Mit großer Begeisterung sind der heutige Gast Jagoda sowie Manu und Daniel vor wenigen Wochen ins Ödland von Fallout 4 aufgebrochen. Nun sind sie kurzzeitig zurückgekehrt, um im Podcast darüber zu sprechen, was sie im Commonwealth alles erlebt haben.

Konnte das Rollenspiel dem enormen Hype und der daraus resultierenden Erwartungshaltung im Vorfeld gerecht werden und wie schlägt es sich im Vergleich zur Genrekonkurrenz? Darüber sprechen Manu und Daniel im Podcast mit epischer Länge mit Fallout-Spezialexpertin Jagoda.

  • ingonaut

    Moooment (würde Loriot sagen): Man kann im Pip-Boy auch mit der Maus alle sichtbaren Reiter direkt anklicken und muss nicht links oder rechts-Pfeile drücken. Die App funktioniert übrigens auf einem OnePlus One-Handy-Display auch ausreichend gut – so lange wie der Akku hält.

    • Wenn es darum geht, Witze über PC-Gaming und Maus-und-Tastatur-Steuerung zu machen, sind mir Fakten zweitrangig. ;-)

      • DareDave

        Naja, nach einem Witz hat sich das aber nicht angehört ;) Ich spiele auch auf dem PC und es funktioniert alles tadellos. Für mich ist, einen Shooter auf der Console spielen wie eine Blinddarm-Operation mit Boxhandschuhen durchführen. Ich komme da wiederum nicht klar.

  • Scheinprobleme

    Guten Morgen zusammen :)

    im Nachklang zu der Aufnahme ist mir aufgefallen, dass ich Manu und Daniel völlig falsch in Sachen Modifikationen aus Waffen belehrt habe. Der Trick ist nicht ein neuer Perk, sondern man muss lediglich die Waffe oder Rüstung in die entsprechende Modifikationswerkbank legen und die begehrte Mod durch eine Standard-Mod ersetzen. Dann landet die höherertige im Inventar und kann neu montiert werden. Klingt umständlich – ist es auch. :)

    Bitte den Fehler zu entschuldigen, ich glaube die Koffeinmenge war noch nicht ausreichend, war ja quasi tiefste Nacht!
    <3

    • Podux

      Schwamm drüber ;)

  • Havyrl V.

    Es ist leider wirklich nicht das Spiel, was ich erwartet habe. Für mein Geschmack ist es viel zu viel vereinfacht worden. Die Grafik hingegen ist nicht das neust, aber auch nicht das wichtigste.

    Aber ich kann euch trotzdem nicht verstehen. Bis auf die Themen mit denen ich mich nicht gleich beschäftigt habe (housing).
    Z.b. lagere ich ALLES in die Werkbänke, dann muss ich mods und so nicht immer herausholen ;-)
    Aber gerade das Modding System finde ich noch eine der besseren Änderungen.

    Gut das Inventar ist das schlimmste, das ich in den letzten Jahres gesehen habe. Gerade das Wunderbare Modding System und das man alles mitnehmen kann verschlimmert das Inventar auch noch.

    Ansonsten nein, das Inventar ist keine Exel Liste, sondern ehr Word :o. Excel wäre ja noch schön, aber in diesem Inventar findet man kaum etwas.
    Da ich prinzipiell alles mitnehme habe ich sehr oft das Problem irgendetwas zu finden. Das einzige was da hilft, ist es die Dinge umzubenennen.

    Aber als Fallout Veteran habe ich gleich 6 Stäke eingeplant für mehr Tragen :D. Ich renne auch immer mit 5 Waffen herum :D. Und nehme auch immer alles mit. Dank Starken Rücken 4 kann ich jetzt auch mit 400% Überladen reisen :D. Und oh für die Farbmakierung braucht man Wahrnehmung?

    Aber zu eurem Maus/Tastatur rant…. WTF? Natürlich kann man die Reiter mit Maus direkt anklicken. Und ja es ist Gamepad Optimiert, aber es spielt sich mit Gamepad furchtbar. Das Zielen außerhalb des VATS ist mit Gamepad doch furchbar.
    Gut, das finde ich bei vielen Spielen. Sowas wie Assassins Creed spiele ich auch am PC mit meinem PS4 Controller, aber schon bei the Witcher fand ich die Pad Steuerung zu langsam.

    Der Basenbau gefällt mir Prinzipiell, aber er ist mir zu limitiert. Nicht nur die 8k Teile Obergrenze auch gibt es leider zu wenig Teile und die Steuerung ist furchbar. Aber ich hoffe da kommt noch etwas.

