Wir erleben in jüngster Zeit ein Revival der Rally-Spiele. Nach Dirt Rally (siehe IM1284) und WRC 5 (siehe IM1422) wird die Genre-Nische nun auch noch von Sébastien Loeb Rally EVO besetzt. Letzeres kommt von Milestone Studios, die bis 2014 für die WRC-Serie verantwortlich zeichneten, nun aber keine offzielle Lizenz der Rally-Weltmeisterschaft mehr verwenden dürfen. Also holten sie sich den Franzosen Sébastien Loeb als Testimonal, einen der erfolgreichsten Rally-Fahrer überhaupt.

Ob das Genre Platz für gleich drei Spiele bietet, das bespricht Daniel mit Gast Michael von Golem und neuerdings auch dem YouTube-Channel EpicTechBros. Hier gibt’s auch das im Cast angesprochene Technik-Tutorial, um die PC-Version spielbar zu machen.

  • Orphois

    Da fühlt man sich wieder richtig in alte Playstation-1-Zeiten versetzt, als ein Rally-Spiel nach dem anderen erschien :D Sehr schöner Cast! Freu mich schon auf den Dirty Rally Cast für die Konsolen.

    Eine kleine Bitte für die Zukunft hätte ich aber noch. Ich liebe zwar Rally-Spiele, hasse aber dafür das ganze Tuning. Ich habe davon weder Ahnung, noch habe ich Lust mich da rein zu vertiefen. Vielleicht habe ich es überhört, als ihr auf diesen Punkt eingegangen seid, aber wie sieht es damit in EVO aus? Wie sieht es damit im Vergleich zu Dirty Rally aus? Gibt es eine Art Autotuning / Standard-Einstellung, mit der man durchkommt oder heißt es wieder Schrauben drehen und Pegel verschieben? Wäre nett, diesen Punkt in der Zukunft kurz anzusprechen.

    • Mir macht Tuning auch keinen Spaß. Bin in SL-Rally immer mit dem vorgeschlagenen Default-Setting gefahren und das hat problemlos geklappt.
      Kann aber daher nicht einschätzen, inwiefern es für Bastler noch Optimierungspotenzial gibt.

      • Orphois

        Danke für den Hinweis. Wie schätzt Du das bei Dirty Rally ein? Kommt man da auch ohne Tuning durch? Naja waren wir mal ansonsten die Konsolenversion ab :)

  • Erik
  • hyperpac

    Liebes Insert Moin Team,

    erstmal großen Respekt an euren Podcast. Jeden Tag so ein Ding rauszuhauen und das zumeist noch mit guten Inhalten – das muss man erstmal machen.

    Leider habe ich aber einen großen Kritikpunkt – die Tonqualität. Ich kommentiere das jetzt mal absichtlich hier, obwohl die Folge an sich schon zu den etwas Besseren gehört. Das die Sprachqualität eurer Gäste manchmal suboptimal ist, weil sie offensichtlich per Skype, Teamspeak oder Büchsentelefon zugeschalten sind, mag ich noch verstehen und akzeptieren. Warum allerdings die Tonqualität auch bei euch als “Moderatoren” so schlecht ist, frage ich mich ernsthaft. Sehr sehr oft kommt es vor, dass das Sprechermikrofon übersteuert. Oft ist zudem die Sprache deutlich leiser als das Intro. Dann frage ich mich, ob ihr hin- und wieder Filter einsetzt, um Hintergeräusche und / oder Raumgeräusche zu reduzieren. Für mich macht es den Eindruck, dass dann für die Sprache wertvolle Frequenzen einfach mit weggefiltert werden. Klingt dann häufig wie ein MP3 in 12kbit/s. Ich persönlich würde mich daher freuen, wenn ihr auf die Tonqualität etwas mehr Augenmerk legen könntet, zumal eine gute Ausrüstung mit Mic + Audiointerface heutzutage nicht mehr die Welt kostet und zudem sehr viele gute Plugins zur Audiobe- und nachbearbeitung kostenlos verfügbar sind.

    • Manu, Micha und ich haben alle professionelle Sprechermikrofone (ich z.B. ein Rode Podcaster). Außerdem jagen wir alle Folgen nach der Aufnahme durch Auphonic, was u.a. eigentlich für eine Angleichung der Lautstärke sorgen sollte.
      Ich denke, der Tonqualitätsflaschenhals ist wirklich Skype. Das müssen wir aber verwenden, weil es der kleinste gemeinsame Nenner ist und etwas, dass jeder Gast hat und versteht.

      Bei 6 Folgen/Woche ist es für ein Frezeitprojekt aber zeitlich einfach nicht realisierbar, mit jedem Gast erst ein umfangreiches Audiosetup einzustellen, dann Tonspuren aufznehmen und am Ende zusammenzuschneiden.
      Wir müssen uns mit Gästen im Skype treffen können, auf Record drücken und nachher ohne viel Zeitaufwand das Aufnahme-File in Auphonic werfen. Zwischen Ende der Aufnahme und Livestellung des fertigen Podcast können so oft nur wenige Minuten liegen.

      Manu hatte letztens tatsächlich ein paar Soundprobleme und daher oft ein Übersteuern. Da haben wir aber den Fehler gefunden und für die Zukunft abgestellt.

      In der Summe finde ich ehrlich gesagt auch nicht, dass wir eine schlechte Tonqualität haben.

      • hyperpac

        Hi,

        danke für die ausführliche Antwort. Auphonic kannte ich ehrlich gesagt nicht, zum Glück gibts Google. Offensichtlich macht das aber keinen guten Job, zumindestens hinsichtlich der Lautstärke. Das würde ein 0815 Limiter oder Kompressor VST Plugin für die DAW eurer Wahl sicherlich besser machen.

        Habe ich das eigentlich richtig interpretiert, dass ihr die Gespräche in eine Tonspur aufnehmt ? Oder sind das schon mehrere Spuren ?

        Und Skype – wie gesagt, dass verstehe ich und ist auch nicht leicht änderbar. Letztens (mir fällt gerade der Podcast nicht mehr ein) hatte aber euer Gesprächspartner ein fieses Brummen auf dem Mikrofon. Sowas lässt sich ebenfalls in einer DAW mit Hilfe eines Denoissers / Noise Reduction Plugins prima entfernen und erhöht meiner Meinung nach den Hörkomfort schon deutlich.

Insert Moin © 2015