Kurz, minimalistisch, und daher auf dem ersten Blick auch unscheinbar: Home von Benjamin Rivers scheint lediglich eine Retro-2D-Version von großen Horrorklassikern aus dem Survival Horror-Genre zu sein, doch tatsächlich steckt hinter dem für PS4, Vita, Mac, PC und iOS verfügbaren Adventure weit mehr dramaturgische Finesse, als man vermuten mag.

Warum dieses kleine Spiel unheimlich clever geschrieben ist und unbedingt einen Blick wert ist, erklären heute Micha und Jan-Ole im Cast.

Am Anfang der Folge hat Micha kurz über sein eigenes Horrorspiel gesprochen, dass sich gerade auf Kickstarter befindet. Die Kampagne zu „Pineview Drive: Rising Storm“ könnt ihr hier finden. Und das ist das Kampagnen-Video:

Keiichiro Toyama ist ein interessanter Designer. Er hat dabei mitgeholfen das erste Silent Hill zu entwerfen, um daraufhin das Team zu verlassen und zu Sony zu wechseln, wo er sich für die Gravity Rush-Serie und die Siren-Reihe mitverantwortlich zeichnet. Beide mögen völlig gegensätzlich sein, doch sie haben viel gemeinsam: Fremdartige, ungewöhnliche Welten; ebenso fremdartige, ungewöhnliche Spielmechaniken und ein großer Fokus auf ausgearbeitete Charaktere.

Die Siren-Spiele sind allerdings zu Unrecht heute fast vergessene Perlen ihres Genres! Es gibt keine anderen Spiele, die den Kerngedanken eines Survival Horror-Spiels während seiner goldenen Ära so konsequent und mit aller Härte durchgesetzt haben. Siren verband unfassbar dichte Alptraumwelten mit neuartigen Stealth-Mechaniken … und war dabei so schwer, dass selbst eingefleischte Genre-Experten ganz schön zu knabbern hatten.

Heute sprechen Björn und Micha über die drei einzigartigen Siren-Spiele. Erfahrt im Cast, weshalb die Serie völlig zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist.

Björn hat passend dazu in seinem Youtube-Kanal ein neues Video online gestellt … inklusive kleinem Überraschungsauftritt:

Daniel und Micha haben sich die Remaster-Auflage des ehemaligen GamesCube-Klassikers Resident Evil 4 HD angeschaut. Nun ist das Survival-Horror-Spiel für PS4 und Xbox One erschienen und Grund genug für uns, dem Spiel einen neuen Besuch abzustatten. Wie hat sich das einst hoch gelobte Spiel gehalten und wird es aktuellen Ansprüchen noch gerecht? Das erfahrt ihr wie immer im Podcast.

Hinweis in eigener Sache: Unser Server-Anbieter hatte die letzten Tage extreme Hardware-Probleme, daher war die Seite schwer bis gar nicht erreichbar. Es lag leider außerhalb unserer Macht, sorry für die Verspätung. Danke an unseren Serveradmin Stefan für die grauen Haare und den schnellen Serverumzug!

ERGÄNZUNG: Nach Ausstrahlung der Folge erreichte uns ein freundlicher Hinweis von Capcom Deutschland bezüglich der rechtlichen Situation von Resident Evil Code: Veronica: „Code Veronica X ist hierzulande seit 2014 nicht mehr indiziert – das haben wir damals mit den PSOne-Originalen von RE2 & RE3 von der BPjM de-indizieren und von der USK neu prüfen lassen. Mit dem Resultat, dass diese Spiele seit damals ab 16 Jahren freigegeben sind.“

Insert Moin macht Urlaub, daher gibt es diese Woche »Classics«. Wir wagen einen kleinen, selbstreflektierenden Rückblick und haben ein paar alte Folgen rausgesucht, die wir euch erneut mit einem kurzen, einleitenden Kommentar vorspielen möchten. Heute gibt es das Survival-Horror-Halloween-Special aus dem Jahre 2012 von Micha mit Gast Kowa (von der Kollisionsabfrage). Denn was kann es besseres an einem Freitag geben, als Micha über Horrorspiele reden zu hören? Eben.

Mittlerweile kann man sie fast schon gar nicht mehr sehen: Zombies. Ein klein wenig nimmt die Welle wieder ab, aber die Untoten waren und sind in den Medien präsent wie nie zuvor. Trotzdem sollte man Ubisofts „Zombi“ nicht ignorieren, zumal das Spiel nun auch für die PS4 erschienen ist.

