Resident Evil aus dem Jahre 1996 von Shinji Mikami gilt langläufig als der Inbegriff des Survival Horror Genres (auch wenn Micha hier vehement widersprechen möchte, dass Mikami sich stark inspirieren ließ). Das aufwändig gestaltete Remake von 2002 war seinerzeit exklusiv für Nintendos GameCube erschienen, sehr zum Missmut vieler Spieler und Spielerinnen, die den Würfel nicht ihr Eigen nannten. Capcom hat diesem Remake nun ein HD-Upgrade spendiert und es in diesem Zuge zum Multiplattform-Titel ernannt. Resident Evil HD Remaster bietet nur minimale Veränderung zum Vorgänger, aber eben eine 16:9 Formatanpassung sowie eine etwas moderniesierte Steuerung. Ob der Klassiker auch heute noch so gut funktioniert, erfahrt Ihr im Podcast.

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Als die Muster von Escape Dead Island auf den Schreibtischen von Toto und Micha landeten, hatten beide wenig Lust das Spiel in die Konsole zu legen. Die Kritiken zu dem Titel waren absolut katastrophal. Einige Journalisten schrieben sogar, dies sei der absolute Tiefpunkt in diesem Jahr und schlicht und ergreifend der grösste Vollschrott, den man sich für PS3 oder Xbox 360 kaufen kann. Oh ja, das steigert die Vorfreude.

Letztendlich haben beide den Survival Horror-Titel doch eingelegt … und wurden angenehm überrascht. Escape Dead Island ist ein ungeschliffener Geheimtipp, dem man zwar sein schmales Budget anmerkt, doch es bringt eine ganz eigene Identität und eine spannende Handlung mit. Der Podcast klärt, weshalb das Spiel besser als sein mieser Ruf ist, und für eine kleine, bestimmte Zielgruppe interessant sein könnte.

Frédérick Raynal ist der Game Designer von Alone in the Dark und gilt daher als einer der Urväter des Survival Horror-Genres. Nachdem vor mehr als einem Jahrzehnt sein Dreamcast-Titel „Agartha“ eingestellt wurde, kehrt er endlich wieder zu düsteren Horrorgefilden zurück und stellt sein Spiel „2Dark“ vor, welches mit Crowdfunding finanziert werden soll. Der niedliche Voxel-Look täuscht: In 2Dark muss der Spieler kleine Kinder aus den Fängen brutaler Psychopathen befreien. Urks.

Micha hat Frédérick auf der Game Connection getroffen und spricht mit ihm über sein neues Spiel, als auch seine Game Design-Ansätze, wenn es um Survival Horror geht.

Unterstützten kann man das Projekt auf der Crowdfunding-Seite.

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Shinji Mikami wird irrtümlicherweise immer als Erfinder des Survival Horrors bezeichnet, obwohl das Genre schon viele Jahre vorher seine Wurzeln hat. Doch er ist dafür verantwortlich, dass es im Mainstream angekommen ist: Sein Resident Evil aka Biohazard war 1996 ein derart großer Erfolg, dass es nicht nur eine ganze Horrorreihe begründete, sondern viele andere Hersteller dazu bewog ihr eigenes Horrorspiel auf die Beine zu stellen. Silent Hill, Project Zero, Forbidden Siren, generell die ganze goldene Ära des Survival Horrors – ohne ihn wäre all das vielleicht gar nicht möglich gewesen.

Umso gespannter waren Dom von Kaffee & Fluchen und Micha auf sein neues Werk The Evil Within, gerade weil viele AAA-Titel der letzten Zeit stark auf Action gesetzt haben und dadurch dem Horror den Stachel genommen haben. Ist es hier anders gelöst? Macht mit uns im Podcast eine Reise tief in die verwirrenden Gedankenkanäle eines verwirrten Geistes!

