinen Use-Case im Kopf. Ich persönlich finde das extrem gut mit Steam Link: Mein Spiele-PC steht ein Stockwerk über dem Wohnzimmer, aber wired-LAN ist überall vorhanden. Ich habe in letzter Zeit schon versucht mit kleinen Maschinchen wie Intel NUC und SteamOS oder Steam auf einer kleinen Linux Distribution genau das zu erreichen: Steam Inhome Streaming vom Spiele-PC. Und es war recht kompliziert und ich habs bis heute nicht wirklich geschafft. Plus: Selbst günstige Selbstbau-Lösungen kosten mehr als 100 Euro. Da ist Steam Link genau das was ich brauche: günstig und optimiert auf das Streaming in Sachen Hardware und Software (da wird kein fullfeatures Steam drauf sein müssen).

    Ich werde 300 Euro investieren für 3 Steam Links und 3 Controller. Und dann habe ich jedes meiner Steam Games im Schlafzimmer, Wohnzimmer und Badezimmer verfügbar. Das macht mich schon ganz schön an.

    • Manu

      Du hast recht, für diesen Usecase ist das wirklich ideal, wenn das hinhaut und dank Steamcontroller dann sicherlich auch gut steuerbar. Bisher mit Big Picture ist ja das Problem, dass man bei Direct X Updates und Co dann wieder zurück zum PC muss :)

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