Daniel und Micha haben sich die WiiU-Portierung angesehen und stellen (erneut) fest: Dieser Survival-Horror-Titel ist ein echter Geheimtipp!

Kholat ist ein Horrorspiel des polnischen Studios IMGN.PRO, das die wahren Ereignisse des Unglücks am Djatlow-Pass aufgreift. Damals sind 1959 unter mysteriösen Umständen neun Studenten im verschneiten Ural verschwunden. Kholat nutzt diesen Hintergrund für ein atmosphärisches Horrorspiel.

Ob es der Indie-Titel schafft, die Geschichte sinnvoll in das Spiel einzuweben und welche Atmosphäre er erzeugt? Darüber sprechen Micha und Daniel im Podcast und klären, ob sie die Schneewelten des Urals spielersich doch eher kalt gelassen haben.

Hmmmmm! Könnt ihr sie auch riechen? Diese wunderbare Frühlingsluft … wie … was? Oh … es ist immer noch Winter und draußen ist es nass und kalt? Na, so ein Glück. Dann haben wir ja noch genug Zeit für einige Horrorspiele!

Im dritten Teil unserer Survival-Horror-Hidden-Gems-Reihe werden wir uns auf vielfachen Hörerwunsch einmal dem PC widmen. Wir graben hier zwar noch nicht die ganz, ganz obscuren Indie-Titel raus (das machen wir später noch, versprochen!), aber schauen zurück in die Vergangenheit, um gruselige Spiele zu finden, die ihr vielleicht verpasst habt.

imhorrorcryo

Dazu hat sich Micha erneut den Michi von Kollisionsabfrage eingeladen. Gemeinsam besprechen sie folgende Spiele:

  • Cryostasis
  • Layers of Fear
  • Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth
  • Dreadout

Project Zero 5 – Priesterin des schwarzen Wassers“ ist der fünfte Hauptteil einer sehr speziellen japanischen Survival Horror-Reihe, die ihren Anfang zu Zeiten der PS2-Ära nahm. Im Gegensatz zu den meisten Genrevertretern sind die Protagonisten hier nicht mit fetten Waffen unterwegs, sondern lediglich mit einer Fotokamera ausgestattet, die in der Lage ist, Geister zu verbannen.

Die Spielereihe geht stilsicher subtilen japanischen Horror nach und weckt daher Erinnerungen an Filme wie „Ringu“, „Kakashi“ oder „The Grudge“. Tatsächlich folgt auch der fünfte Teil diesem Prinzip, dreht sich die Geschichte doch um einen unheimlichen Suizid-Wald, zahlreiche romantisch gekleidete, und doch sonderbar lethargische Protagonisten, sowie traditionell-kulturellen Plot-Elemente, wie das namensgebende Wasser, das als Zeichen für neues Leben und Tod gleichermaßen steht.

Klingt großartig? Ist es leider nicht. Micha ist ein großer Project Zero-Fan und erklärt dem Serien-Neuling Manu, was in dem Wii U-Ableger gehörig schief gelaufen ist.

PS: Das hier ist übrigens Michas Kater Casimir, der am Anfang der Folge die Aufnahme stört erwähnt wird:
casimir

Micha und Daniel sind begeistert von SOMA, dem neuen Spiel von Frictional Games. Das Indie-Spiel verbindet erstklassigen Horror mit einer tiefgründigen Science-Fiction-Story und einer großartigen Atmosphäre. Man wird als Spieler auf dem Boden des Meeres in einer verwaisten Forschungsstation ausgesetzt und dann versucht man zu überleben und erfährt erst am Ende, warum man eigentlich in dieser Situation ist.

Im Podcast erklären Micha und Daniel (spoilerfrei!), was ihnen an SOMA so gut gefällt und warum es jeder spielen sollte.

Sandro von Gamezone.de und Daniel haben den blanken Horror erlebt. Beide mussten über zwei Stunden gemeinsam in einem Raum verbringen. Doch es gab einen guten Grund dafür: Sie haben Until Dawn angespielt. Das Horror-Spiel hat eine recht bewegte Historie hinter sich: Einst als PS3-Spiel für Move angekündigt, war es lange in der Versenkung verschwunden und kehrt nun als PS4-Spiel ohne besondere Bewegungssteuerung zurück.

Hat dieser Umbau dem Teenie-Slasher eher geschadet oder gut getan? Wie steuert man Until Dawn auf der PS4 und hasst Sandro wirklich alle Menschen? All das klären wir im Podcast:

Das im Podcast angesprochene Promotionvideo zu Call of Duty: Black Ops 2 mit Schauspieler Peter Stormare findet ihr übrigens unten: