HTC Vive Pre

Sebastian Stange ist Video-Redakteur bei Gamestar/Gamepro und hat die letzte Woche nicht wenige Stunden damit verbracht, in der virtuellen Realität von HTC Vive zu verbringen. Zusammen mit Manu redet er über die Vor- und Nachteile des derzeit teuersten VR-Angebots auf dem Markt. Was kann HTC Vive mehr als Oculus Rift und Playstation VR, dass den hohen Preis rechtfertigt? Und gibt es abseits einer unheimlichen wie beeindruckenden Begegnung mit GLaDOS noch andere, lohnenswerte Spiele für das Gerät? Und wo geht die Reise hin? Lohnt sich der Einstieg jetzt schon in die Virtual Reality oder sind Early Adopter am Ende wieder der Arsch?

Dies und mehr klären wie immer im Podcast.

PS: Das im Podcast angesprochene VR-Meetup in Freiburg von und mit @Mowfax findet am 30. April statt.

  • Alri

    geht das schon wieder los … prost :)

  • Christian

    also bei „man braucht 3x4m freien Platz“ bin ich halt schon wieder direkt raus.
    Klar ist das das langfristig wohl die Zukunft, also dieses Laufen im virtuellen Raum und alles, aber momentan ist meine Wohnung dafür nicht gemacht. Auch wenn Sebastian super begeistert und motiviert klingt: Für die Privatperson ist es einfach noch absurd teuer (bei der Technik wahrscheinlich aber ein gerechtfertigter Preis) und bietet keine langfristig motivierende Software.
    Für nen bisschen nette Spielerei und alles liegt da Playstation VR mMn deutlich vorne.
    Der Aufbau ist wesentlich einfacher, die Brille bequemer, die Installation kein Problem und naja der Preis angemessener für die bisher gezeigten Leistungen der VRs

    • Martin Huber

      Klar man muss schon ne gewisse Portion Techniknerd mitbringen damit man sich den Preis, Aufbau und den aktuellen Zustand rechtfertigen kann :)
      Aber dafür ist es halt wirklich das beste VR Erlebnis das man aktuell kriegen kann. Und bzgl. den 3×4 metern, es gibt eine aktuelle Erfahrung die soviel Platz braucht und die war ursprünglich für ein Museum vorgesehen und wurde jetzt auch für jedermann freigegeben.
      Ich selbst habe 2,6×2,1 meter als effektiv nutzbares Rechteck herausbekommen und kann damit bis auf diese eine Ausnahme alles spielen. Ich denke selbst 2×2 meter reichen für 90% der sachen aus.

  • Peter Strabow

    Das ganze scheint aber noch viele Kinderkrankheiten zu haben:
    http://www.maniac-forum.de/forum/pxmboard.php?mode=message&brdid=1&msgid=3898862

  • Schöne Folge. Hat mich auch gefreut, dass ihr den Herrn Stange eingeladen habt, der doch diese Begeisterung mit am Besten versprühen kann. ;)
    Seine Videos auf Gamestar.de schaue ich mir immer gerne an.

    Bei zwei Punkten möchte ich allerdings einhaken:
    „Es ist definitiv die Zukunft von VR (mit einem Vive-ähnlichen Controller zu spielen)“ (gegen 17:00)
    dem würde ich widersprechen oder zumindest skeptisch gegenüberstehen, und eines der Argumente, das ich anführen würde, wäre genau das, was eine Minute zuvor gemacht wurde: Dass die Controller nicht jedem Modell beiliegen. Ja, sie liegen jeder Vive dabei. Aber nicht jedem VR Gerät.
    Das heisst, die Zielgruppe wird bereits halbiert, wenn ich dafür etwas entwickle, da ich die Oculus Leute ausschließe. Hinzu kommt aber imho vor allem auch, dass dafür das Game-Design wesentlich schwieriger ist als für traditionelle Spiele. Ich sehe es vielmehr so, dass so etwas wie Eve Valkyrie, Elite Dangerous, die angesprochenen Simulationen und auch so etwas wie Luckys Tale und ähnliches, also einfach „klassische Spiele“ mit 3D Perspektive den Größten Anteil der VR Zukunft ausmachen. Auch wenn die Raumperformance immersiver sein mag, ist dadurch bereits die Zielgruppe limitiert (auf die von Vive), man limitiert sich weiter noch auf Leute, die auch einen entsprechend großen Raum zur Verfügung haben (du hast nur 9m² und nicht 12m² Fläche? Schade, du kannst dieses Spiel nicht spielen, da es keinen dynamisch großen Raum erstellt) und Designtechnisch wird man sich auf Spiele limitieren, bei denen man von Raum zu Raum hoppeln kann. Ich würde dem daher eher eine kleine Nische einräumen und in dem Bereich eher „Casual“ Spiele vermuten, bei dem es um ein kleines „Wow-Erlebnis“ geht. wie zwischen den Twin Towers zu balancieren. Aber richtiges Gameplay sehe ich da kaum ausser Schießbudenaction und vielleicht noch Adventure Spiele. Ich würde es daher irgendwo mit der Wii-Mote vergleichen.