    Von der Verwaltung der Bewohner brauchen wir gar nicht zu reden. Ich habe immer Probleme herauszufinden, welcher Bewohner was macht, oder welcher Bewohner neu ist. Auch versteh ich oft nicht, warum die Moral steigt oder sinkt (wenn alle Bedürfnisse mehr als erfüllt sind) oder wo die Maximale Anzahl an Bewohnern liegt.

  • dreisterKerl

    Ich habe aktuell eher das Problem, das ich mich nicht entscheiden kann, für welche Fraktion ich mich entscheiden kann.
    Ich dümpel jetzt schon seit Ewigkeiten mit Nebenquests rum obwohl es mal an der Zeit wäre sich zu entscheiden.
    Zum BOS sage ich nur folgendes:

  • Christian

    Vielen dank erst mal für den sehr interessanten und schöner cast von euch dreien.
    Ich fand den Cast doch eher kritisch dem Spiel gegenüber, daher war das positive Fazit ein wenig überraschend. Ich selbst habe Fallout 4 noch nicht gespielt, habe aber die Tests und Casts darüber schon mit Interesse verfolgt. Aber es reizt mich bis jetzt nicht, Fallout 4 zu spielen. Das klingt nach einer zu großen Spielwelt und nach mehreren Problemen (Inventarverwaltung, Questdesign, weniger skurille NPCs, schlechte Vergleichbarkeit der Waffen, Collectibles,…).
    Früher habe ich Rollenspiele gerne gespielt ( KOTOR 1, Gothic 2, Vampire: The Masquerade Bloodlines, Jade Empire, Dragon Age Origins…) Diese waren waren vom Umfang genau richtig. Habe aber auch Open Wolrd Spiele wie Morrowind und Skyrim gespielt und hab da auch sehr viele Stunden reingesteckt. Bei Dragon Age Inquisition war die Spielwelt viel zu sehr mit Collectibles gefüllt und die eigentliche Stärke von Bioware, wirklich gut verpackte Geschichten zu erzählen (siehe z.B. Mass Effect oder KOTOR 1), haben sie doch sehr verwässert und der größeren Spielwelt geopfert.
    Es wirkt halt so, als würden die Entwickler und Publisher durch die neue Konsolentechnik noch mehr auf riesige Spielwelten setzen, die sie aber eher mit Standardquests und Zeugs zu füllen anstatt mit vielen interessanten Geschichten zu bereichern.
    Ich kann das schon gut verstehen, warum man sich nach wie vor in größeren und großen Spielwelten verlieren kann, mir ging’s früher auch so. Meine Prämisse bei Rollenspielen war halt die, spiele so viel Quests wie möglich und erkunde die Umgebung so umfangreich wie’s geht, denn erst dann erschließt sich die Spielwelt so richtig für einen selbst.
    Was auch jeden Fall als Rollenspiel interessant klingt sind Cyberpunk 2077 von CD Project und Vampyr von Dontnod.
    Noch zwei Fragen zum Schluss an Euch: Wie seht Ihr die Entwicklung in Open World Spielen in Hinsicht der Größe und des Inhaltes. Könnten Sie noch größer werden oder ist eher weniger mehr und
    ist für Euch Witcher 3 das bessere Rollenspiel als Fallout 4?

  • Matze

    Zu den unsinnigen Waffenvergleichen (“klar macht ne Shotgun mehr Schaden, braucht aber andere Munition etc”): das ist aus Borderlands exakt 1:1 übernommen :)

  • SiENcE

    Moin,

    ich inserte mal mein Kommentar :).
    Schöner Podcast, rausgekommen ist für mich, dass sich Jagoda besonders viel mit Fallout 4 beschäftigt hat. Danke für die Tips.

    Ich kann aber nicht nachvollziehen, warum einige Fallout 4 als technisch veraltet bezeichnen. Fallout 4 benutzt Physical Based Shading, eine der neusten Rendertechniken die es in der 3D Grafik gibt.

    Dazu hat Bethesda auch einen kleinen Blogartikel geschrieben. Wer mehr wissen will, findet es woanders :).
    https://bethesda.net/#de/events/game/the-graphics-technology-of-fallout-4/2015/11/04/45

    Desweiteren wird “fast” jedes Objekt in Fallout 4 physikalisch in der Welt simuliert.
    Hast Du mal in The Witcher 3 ein Item weggeworfen? Da steht dann ein oller Sack auf dem Boden. In den Häusern stehen tausende Objekte rum, aber alle sind statisch. Du kannst keine Tasse umwerfen, keinen Stuhl umfallen lassen….Du kannst keine Item Berge in die Welt setzen.

    Die komplette Item- Interaktion spielt sich nur in Menüs ab.

    Die “physikalische” Itemsimulation war schon immer ein Alleinstellungsmerkmal in Bethesda Spielen. Das sind die einzigen, die das in einer Open World hinbekommen und dafür liebe ich sie. Alles andere ist nur Illusion.

    Technik > Grafik ;-)

    ciao

    • Manuspielt

      da gebe ich Dir Recht. DAS was Fallout 4 mit der Welt macht, macht es wirklich gut. Allein die Tatsache, dass ich einem Begleiter “Bye” sage und ihn 10 min später in der Welt finde, wie er humpelnd aus einem Kampf kommt und sich “nach Hause” schleppt. Dass der wirklich dahin LÄUFT und nicht “beamt” ist schon großartig.

    • Scheinprobleme

      Hallo :)

      ich glaube der Eindruck “technisch veraltet” vermischt sich sehr mit “technisch schlecht”, weil es eben noch so viele Bugs enthält. Eine Stadt zu betreten, ohne dass die Grafikkarte in die Knie geht und eine Framerate jenseits von Gut und Böse triggert, ist absolut unverständlich.

      Es kam glaube ich nicht gut genug raus, dass Fallout 4 das für mich beste Fallout ist und ja sogar besser als New Vegas oder Fallout 3. Das liegt einfach am Crafting-System und an der unfassbar, unglaublich, atemberaubend gestalteten Detailtreue und Liebe zur Welt. An jeder Ecke hat sich jemand was gedacht. Mein Entdeckungsdrang wird zudem mit jedem Schritt reichlich belohnt.

  • LaLiLuLeLo

    Zu diesem Thema empfehle ich den Auf ein Bier Podcast von Andre Peschke und Jochen Gebauer,,, dort gibt es die einzig wahre Meinung zu diesem Spiel.
    In kurz form, sie mögen es aber es ist in ihren Augen mit Abstand das schwächste Fallout das schlichtweg alle grandiosen Sachen aus New Vegas ignoriert und die grandiosen dinge aus Fallout 3 nimmt vereinfacht und verschlechtert.

    Ps: Auf Konsole ist dieses Spiel eine Zumutung, die Framerate geht bei 70% aller feuer Gefechte weit unter die 25fps in diversen gebieten wie der High School hat man auch durchgehend 15fps, dazu kommt dieses furchtbare Level of Detail das ganze Wolkenkratzer vor dir aufpoppen lässt.
    Dennoch hatte ICH jetzt knapp 50h meinen Spaß, bis der Bloodborne DLC erschien zumindest. Dieser hat mir gezeigt wie ein gutes Spiel aussehen muss und mich für Fallout 4 verdorben, Fallout 4 ist langweilig unausgereift und in fast jedem belang seinen Vorgängern unterlegen.

    Das GOTY ist definitiv The Witcher 3 ein Spiel wie dieses wischt mit Fallout 4 den Boden auf.

    • Manuspielt

      André und Jochen höre ich mir jetzt an. Habe mir die Folge aufgehoben für “nach dem Podcast”, um mich nicht beeinflußen zu lassen von dem Gehate der beiden :D

      Wenn das das Fazit der beiden sein soll: So sehe ich das auch und sage es ja auch so im Podcast. New Vegas war schon viel weiter und besser und ich finde Fallout 4 ist ein gutes Spiel, aber kein besonders gutes Fallout-Spiel.

      Patricia Fernandez trifft für mich den Nagel aus dem Kopf: http://kotaku.com/fallout-4-is-not-the-fallout-fans-fell-in-love-with-1745651992

    • Scheinprobleme

      Eine einzig “wahre” Meinung kann es natürlich nicht geben, da jeder mit einer ganz anderen Anspruchshaltung an so ein Spiel geht. Meine ganz persönliche Meinung: Fallout 4 ist GotY 2011 – 2015 ^^

      • LaLiLuLeLo

        Die einzig wahre Meinung die ich akzeptiere und als Korrekt erachte. ^^

  • SiENcE

    Doppelmooment :).
    Am PC kann man Fallout 4 auch perfekt mit Controller spielen!
    Wenn man denn schon Unterschiede zwischen einem PC und einer PC-Konsole finden will, dann ist es doch die fehlende Maus und Tastaturunterstützung für die PC-Konsolen ;-).

    Achja, Office gibts dort auch nicht, kein Photoshop, kein … aber egal … das weiss man ja.

