Das Brettspiel „Funkenschlag“ aus dem Jahre 2004 von 2F bzw. Friedemann Friese ist und war eines der wohl bestbewerteten Strategie-Spiele auf BoardGameGeek und hält sich selbst heute noch, über 10 Jahre nach der Veröffentlichung tapfer auf Rang 11 der Rangliste.

Grund genug, den Klassiker hier im Podcast mal vorzustellen – und was gäbe es für einen besseren Anlass, wenn auch noch eine Neuauflage des Spiels namens „Funkenschlag deluxe“ seit der letzten SPIEL-Messe in Essen hier auf dem Tisch liegt?

Um dieses Schwergewicht zu besprechen und welche Änderungen die Deluxe-Version mit sich bringt, habe ich mir Sebastian Wenzel von SpieLama eingeladen, der das Spiel dort rezensiert hat.

Funkenschlag deluxe könnt ihr unter folgendem Link auf Amazon bestellen (Affiliate-Link) und unterstützt dabei auch direkt noch diesen Podcast: http://amzn.to/1LK84gv

  • André

    Das Gasgemisch in Erdgas brennt mit blauer Flamme. Für die Atomstromkocher.

  • Kordanor

    Ich habe nur die vorherige Version gespielt. Hatte sich da abgesehen von den Bildchen und dem Müll noch etwas getan, wie zB in Sachen Balancing? Beim alten war es ja doch extrem so, dass es fast irrelevant war, was man in den ersten Runden gemacht hatte, da das Spiel durch die immer größer werdenden Kraftwerke eine extreme Aufholmechanik hatte, dass es schon fast etwas absurd wurde. Ist euch dahingehend etwas aufgefallen?

    • Nein, die Mechanik, dass die Kraftwerke stärker werden, ist gleich geblieben. Interessant finde ich dieses „Feature“, dass Kraftwerke spottbillig zu haben sind, wenn sie länger nicht gekauft werden zum Beispiel.

      Aber genau diese Aufholmechanik finde ich eigentlich sehr gut bei diesem Spiel, weil es eben spannend bleibt bis zum Schluß.

      • Kordanor

        An sich schon. Nur das Ausmaß kam mir etwas extrem vor.
        Wenn man, mal übertrieben gesagt, in der letzten Runde eine Entscheidung fällt, die die Entscheidungen aller vorherigen Runden irrelevant erscheinen lassen, dann fragt man sich halt auch ein wenig, wieso man die Runden zuvor überhaupt gespielt hat. Und beim nächsten Spielen denkt man dann zu Anfang „ok, was ich jetzt am Anfang entscheide tut eh nichts zur Sache“. So etwas kann halt auch zu sehr seltsamen Stilblüten führen, wie bei alten Rennspielen (Bleifuss), bei denen der hintere Fahrer immer etwas schneller gemacht wurde, damit es interessant bleibt. Dann ist man eben bis zur Zielgeraden immer knapp hinter dem Gegner geblieben um seinen Gegner erst dann mithilfe des Bonuses in der Zielgeraden zu überholen.

      • Naja, so krass empfinde ich das nicht bei dem Spiel. Es macht schon einen großen Unterschied zum Beispiel wo und wie du baust in welchen Städten zu welchen Preisen, welche Kraftwerksorten du hast usw… also es kommt ja nicht allein darauf an, ob du gute teure Kraftwerke hast.

  • Marcel

    Bevor ich mit Eigenwerbung negativ auffalle möchte ich kurz anmerken, dass ich nun seit einigen Monaten stiller Hörer bin, den Podcast sehr genieße und häufig auch zum Einschlafen anmache.
    Als ihr zur Halbzeit die Brettspiele erwähnt habt, die mit digitalen Geräten arbeiten konnte ich mich nun jedoch nicht zurückhalten und muss hier mein Semesterprojekt aus dem WS 13/14 verlinken: http://gaisterhand.de/lichtspiel/ Ein Brückenschlag zwischen PC- und Brettspiel

    • Danke für das Lob und Hut ab, dein Projekt sieht gut aus!

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