    Und bei 46:00 würde ich bei Manu einhaken. ^^
    Warten beim PC geht natürlich immer. Aber wenn du dir heute einen neuen PC kaufst, hast du dir vermutlich den schlechtesten Zeitpunkt seit vielen Jahren ausgesucht.
    Die GTX 970 im Budget Bereich von 350€ gibt es bereits seit 1 1/2 Jahren. Und wenn du dir die heute kaufst, bezahlst du genauso viel wie zum Release der Karte. Du hättest also satte 1 1/2 Jahre umsonst gewartet. Und der Sprung von der GTX 770 (2013) oder GTX 670 (2012) ist jetzt noch nicht mal riesig.
    Es macht also schon absolut Sinn die nächste, vermutlich im Juni erscheinende Generation sowohl von NVidia oder AMD abzuwarten wenn man aufrüsten möchte.

    Und bei den CPUs sieht es ja nicht viel anders aus.
    Auf der Seite von Intel gibt es Skylake, welches kaum schneller ist als Haswell. Da könnte es mit Kabylake Ende des Jahres also seit Mitte 2014 den ersten Performance Anstieg geben (nicht, dass der wirklich nötig wäre, CPU ist ja quasi eh irrelevant für die meisten Spiele)
    Und AMD…die benutzen noch den AM3+ CPU Sockel von 2011! Da macht es nun echt gar keinen Sinn noch so eine Rückständige Technologie zu holen, wenn diese in Kürze mit ZEN überholt wird.

    Von daher: Wenn es noch irgendwie geht, beim Aufrüsten bis Mitte/Ende des Jahres vor allem für die Grafikkarten die Füße still halten. Wer nicht auf ZEN oder Kabylake warten will, der wird wohl auch mit Skylake nicht viel verpassen, aber dort könnte man den Schub eventuell ebenfalls noch mitnehmen.

  • André

    Ich finde es schwierig den enormen VR-Enthusiasmus nachzuvollziehen, allerdings ist es wohl schön, dass er da ist. Denn so kommt die Technik für die paar Anwendungsfälle, die ich habe und auf deren Umsetzung ich seit Jahren warte, in einen annehmbaren Preisbereich.

    Eine Nebenanmerkung: Ich bin mir nicht sicher, warum auf das „Reptilienhirn“ oder „Stammhirn“ verwiesen wurde — auch nicht mehr so wirklich Stand der Forschung — wenn ich mich recht entsinne, befinden sich die Zentren visueller Verarbeitung doch in der Großhirnrinde.

  • LuMo

    Ein kurzer, wenn auch später Nachtrag:
    Danke für den Tipp mit Meetup!! Habe eine Gruppe im Frankfurter Raum gefunden und konnte heute 15 Minuten die Vive ausprobieren: einfach unglaublich!! Auch wenn Preis und notwendiger Raum mich persönlich noch vom Kauf abschrecken…die Erfahrung fand ich atemberaubend! Und wir ihr sagt (leider) kaum über Podcast oder YouTube zu vermitteln.
    Für alle aus dem Frankfurter Raum, hier der Link zur Gruppe:
    http://www.meetup.com/de-DE/Frankfurt-Virtual-Augmented-Reality/

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