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Spiele, die auf Grundlage eines Romans entstehen, sind selten. The Wheel of Time kommt da in den Sinn, oder Freedom: First Resistance. Deutlich bekannter sind Metro: 2033 und Metro: Last Light, die auf dem Werk von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski basieren. Beide Spiele haben ein gutes Kritikerecho erhalten, aber der große Megaerfolg blieb leider aus. Nun ist mit Redux eine Neuauflage erschienen, die beiden Titeln eine neue Chance auf ein größeres Publikum gibt.

Micha hat sich Dom von Gamona und Kaffee & Fluchen eingeladen. Zusammen gehen sie der Frage auf den Grund, ob sich das Spiel auch in der Neuauflage (noch) lohnt.

Errata: Die Redux-Fassung ist konsolenseitig nur auf PS4 und Xbox One erschienen.

P.T. war sicherlich die größte Überraschung der gamescom 2014. Auf der Sony-Pressekonfonferenz mit einem Trailer als neues Horror-Spiel und Erstlingswerk eines noch völlig unbekannten Studios angekündigt, stand außerdem gleich eine Demo zum Download im PSN bereit.

Wer die zu lösen vermochte, dem offenbarte sich am Ende in einem weiteren Trailer die noch viel größere Überraschung und das wahre Geheimnis von P.T.: Die Abkürzung stand in Wirklichkeit für Playable Teaser und war eigentlich die Ankündigung von Silent Hills, einem neuen Ableger von Konamis Horror-Serie. Und als ob das allein nicht schon gereicht hätte, um alle in Aufregung zu versetzen, fallen im Teaser auch noch die Namen von Game-Designer Hideo Kojima und Regisseur Guillermo del Toro.
Zu allem Überfluss war dann P.T. schon als kurze Demo so derart gruselig und kryptisch, dass es für Silent Hills Schlimmes erahnen lässt – im positiven wie negativen Sinn.

SillentHills

Um die Geschichte von P.T. aka Silent Hills rückblickend noch einmal aufzudröseln und zu analysieren, ob die Demo wirklich so gruselig ist, haben sich Micha und Daniel als Gast Daniel (@El_Ebeneezer) von GameStar und GameTube eingeladen, der die Demo unter anderem für das Let’s Play gespielt hat.

Ein ausführliches Special, das auch noch mal viele weitere Theorien in und um P.T. zusammenfasst, gibt’s hier auf Gamestar.de: Hideos Horror-Hype.

Let’s Play von P.T. bei GameTube

Im Frühjahr diesen Jahres wurde der erste von zwei Teilen des indonesischen Survival Horror-Spiels DreadOut veröffentlicht – mit gemischten Reaktionen. Freunde von Horrorunterhaltung haben sich darüber überwiegend gefreut, während die internationale Kritik das Spiel beinahe in der Luft zerriss. Dem hohen technischen Standard waren die Entwickler von Digital Happiness nicht gewachsen. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Entwicklerszene in Indonesien auch schwindend winzig ist.

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Klar ist aber: Dies ist ein Herzensprojekt! Von Leuten, die Survival Horror lieben, für Leute, die diese Passion teilen. Aus diesem Grund helfen Michi von der Kollisionsabfrage und auch Micha etwas mit. Im Cast sprechen sie ein wenig über ihre kleine Mitarbeit und zudem über die Aspekte, die sie trotz technischer Schwächen an DreadOut faszinieren.

Die beiden angespielten Musikstücke aus dem Soundtrack sind:
– Bilur von Sarasvati
– Lucky Me von Mocca

Verlosung:
Wir verlosen 3 Steam-Keys von DreadOut unter allen Kommentaren. Bitte schreibt uns doch, was eurer bisheriges Lieblings-Horrorspiel ist ODER ob bzw. welche Waffen Ihr in Survival Horror-Spielen bevorzugt ODER was Euer Lieblingscharakter aus einem Horrorspiel ist. Natürlich dürft Ihr auch ein Bild malen ;)

Ihr habt dazu bis einschließlich dem 11.7. Zeit. Das Zufallslos entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

TheEvilWithin

Das Genre der Horrorspiele war zu Zeiten von Alone In The Dark, Resident Evil und Silent Hill absoluter AAA-Mainstream. Heutzutage wird es allenfalls noch aus dem Indie-Segment bedient, wie Outlast, Slender oder Amnesia zeigen.

