ECHO ist eine Mischung aus Schleichspiel, Survival-Horror und Action-Game, das SciFi-Elemente mit barocker (oder Renaissance-)Architektur mischt. Der der wahre Clou ist die KI der Gegner. Die imitiert nämlich das Verhalten des Spielers. Man tritt im wahrsten Sinne gegen lernfähige Abbilder seiner eigenen Spielfigur an: Wer also viel rennt, muss damit rechnen, dass auch die Gegner bald zum sprinten ansetzen. Wer ballert, wird alsbald zurückbeschossen. Das ist eine äußerst spannende technische Idee und auch eine spannende Prämisse fürs Gameplay.

Doch wie klappt die Umsatzung in der Praxis und trägt das Konzept ECHO auch über die ganze Spieldauer? Elena und Daniel traten den KI-Abbildern ihrer Spielweisen gegenüber und klären im Cast, ob der Titel auch spielerisch zu unterhalten weiß.

Die Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon zur Verfügung. Wer das Angebot erst mal ausprobieren möchte, erhält mit der „Schnupper-Pledge“ Zugang zu allen Folgen der ersten Woche eines jeden Monatsab der 2-Dollar-Pledge. Alle weiteren Informationen auf www.patreon.com/insertmoin.

Horrorspiele gibt es in nahezu allen Formen und Farben, aber Outlast hat sich den Ruf erarbeitet, eines der abartigsten und widerlichsten seiner Zunft zu sein – zumindest in Bezug auf das, was man einem Mainstream-Publikum noch zutrauen darf. Da wundert es keinen mehr, dass die Fortsetzung Outlast 2 versucht da in Sachen Schockeffekten einen draufzusetzen.

Aber ist das gut? Muss man unbedingt noch mehr Splatter, sexuelle Gewalt und Psychoterror zeigen? Wann ist die Grenze erreicht? Muss man wirklich jeden kranken Scheiß in einem Horrorspiel zeigen? Benjamin von den Sofa Samurais und Micha finden, dass Outlast 2 zwar viele Dinge richtig gut macht, aber gerade im Bezug auf sensiblere Themen erwartungsgemäß keinerlei Fingerspitzengefühl beweist.

Kona ist das Erstlingswerk des kanadischen Entwickler Parabole. Wie das Studio ist auch das Spiel in Quebec angesiedelt. In Kona reist man in der Rolle eines Privatdetektivs in die kanadische Provinz. Dort angekommen, geht schnell alles schief: Man hat einen Autounfall, gerät in einen Schneesturm und findet dann auch noch seinen Auftraggeber ermordet vor.

Kona mischt Rätsel mit Survival-Horror und einer dichten Atmosphäre. Ob das reicht, um aus dem Indie-Titel ein empfehlenswertes Spiel zu machen, das klären Micha und Daniel im Podcast.

WHAAAAAAAAAAA DER SURVIVAL HORROR IST ZURÜÜÜÜÜÜÜCK OMG HOLY FUCK YESSSSS!!!!

Die allermeisten Spieler reden davon, wie großartig und geil Resident Evil 7 ist (zu Recht!), doch im Schatten solcher Großproduktionen gehen so manche Indie-Perlen unter. Viele kennen zum Beispiel The Evil Within, Dead Space oder Alien: Isolation. Aber was ist zum Beispiel mit Sylvio von Niklas Swanberg? Es ist eines der cleversten Horrorspiele der letzten Zeit, dass sich mit EVP beschäftigt … und es ging völlig unter.

Ein Zustand, der umgehend angegangen werden muss! Sylvio ist nun auch für Konsolen erschienen und Daniel von Superlevel, als auch Micha dachten sich, dass dies der ideale Zeitpunkt wäre, noch einmal über die kleine Indie-Perle zu sprechen.

