Wenn man Final Doom nicht mitzählt, ist das jüngst erschienene Doom der offizielle vierte Teil der unbestritten einflussreichsten Ego-Shooter-Reihe aller Zeiten. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen: ID Software bringt stellt damit gleichzeitig ihre neue Grafik-Engine vor und ganz nebenher hofft jeder, dass sie auch das Shooter-Genre revolutionieren. Nun … ganz so weit kommt es nicht, aber trotzdem ist Doom ein ziemlicher Tritt in den Arsch. Im positiven Sinne.

Gemeinsam mit Sebastian Tyzak fährt Micha heute zur Hölle! Erfahrt im Cast, weshalb man Doom zumindest einmal anspielen sollte.

  • Jan Prietzsch

    man spielt bei diesem DOOM noch immer den gleichen spaceMarine wie im allerersten teil und dieser war, leicht zu erkennen am gesicht im HUD, ein mann

  • Matze

    Zur Folgennummer: DOOM (2016) waere schon DOOM 4, denn 2004 kam ja DOOM 3 raus. Micha erwaehnt das Spiel sogar spaeter noch :P
    Zu Futuristisch: Das Spiel spielt in den ca. 2160ern, zu entnehmen einigen Textlogs.
    Zur Engine: DOOM nutzt „id Tech 6“ (id Tech 5: Rage, id Tech 4: DOOM 3)

    Ansonsten tolle Folge :)

  • UncleHo74

    Interessante Folge.. wer hätte gedacht dass so ein „straighter Shooter“ noch so gut ankommen kann, hat ja auch mal was! :)

    Die in diesem Zusammenhang stattfinde Diskussion über die Ethik von Battlefield One kann ich nur teilweise nachvollziehen.. was, ausser der ausserordentlichen Opferanzahl und dem relativ hohen Anteil an Giftgastoten macht den ersten Weltkrieg als Thematik „verdammungswürdiger“ als andere Kriege? Dann müsste man konsequent gegen alle solche Spiele sein und nicht nur Battlefield One.. und nur noch Spiele zuslassen die deutlich in einer alternativen Realität spielen oder explizit Anti-Kriegs-Spiele sind.. und ob man das will, muss letztlich jeder selber entscheiden.

    Klar ist „Giftgas“ und der erste Weltkrieg generell für unseren Kulturkreis hier ein Thema auf das wir zurecht besonders empfindlich reagieren, aber nüchtern betrachtet sind die anderen Szenarien die man sonst so täglich durchspielt ja leider auch kein Pappenspiel.. nur ist da wohl die Distanz irgendwie größer.

    Die Reaktionen bezüglich „Yeah, endlich Giftgas!“ mögen zwar (zumindest!) sehr unsensibel sein, stammen wohl aber auch daher dass die Modding-Szene schon seit Jahren versucht hat dass auf die eine oder andere Weise einzubauen (WW 1 Shooter waren da auch schon länger im Gespräch, aber so manches Modding Projekt ist versandet), es gehört halt zu dem WW1 Szenario und eine sich auf dem Schlachtfeld bewegende „Todeswolke“ kann natürlich letztlich spielmechanisch eine neue Dimension reinbringen,
    so grausam dass in der Realität auch gewesen sein mag.. und hätte man die in einem WW1 Shooter weggelassen, hätten definitiv auch wieder viele gemeckert (.. also wäre wieder die Konsequenz gewesen dieses Szenario generell auszusparen). Mal abwarten, wie die das Thema angehen. Wobei Ihr natürlich Recht habt, DICE war als Studio, was Einzelspielerkampagnen angeht nie so das Geschickteste unter der Sonne..

    Übrigens hat das der Multiplayer-Shooter „Verdun“ das mit dem Gas unlängst selber auch realisiert, wurde der jemals reviewed? Der hätte ja ethisch eigentlich fast das gleiche Problem, nur hatte er – wohl auch aufgrund beschränkten Budgets – nie so reisserische Trailervideos und flog wohl bei vielen Leuten unter dem Radar durch..

    http://www.polygon.com/features/2015/9/16/9326279/verdun-behind-the-scenes-preview-horrors-of-war

    Ansonsten dürfte diese Hinwendung zum Thema „Erster Weltkrieg“ halt auch aus der Not geboren sein, man hat halt alle halbwegs brauchbaren Szenarien schon durch… will man in der Realität bleiben blieben wohl nur noch lokale Konflikte als Material, und diese haben wohl leider einfach nicht genug Zugkraft für einen Millionenseller. Schade eigentlich, ein „kritischer Shooter“ der einen Konflikt näher beleuchtet wäre eigentlich ein sehr interessantes Projekt…

    • Christian

      Bei dieser Shooter Debatte bin ich auch immer ein wenig irritiert.
      So dürfte man ja eigentlich an keinem Shooter mit halbwegs realistischen „Menschen“ spielen/mögen. Für mich sind Shooter leider oftmals trotz der geschichtlichen Grundlage so weit weg von der Realität, dass es für mich leider keinen Unterschied macht, ob ich Leute in der Normandie oder auf einer erfundenen Insel erschieße. Die ethnische Problematik ist dieselbe.

    • Sitshl

      Unterschreib ich so. Mein Post wurde leider wegen Spam entfernt irgendwie. xD

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