Als eines der ersten brasilianischen Spiele, die mit staatlichen Geldern unterstützt worden sind, hat Toren eine Pionierrolle in seinem Heimatland inne. Auch darüber hinaus ist der kleine Indie-Titel ambitioniert: Er bedient sich einer unverbrauchten Ästhetik, nähert sich dem Thema Kindheit, sowie Adoleszenz mit einer Vielzahl von Metaphern und fordert weniger das Geschick, als den Intellekt des Spielers. Mit anderen Worten: Man kann sich ewig lange über das Action-Adventure unterhalten!

Genau das hat Micha heute mit dem Gast Jan-Ole getan. Im Cast tauschen sich beide darüber aus, wie sie Toren interpretiert haben.

  • Makushimirian B. Henzeru

    „Toren“ scheint in einigen Sprachen einfach das Wort für „Turm“ zu sein. Zum Beispiel in Niederländisch und entsprechend auch Afrikaans.

  • Karsten Schreurs
  • Resonance Of Fate

    Hier noch ein kurzer Nachtrag zu den einprägsamsten Türmen in Videospielen: Tartarus aus Persona 3.
    Dieser Turm hatte alles was es braucht, vom Mysterium seiner Existenz, über unterschiedliche Ebenen, denen eine eigene Bedeutung inhärent ist, bis zu der Metapher schlechthin als Feinde Shadows.
    Sollte jemand neben Toren auch Persona 3 noch nicht kennen, mag er dies vielleicht auch in Betracht ziehen, denn neben dem wunderschön bizarren Design der Welt gibt es noch absolut diverse Figuren mit eigenem Charakter, ein flottes Kampfsystem und jede Menge japanischen Charme. (Und für alle, die gern nach dem Preis urteilen: Es gibt für circa zehn Euro eine Spielzeit von hundert Stunden aufwärts.)

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