Was treibt Menschen dazu an, ein Videospiel komplett im Alleingang als „One Man Show“ zu entwickeln? Grafik, Programmierung, Sound, Gamedesign und Marketing in Personal-Union? Erfolgsprojekte wie Stardew Valley oder Axiom Verge haben gezeigt, dass das funktionieren kann. Wir wollten wissen, wo darin die Motivation liegt.

Dazu eingeladen haben wir uns Julian Laufer. Julian wohnt und arbeitet als Klinik-Arzt in Köln und entwickelt in seiner Freizeit Spiele. Nun erfüllt er sich seinen Traum und will sein erstes kommerzielles Spiel „Outbuddies“ mit der Hilfe von Kickstarter und Steam Greenlight veröffentlichen. Im Interview berichtet Julian von seinem 16-Bit-Metroidvania-Projekt, den Schwierigkeiten und wie man sich immer wieder dazu motiviert, weiterzumachen.

  • Malte

    Spannendes Interview, schöne Idee, tolle Story.

    Verdammt… schon wieder ein Kickstarter Projekt gebacked oO

  • UncleHo74

    Interessantes Interview.. da erkenne ich mich teilweise wieder, aber ich fummele nur zum Privatvergnügen mit Gamemaker und Construct rum… :)

    Ich würde Gamemaker, Construct und Konsorten mittlerweile vielleicht gar nicht mehr als „Einsteiger“ Engines bezeichnen, sondern eher als „hochspezialisierte“ Engines primär für den 2D Bereich.

    Dadurch bleiben sie fokussierter und übersichtlicher (aber man hat immer noch genug zu lernen, kam ja auch im Interview gut rüber, dürfte ja mit Fusion nicht anders sein). Unity ist dagegen die eierlegende Wollmilchsau, aber das wird halt auch mit zunehmender Komplexität erkauft, zumindest war das mein Eindruck bei Experimenten mit den Engines.

    Problematisch ist bei diesen „kleineren“ Engines nach meiner Ansicht eher dass sie halt nicht in jede Richtung exportieren können, das hat ja auch HyperLight Drifter getroffen, der WiiU Port wurde da bestimmt nicht wegen mangels Performance der WiiU abgekündigt, sondern weil YoYoGames (die Gamemaker Macher) und Nintendo sich wohl nie wirklich einig werden konnten was die Bedingungen für den Export angeht, was genau auch immer da passiert ist (die HyperLight Drifter Macher haben meines Wissens sogar mal erzählt dass sie ein laufendes Export-Modul für die WiiU schon gesehen hatten, aber es kam nie raus).

    Ist natürlich übel wenn man mal irgendwann weg von einem reinen Hobby Projekt weg hin zu einem mehr oder minder kommerziellen Projekt sich bewegt und dann doch mehrere Plattformen anvisiert…

    Darüber hinaus schränkt dass dann doch den eventuellen Gedanken „geh ich doch mal beruflich in die professionelle Entwicklerszene?“ wohl stark ein, die suchen wohl eher Leute mit Unity Erfahrung nehme ich mal an. Aber Fusion, Construct, irgenwelche Open-Source Engines usw. dürften nicht gerade so gefragt sein.

    Man kann halt nicht alles haben.. :P

    Jedenfalls interessanter Beitrag und dem Macher viel Glück bei dem Projekt!

  • Andreas

    Höre nicht so viel Folgen, aber ab und an schau ich doch mal bei iTunes rein. Tolles Interview, fande ich sehr interessant.

  • Oliver Kitzing

    Uuuuund… er hat es geschafft! Kickstarter goal reached! Glückwunsch!

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