Weiterführende Materialien:
Podcast zu Sylvio von Daniel
Prototyp von Sylvio 2
Artikel zu Slyvio von Daniel

Spiele, die Micha am Ende nennt, sind u.a.:

P.A.M.E.L.A.
Visage
Allison Road
Agony
Routine
Perception
Narcosis (da hat Micha die deutsche Übersetzung gemacht)
Back in 1995 (3DS)
Scorn
Kona
– …

Völlig überraschend hat Dead Rising 4 eine USK 18 Freigabe bekommen. Ebenso überraschend ist leider auch, dass der vierte Teil eine gigantische Enttäuschung ist. „Make Dead Rising great again!“ müssen sich die Entwickler gedacht haben und versuchten den vierten Teil auf die Aspekte zu fokussieren, die angeblich die besten an der Serie waren: Das absurde Abschlachten von Zombies, die völlig verrückten Waffen, sowie Frank West als Hauptcharakter, der einen unsympathischen Arsch mimt. Ein Spiel für die Fans, wie in Interviews groß getönt wurde.

Tja.

Doof nur, dass man alles andere vergessen hat und Frank in den alten Teilen zwar ein ruppiger Kerl war, aber sicher kein menschenverachtender Idiot. Was passiert, wenn man in der Zombie-Suppe die nötige Würze weglässt, und in den Topf noch eine Grafikengine voller Fehler und schlechtes Game Design wirft, erklären Björn und Micha im Cast.

Nach sage und schreibe 23 Spielen und einem Remake wagt Capcom mit Resident Evil 7 einen längst überfälligen Schritt und lenkt die – das kann man ohne zu übertreiben sagen – legendäre Horrorserie in eine neue Richtung. Das ist auch bitter nötig, nachdem man sich bei Resident Evil 6 ein klitzekleinwenig vergriffen und es sich mit den Ur-Fans völlig verkackt hat. Gut, so etwas ähnliches haben die Werbetrommeln mit The Evil Within auch schon versprochen, aber diesmal soll es wirklich voll und ganz Resident Evil und volles Rohr Survival Horror sein, wie man es sich zurückwünscht. Versprochen.

Gelingt der Spagat? Haben die vielen Fans, die vor Freude und Begeisterung auf den Social Networks völlig abdrehen, tatsächlich Recht? Ist Resident Evil zurück und lässt die Aktien von Waschmittelpulver-Herstellern Dank vollgeschissener Hosen in die Höhe schellen? Gemeinsam mit Benny von den Sofa-Samurais finden es Daniel und Micha heraus!

DER BEITRAG IST KOMPLETT FREI VON SPOILERN! Geil, was?

Übrigens: Das am Anfang des Casts mit der Aufforderung deftige Grunzer aufzunehmen, ist völlig ernst gemeint! Schickt uns eure Aufnahmen (gerne an Michas Mailadresse, MP3 oder ähnlich reicht) und wir machen eine Collage daraus! Für den coolsten Grunzer denken wir uns spontan einen Preis aus. :)

Update zum Gewinnspiel (6.2.17) #1: Capcom und die zugehörige Werbeagentur Harvard fanden die Idee mit den Grunzern so gut, dass sie gleich angeboten haben ein wenig Swag in den Verlosungstopf zu werfen. Somit versenden wir unter allen Einsendungen:

verlosungen_insertmoin_kleiner

– 1 x Resident Evil 7 Retailversion für PS4
– 4 x Lunchboxen im VHS-Look inklusive T-Shirt (Größe S … aber sollen wohl einen Tick größer ausfallen)

Senden könnt ihr die Dateien an Michas Mailadresse (zu finden im Impressum). Einsendeschluss ist der 19.02.2017. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen. Patreon-Unterstützter nehmen automatisch an der Verlosung teil.

Auf dem ersten Blick mag das für PS Vita (TV) und Steam erschienene Yomawari – Night Alone nach einem zuckersüßen, niedlichem, harmlosen Gruselspiel aussehen … doch das Spiel braucht keine zwei Minuten, um einem heftig in die Magengrube zu treten. Überhaupt ist der kleine Titel von Nippon Ichi Software eines der gruseligsten und emotionalsten Spiele, die wir dieses Jahr spielen durften. Und eines der kulturell interessantesten, den Setting und Kreaturen des Spiels sind tief in japanischer Folklore verwurzelt.

Micha hat Björn eingeladen, der auf seinem Youtube-Kanal relativ oft über japanische Spiele spricht. Gemeinsam erklären sie, weshalb Yomawari für sie ein großer Geheimtipp ist.