Micha und Daniel kommen angesichts ihres heutigen Themas auch darauf zu sprechen, dass echter Horror von den großen Publishern nicht mehr bedient wird. The Evil Within will davon die selbsterklärte Ausnahme sein, denn als Designer zeichnet Shinji Mikami verantwortlich, der in seiner Rolle als kreativer Kopf der Resident-Evil-Reihe als wichtiger Wegbereiter des Survival-Horror-Genres gilt.

Ist die Rückkehr des Survival-Horror mit The Evil Within nur ein von der PR-Abteilung bemühtes Bild oder kann das Spiel wirklich an alte Qualitäten anknüpfen. Micha, der es bereits mehrere Stunden spielen konnte, spricht mit Daniel im Cast über seine Eindrücke

Weiterführende Artikel von Micha zum Thema Indie-Horror und japanische Horrospiele (inkl. Pixelmacher-Beiträge) gibt’s auf Kollisionsabfrage.net: Hier und hier.

Patreon

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So wird Insert Moin dank eurer Hilfe noch besser. Danke! <3

Dem Horrorgenre geht es nach langer Dürrephase wieder ziemlich gut, da zahlreiche Indie-Entwickler ihre grausig-schönen Ideen in kleine Spielprojekte umsetzen. Fast parallel zu Amnesia – A Machine for Pigs ist Outlast erschienen, das wie ein radikaler Gegenentwurf zum subtilen Grusel anmutet: Das Spiel nutzt den Negative Space kaum, bombardiert den Rezipienten aber stattdessen mit wahnsinnig viel Blut, Splatter und Gekröse. Das könnte plump wirken, aber die Entwickler von Red Barrels sind mit so viel Liebe zum grausigen Detail an ihr Debütprojekt herangegangen, das man dem Spiel nicht böse sein kann. Im Gegenteil: Outlast spricht ein völlig anderes Publikum als Amnesia an, aber macht das richtig gut.

Insert Moin 886 Outlast Teaser

Micha hat sich Dominik von Gameswelt und dem Medienkuh-Podcast zu sich eingeladen und spricht mit ihm über ihre Eindrücke.

Mehr zum Thema Negative Space im Pixelmacher-Beitrag:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=YjrXbAdN8Xw

Resident Evil ist ein derart großes Franchise, dass Fehlschläge eigentlich unmöglich zu vermeiden sind. Die Entwicklung der letzten Jahre ist ein stetiges auf und ab, doch der allgemeine Tenor ist: Früher war alles besser. Revelations, welches ursprünglich auf den Nintendo 3DS erschienen ist, konnte die Gemüter der engstirnigsten Fans stellenweise wieder beruhigen. Sozusagen als Versöhnung für den umstrittenen 6. Teil der Serie hat der Ableger nun einen Port auf die großen Konsolen erhalten. Florian von Metal Hammer und Micha prüfen, wie gut das Spiel das überstanden hat – und ob es überhaupt in die Nähe der guten, alten Survival Horror-Ära kommt.

Hier übrigens mal ein Beispiel für eines der angesprochenen Kostüme. Im Kontext eines Horrorspiels völlig bescheuert, oder?

Der Erfolg von Slender ist ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite ist es selbstverständlich schön, dass es viele Indie-Spiele gibt, die das Survival Horror-Genre wieder neu beleben. Auf der anderen Seite sind die zahlreichen Slender-Klone aber sehr ermüdend. „Scary by accident“ bezeichnet Micha diese Werke.