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Spiele, die auf Grundlage eines Romans entstehen, sind selten. The Wheel of Time kommt da in den Sinn, oder Freedom: First Resistance. Deutlich bekannter sind Metro: 2033 und Metro: Last Light, die auf dem Werk von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski basieren. Beide Spiele haben ein gutes Kritikerecho erhalten, aber der große Megaerfolg blieb leider aus. Nun ist mit Redux eine Neuauflage erschienen, die beiden Titeln eine neue Chance auf ein größeres Publikum gibt.

Micha hat sich Dom von Gamona und Kaffee & Fluchen eingeladen. Zusammen gehen sie der Frage auf den Grund, ob sich das Spiel auch in der Neuauflage (noch) lohnt.

Errata: Die Redux-Fassung ist konsolenseitig nur auf PS4 und Xbox One erschienen.

P.T. war sicherlich die größte Überraschung der gamescom 2014. Auf der Sony-Pressekonfonferenz mit einem Trailer als neues Horror-Spiel und Erstlingswerk eines noch völlig unbekannten Studios angekündigt, stand außerdem gleich eine Demo zum Download im PSN bereit.

Wer die zu lösen vermochte, dem offenbarte sich am Ende in einem weiteren Trailer die noch viel größere Überraschung und das wahre Geheimnis von P.T.: Die Abkürzung stand in Wirklichkeit für Playable Teaser und war eigentlich die Ankündigung von Silent Hills, einem neuen Ableger von Konamis Horror-Serie. Und als ob das allein nicht schon gereicht hätte, um alle in Aufregung zu versetzen, fallen im Teaser auch noch die Namen von Game-Designer Hideo Kojima und Regisseur Guillermo del Toro.
Zu allem Überfluss war dann P.T. schon als kurze Demo so derart gruselig und kryptisch, dass es für Silent Hills Schlimmes erahnen lässt – im positiven wie negativen Sinn.

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Um die Geschichte von P.T. aka Silent Hills rückblickend noch einmal aufzudröseln und zu analysieren, ob die Demo wirklich so gruselig ist, haben sich Micha und Daniel als Gast Daniel (@El_Ebeneezer) von GameStar und GameTube eingeladen, der die Demo unter anderem für das Let’s Play gespielt hat.

Ein ausführliches Special, das auch noch mal viele weitere Theorien in und um P.T. zusammenfasst, gibt’s hier auf Gamestar.de: Hideos Horror-Hype.

Let’s Play von P.T. bei GameTube

Im Frühjahr diesen Jahres wurde der erste von zwei Teilen des indonesischen Survival Horror-Spiels DreadOut veröffentlicht – mit gemischten Reaktionen. Freunde von Horrorunterhaltung haben sich darüber überwiegend gefreut, während die internationale Kritik das Spiel beinahe in der Luft zerriss. Dem hohen technischen Standard waren die Entwickler von Digital Happiness nicht gewachsen. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Entwicklerszene in Indonesien auch schwindend winzig ist.

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Klar ist aber: Dies ist ein Herzensprojekt! Von Leuten, die Survival Horror lieben, für Leute, die diese Passion teilen. Aus diesem Grund helfen Michi von der Kollisionsabfrage und auch Micha etwas mit. Im Cast sprechen sie ein wenig über ihre kleine Mitarbeit und zudem über die Aspekte, die sie trotz technischer Schwächen an DreadOut faszinieren.

Die beiden angespielten Musikstücke aus dem Soundtrack sind:
– Bilur von Sarasvati
– Lucky Me von Mocca

Verlosung:
Wir verlosen 3 Steam-Keys von DreadOut unter allen Kommentaren. Bitte schreibt uns doch, was eurer bisheriges Lieblings-Horrorspiel ist ODER ob bzw. welche Waffen Ihr in Survival Horror-Spielen bevorzugt ODER was Euer Lieblingscharakter aus einem Horrorspiel ist. Natürlich dürft Ihr auch ein Bild malen ;)

Ihr habt dazu bis einschließlich dem 11.7. Zeit. Das Zufallslos entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Das Genre der Horrorspiele war zu Zeiten von Alone In The Dark, Resident Evil und Silent Hill absoluter AAA-Mainstream. Heutzutage wird es allenfalls noch aus dem Indie-Segment bedient, wie Outlast, Slender oder Amnesia zeigen.

Micha und Daniel kommen angesichts ihres heutigen Themas auch darauf zu sprechen, dass echter Horror von den großen Publishern nicht mehr bedient wird. The Evil Within will davon die selbsterklärte Ausnahme sein, denn als Designer zeichnet Shinji Mikami verantwortlich, der in seiner Rolle als kreativer Kopf der Resident-Evil-Reihe als wichtiger Wegbereiter des Survival-Horror-Genres gilt.

Ist die Rückkehr des Survival-Horror mit The Evil Within nur ein von der PR-Abteilung bemühtes Bild oder kann das Spiel wirklich an alte Qualitäten anknüpfen. Micha, der es bereits mehrere Stunden spielen konnte, spricht mit Daniel im Cast über seine Eindrücke

Weiterführende Artikel von Micha zum Thema Indie-Horror und japanische Horrospiele (inkl. Pixelmacher-Beiträge) gibt’s auf Kollisionsabfrage.net: Hier und hier.

Patreon

12_01_14_insert2014 Wenn euch der Podcast gefällt und vielleicht sogar mehrmals die Woche durch eure Kopfhörer rauscht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr einen Blick auf unsere Patreon-Kampagne werfen könntet.

Wir haben dort eine monatliche Crowdfunding-Kampagne gestartet, bei der Ihr eigenständig bestimmen könnt, was euch der Podcast pro Monat wert ist.

So wird Insert Moin dank eurer Hilfe noch besser. Danke! <3

Dem Horrorgenre geht es nach langer Dürrephase wieder ziemlich gut, da zahlreiche Indie-Entwickler ihre grausig-schönen Ideen in kleine Spielprojekte umsetzen. Fast parallel zu Amnesia – A Machine for Pigs ist Outlast erschienen, das wie ein radikaler Gegenentwurf zum subtilen Grusel anmutet: Das Spiel nutzt den Negative Space kaum, bombardiert den Rezipienten aber stattdessen mit wahnsinnig viel Blut, Splatter und Gekröse. Das könnte plump wirken, aber die Entwickler von Red Barrels sind mit so viel Liebe zum grausigen Detail an ihr Debütprojekt herangegangen, das man dem Spiel nicht böse sein kann. Im Gegenteil: Outlast spricht ein völlig anderes Publikum als Amnesia an, aber macht das richtig gut.

Insert Moin 886 Outlast Teaser

Micha hat sich Dominik von Gameswelt und dem Medienkuh-Podcast zu sich eingeladen und spricht mit ihm über ihre Eindrücke.

Mehr zum Thema Negative Space im Pixelmacher-Beitrag:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=YjrXbAdN8Xw

Resident Evil ist ein derart großes Franchise, dass Fehlschläge eigentlich unmöglich zu vermeiden sind. Die Entwicklung der letzten Jahre ist ein stetiges auf und ab, doch der allgemeine Tenor ist: Früher war alles besser. Revelations, welches ursprünglich auf den Nintendo 3DS erschienen ist, konnte die Gemüter der engstirnigsten Fans stellenweise wieder beruhigen. Sozusagen als Versöhnung für den umstrittenen 6. Teil der Serie hat der Ableger nun einen Port auf die großen Konsolen erhalten. Florian von Metal Hammer und Micha prüfen, wie gut das Spiel das überstanden hat – und ob es überhaupt in die Nähe der guten, alten Survival Horror-Ära kommt.

Hier übrigens mal ein Beispiel für eines der angesprochenen Kostüme. Im Kontext eines Horrorspiels völlig bescheuert, oder?