  • simon

    komisch dass so viele leute vegas mögen. ich liebe fo3 und mag fo4 auch sehr gern (nach 126h durchgezockt und direkt auf “survival” neu begonnen) aber mit vegas bin ich nicht warm geworden. klar, es ist auf dem papier in allen belangen besser als fo3 aber ich konnte weder mit einer der drei großen fraktionen etwas anfangen (ich fand alle sehr doof), die hauptstory war für mich sehr sehr uninteressant während die von fo3 wenigstens eine nette persönliche note hatte und das vegas (die stadt) nicht nur super leer war (kaum npcs, obwohl einem alle erzählen wie belebt diese stadt doch sei) gabs auch noch massenweise quests die in gebäuden spielen – und jeder der fo3/vegas gespielt hat weiß, dass die maps dort keine höhen angezeigt haben und man nie wusste in welchem stock irgendwas ist – sehr nervig und das macht die quests nicht spannender.

    naja wurscht, dem großteil scheint es gefallen zu haben. ich mag fo4 wesentlich lieber, vermisse aber beim freien erkunden wirklich auch sehr die überraschungen. abgesehen von teddys finde ich kaum interessante quests oder charakter wenn ich frei rumlaufen. Erst mit dem ankommen in diamond city (nach 18h freiem erkunden) fing es an, dass sie mein quest log mit interessanteren aufgaben füllte als “geh mal dahin und kill alles für die bruderschaft”.

  • Podux

    Wieder ein toller Podcast von euch :) Hab bisher 40 Stunden auf der Uhr und kann Jagoda nur zustimmen, das Spiel ist einfach ein riesig großer Spielplatz, der zum Entdecken einlädt. Muss aber auch sagen, dass ich es von euch unverantwortlich finde, nicht vor den extremen Ohrwürmern zu warnen, die Daimond-City Radio auslösen kann…schade :(

  • Grad die grundlegende Besprechung am Anfang und vor allem Daniels Erörterung zur Einstiegshürde könnte man fast 1:1 so für eine Besprechung von Fallout 3 verwenden.

    Und so viel ich auch den Dreier gespielt hab, ich glaub, den Vierer überspring ich, weil ich nix Neues mehr erwarte. Keine Ahnung, ob ich da dem Spiel unrecht tue, aber bisher klingt alles so sehr nach more of the same.

  • iUserProfile

    Ich glaube lieber Manuel das deine Enttäuschung vor allem auf einer falschen Erwartungshaltung beruht.
    Du hast den Nachfolger von New Vegas erwartet, aber den Nachfolger von Fallout 3 bekommen.
    Ich persönlich hatte nie die erwartung das Bethesda ein Spiel mit der Tiefe und dem Schreibstil machen würde wie Obsidian es kann. Ich mochte Fallout 3 und Skyrim und bekomme mit Fallout 4 mehr davon inklusive einiger echt schöner Neuerungen.
    Ich hoffe natürlich trotzdem das Obsidian wieder die Gelegenheit bekommt ein Spin-Off zu machen. Das wird dann typischerweise schlechter in der Presse abschneiden weil die Technik wieder weit hinterher hinkt (also noch mehr als jetzt schon), aber im direkten Vergleich wird es rein inhaltlich ein intressanterer Titel sein.
    Ich persönlich finde beide Stilrichtungen (Bethesda – Offener, mehr Sandbox; Obsidian – Linearer, tiefere Story) super und habe jetzt schon über 7 Tage meines Lebens in Fallout 4 verbracht.

    • Manuspielt

      ganz klar. Aber ich hätte nicht gedacht, dass Fallout 4 so wenig von dem hat, was Fallout ausmacht. Ich mag Skyrim nicht besonders und wollte ein Fallout. Ich mag ja auch Fallout 3 sehr gerne und Fallout 4 ist ja nicht nur weniger Fallout-typisch als das großartige New Vegas, sondern eben auch weniger Fallout als Fallout 3 (und 2 und 1 natürlich). Es gibt meiner Meinung nach viel zu wenig “sich aus der Sache rausreden”-Situationen, viel viel weniger US-Satire und bissige Kommentare (“hoho, Baseball war gar kein Spiel wo sich Leute mit Schlägern tot geschlagen haben?”) und insgesamt einfach zu viel Shooter für meinen Geschmack. Also auch ohne falsche Erwartungen ein schlechteres Fallout als alle Vorgänger (meiner Meinung nach). Trotzdem noch ein gutes Spiel, keine Frage – aber eben eher für Bethesda/Skyrim-Fans als für Fallout-Fans.

      • iUserProfile

        Mag sein. Ich bin sowohl Fan der Bethesda Rollenspiele als auch seit dem ersten Teil Fallout Fan. Vielleicht kommt der Anteil Fallout beim 4. Teil tatsächlich kürzer als sonst. Ist mir so aber nicht aufgefallen.

Insert Moin © 2015