Bei DreadOut sieht es aber anders aus. Das momentan auf Indiegogo nach Spenden suchende Projekt aus Indonesien mutet wie ein spiritueller Nachfolger zu Fatal Frame an und erfüllt die Herzen von den beiden Horrorfreaks Kowa und Micha mit großer Freude.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=QrgvctAFGMA

Das Terminal Reality-Team hat eigentlich eine solide Vita: Sie fingen mit Nocturne an, haben die Blair Witch-Spielereihe begonnen, die beiden Bloodraynes entwickelt und ein ansprechendes Ghostbusters-Spiel auf die Beine gestellt. Dann kam Star Wars Kinect und so mancher runzelte die Stirn. Als nun TWD: Survival Instinct folgte, wandelte sich das Stirnrunzeln in Resignation. Gerüchten zufolge hatten die Entwickler für dieses Spiel gerade einmal ein Jahr Zeit. Shame on you, Activision!

Denn das Spiel ist schlecht. Sehr schlecht. Es streitet sich mit Aliens: Colonial Marines um den letzten Platz. Angesichts der Entwicklungszeit hat TWD: Survival Instinct sicherlich mehr Respekt verdient. 6 Jahre < 1 Jahr. Tim aus dem Geekkeller und Micha konnten dem Spiel aber trotzdem nicht viel Spaß abgewinnen. Wir haben einen Sprecher der Zombie-Partei gefragt und folgendes Statement festgehalten:

„Uragh Uuurrrr rrr GrASadsfhghpfff arrrrgh urks uffa hmpf!“
Übersetzt:
„Unverschämt, dass wir uns für so eine Scheiße hergeben müssen!“

Jaja, hier sind selbst die fauligen Gehirn-Gourmets unzufrieden.

Drüben bei Kollisionsabfrage gibt es noch bewegte Eindrücke in Form eines Videoreviews von Micha.

Vor ein paar Tagen hat es für einen kurzen Moment ja tatsächlich so ausgesehen, als würde der Frühling endlich vor der Tür stehen. So mit Sonne, Wärme und so. Pustekuchen! Stattdessen tritt der gewaltige Winter – mindestens zwei Meter groß und mit vom Hut hängenden Eiszapfen – wie ein Rüpel die Tür ein und hält uns seinen eisekalten, erhobenen Zeigefinger unter die frierenden Nasen: „MIT EUCH BIN ICH NOCH NICHT FERTIG!“

Naja, immerhin bietet sich so eine gute Ausrede, sich weiterhin im stillen Kämmerlein einzubunkern, das Licht auszuschalten und gruselige Spiele zu spielen! Eines davon ist „Slender – The Arrival„, ein kleines Indie-Spiel mit maximalem Effekt. Zu Gast ist der Kowa von der Kollisionsabfrage und er erklärt zusammen mit Micha, was es eigentlich mit diesem ominösen Slenderman auf sich hat und warum Indie-Horrorspiele derzeit eine schöne Gegenbewegung zum Mainstream-Horror sind.

Apropos: Falls ihr wie Kowa und Micha totale Survival Horror-Fans seid und auf subtilen Grusel steht, solltet ihr folgende Spiele im Auge behalten:

Routine
Lifeless Planet
Amnesia – A machine for pigs

Hier die vorherige Folge zu breakfast@manuspielt´s-Zeiten. Und ein Artikel, den Micha drüben bei Kollisionsabfrage geschrieben hat.

Kleine Errata: Am Ende der Folge ist natürlich von der Basement Collection die Rede, nicht die Attic Collection.

Daniel, Micha und Manu diskutieren in der vollen Dreier-Runde über Dead Space 3 von Visceral Games. Wie es sich von den beiden Vorgängern unterscheidet, was es mit der Aufregung um den Bezahl-Content auf sich hat und ob es denn ÜBERHAUPT NOCH GRUSELIG ist, erfahrt ihr im Podcast.