Sind wir mal ehrlich: Was die Spieleauswahl betrifft, sieht es auf der Nintendo Switch trotz spannender Hardware gerade doch etwas mau aus. Nintendo und zahlreiche Dritthersteller haben zwar viel in den Startlöchern, doch exklusive Titel kann man an zwei Händen abzählen. Eine Neuauflage von Mario Kart 8, dass schon auf der Wii U erschienen ist, verbessert den Eindruck nicht unbedingt. Es wirkt eher wie eine Notlösung.

Aber ist dem wirklich so? Wer keine Wii U hatte, wird sich die Anschaffung eines portablen Kart Racers nicht zweimal überlegen müssen. Aber welche Anreize gibt es für die anderen? Hat Mario Kart 8 Deluxe seit seinem Debut überhaupt von seinem Charme eingebüßt? Diese und andere Fragen klären Cosplayerin Miette Amalie und Micha im Cast.

Shoot’em Ups sind leider so sehr in der Nische verschwunden, dass man mittlerweile um jede Neuveröffentlichung froh sein muss – oder sich freut, wenn man etwas entdeckt, was einem vielleicht erstmal unter das Radar gerutscht ist. Astebreed für PC und PS4 war uns zwar schon länger bekannt, aber wir hatten erst jetzt die Gelegenheit über das Action-Feuerwerk zu sprechen.

Dazu hat sich Micha den guten Michael von 2Spielermodus eingeladen. Gemeinsam erklären sie, weshalb Astebreed für Fans klassischer Arcade-Shooter, Animes und Mechs eine unbedingte Empfehlung ist.

Wer mehr über SHMUPS und Danmaku erfahren möchte, findet weitere Infos in Micha’s Videobeitrag:

Die Netherrealm Studios haben in den letzten Jahren nicht nur erfolgreich ihre Hausserie mit Mortal Kombat X auf Vordermann gebracht, sondern ebenso mit Injustice ein verdammt gutes Prügelspiel mit den Comic-Charakteren aus dem DC-Universum geschaffen. Gute vier Jahre später gibt es mit Injustice 2 nun die Fortsetzung. Und meine Fresse: Was für eine Fortsetzung das ist!

Weshalb die zweite Teil der DC-Klopperei in nahezu allen Belangen begeistern kann, erklären Cosplayerin Miette Amalie und Micha im Cast.

Wer gerne einen Blick auf die Cosplay-Fotos von Miette werfen möchte, findet viele davon auf Deviantart.

Der Indie-Entwickler Skipmore hat in den letzten Jahren kleine, aber sehr feine Retrotitel auf mobilen Plattformen veröffentlicht und kommt nun mit Kamiko daher, das mit einer Spielzeit von etwa einer Stunde ebenso überschaubar ist. Der kleine Preis und der Umfang täuschen aber: Wer gerne die alten Top-Down-JRPGs oder jüngst Hyper Light Drifter bzw. Titan Souls gespielt hat, wird von dem kleinen Spielchen überrascht sein.

Michael von 2Spielermodus und Micha haben sich mit den drei Heldinnen des Spiels ins Abenteuer gestürzt und erklären, weshalb Kamiko ein kleiner Geheimtipp ist.

Zum Schluss des Casts amüsieren wir uns übrigens köstlich über diese automatische Maschinenübersetzung von Google:

Seit dem Erfolg von Overwatch sprießen die sogenannten Hero-Shooter wie Pilze aus dem Boden. Etlicher gleichartig aussehender Kram, irgendwo zwischen Pixar-Knuddelmich-Look und krasser, „overstylter“ Slomo-Action mit massenkompatiblem Schenkelklopf- und Oneliner-Humor, bei dem sich Marvel-, Comic, Allesausamerika-Fans freudig die Flusen aus dem Bauchnabel kichern. Dem PS4-exklusiven Multiplayer-Only-Titel Drawn to Death von God-of-War-Mastermind David Jaffee ist das alles allerdings ziemlich Wayne. Das Spiel scheißt auf Konventionen und kommt in einem aggressiven Skizzenbuch-Look und dem Pennäler-Humor eines 13-jährigen Rotzbengels daher.

Klingt geil? Eigentlich schon. Aber …

…. jaaaa, über das „Aber“ reden Manu und Micha ausführlich im Cast.

Es gibt eine bestimmte Sorte Spiel, die erst durch die Risikobereitschaft und Fokussierung auf besondere Themen von kleinen Indie-Teams möglich ist. Spiele, die sich voll und ganz auf ihre Narrative konzentrieren und in relativ kurzer Spielzeit darauf ausgelegt sind ein emotionales Erlebnis zu bieten, statt Stunden um Stunden der Beschäftigung Willen zu beschäftigen. Die einen schimpfen sie „Walking Simulatoren“, wir empfinden sie jedoch als kleine Kunstwerke, sofern sie gelungen sind.

Blackwood Crossing von Paperseven fällt in diese Sparte. Daniel und Micha finden im Cast heraus, ob das kleine Spiel für sie eine runde Sache geworden ist. Vor allem sind sie gespannt, was das aus ehemaligen Mitarbeitern von Black Rock Studios bestehende Team gezaubert hat. Wir erinnern uns: Damals haben die Leute die brachialen Arcaderacer Pure und Split/Second entworfen. Der Contrast zu Blackwood Crossing könnte größer nicht sein.

Flüchtlinge machen eine schwere Zeit durch. Gerade für Kinder ist der Wegfall von einem zuverlässigen Bildungssystem ein großes Problem. Wie sollen sie Sprachen und Mathematik lernen, wenn sie ständig von einem Ort zum anderen Reisen und ihre Eltern zu sehr damit beschäftigt sind sich in einer fremden Welt zurechtzufinden? Einen Lösungsansatz haben Video Games Without Borders gemeinsam mit dem Cologne Games Lab entworfen: Das mobile Lernspiel Antura and the Letters – عنتورة والحروف. Dort werden den Kindern die Grundlagen der arabischen Sprache beigebracht und die App ist dazu geeignet unterwegs nur für ein paar Minuten zu spielen. Bei Erfolg der App wird das Konzept auch auf andere Sprachen ausgeweitet.

Micha hat die beiden Entwickler Emmanuel Guardiola und Bahjat Moura eingeladen, um über das Projekt und die Hintergründe zu sprechen.

Das Interview ist auf Englisch. Wer Lust hat das Spiel auszuprobieren, findet es kostenlos im AppStore oder im Google Playstore.

Als Minecraft große Erfolge feierte, lag der Gedanke eigentlich nahe: Das berühmte Spielzeug Lego würde sich hervorragend dazu eignen ein Sandbox-Spiel herzugeben. Das haben sich auch die Leute bei TT Games gedacht, die jedes Jahr mehrere Lego-Lizenz-Verwurstungen rauskloppen. Mit Lego Worlds betreten sie Neuland und versuchen sich an einem Spiel, bei dem die Kreativität im Vordergrund steht.

Ob das Konzept funktioniert, erklären Micha und Manu im Cast. Auf Gamepro findet ihr übrigens den Artikel von Micha zum Spiel.

Moment … ihr habt keine Ahnung, was Minecraft ist? Falls ihr die letzten Jahre unter einem Stein gelebt habt, gibt es hier noch das Video von Kollisionsabfrage:

Beserk and the Band of the Hawk ist nicht das einzige Musou-Spiel, dass in letzter Zeit erschienen ist. Tatsächlich hat Publisher Marvelous, der auch schon mit Senran Kagura Estival Versus ins Genre eingestiegen sind, mit Fate Extella: The Umbral Star eine knallbunte und mega-abgedrehte Alternative zu Koei’s Splatterorgie parat. Statt Dämonen zu köpfen, geht es in der deutlichen jugendfreundlicheren Version „nur“ darum, dass sich verschiedene Verteidigungsprogramme in einem Supercomputer um Gebiete kloppen und sich zwischendurch zu romantischen Dates treffen.

Ja. Romantik. Zwischen Computerprogrammen. Mit erotischen, blubbernden Schaumbädern und so.

Von solchen bescheuerten Einfällen mal abgesehen: Bietet die Fortsetzung von Fate/Extra (PSP) für Fans des Genres, oder vielleicht sogar für Einsteiger genug … öhm … Reize? Diese Frage beantworten Michael von 2Spielermodus und Micha im Cast.

Stellt euch vor, ihr findet ein Mobiltelefon, dass zu einer Person gehört, die seit einem Tag als vermisst gilt. Ein kurzer Blick auf die Inhalte des Telefons zeigen euch die letzten Tage der Inhaberin und möglicherweise sind dort sogar Hinweise auf ein Verbrechen zu finden. Diese gruselige Situation nimmt Sara is Missing als Ausgangslage, einem kleinen, kostenlos erhältlichen Indie Projekt des Hobbyentwicklers Monsoon Lab.

Gemeinsam mit Michi von Kollisionsabfrage hat Micha sich in den Found-Footage-Horror gestürzt. Ob das Konzept aufgeht, erklären sie im Cast.