Suda51 hat sich einen gewissen Ruf erarbeitet, könnte man sagen. Mit Titeln wie Killer is Dead, Lollipop Chainsaw oder Shadows of the Damned gilt der japanische Entwickler mitsamt seinem Studios Grashopper zu den berühmtesten Indies. Die Spiele sind punk, wie Goichi Suda selbst sagt, und absolut unkonventionell. Muss man mögen, aber genau das tun Manu und Micha. Umso mehr waren die beiden auf den F2P-Titel Let it Die gespannt.

Wie tief schneidet das Free-To-Play-Konzept in das Gameplay rein? Ist das Spiel so ausgeflippt wie erwartet? Und stimmt es, dass es in die gleiche Kerbe wie Dark Souls schlägt? Erfahrt dies und mehr im Cast!

Damals zur Zeit von Killer is Dead hatten Manu und Micha Suda übrigens kurz im Interview gehabt:

WHAAAAAAAAAAA DER SURVIVAL HORROR IST ZURÜÜÜÜÜÜÜCK OMG HOLY FUCK YESSSSS!!!!

Die allermeisten Spieler reden davon, wie großartig und geil Resident Evil 7 ist (zu Recht!), doch im Schatten solcher Großproduktionen gehen so manche Indie-Perlen unter. Viele kennen zum Beispiel The Evil Within, Dead Space oder Alien: Isolation. Aber was ist zum Beispiel mit Sylvio von Niklas Swanberg? Es ist eines der cleversten Horrorspiele der letzten Zeit, dass sich mit EVP beschäftigt … und es ging völlig unter.

Ein Zustand, der umgehend angegangen werden muss! Sylvio ist nun auch für Konsolen erschienen und Daniel von Superlevel, als auch Micha dachten sich, dass dies der ideale Zeitpunkt wäre, noch einmal über die kleine Indie-Perle zu sprechen.

Weiterführende Materialien:
Podcast zu Sylvio von Daniel
Prototyp von Sylvio 2
Artikel zu Slyvio von Daniel

Spiele, die Micha am Ende nennt, sind u.a.:

P.A.M.E.L.A.
Visage
Allison Road
Agony
Routine
Perception
Narcosis (da hat Micha die deutsche Übersetzung gemacht)
Back in 1995 (3DS)
Scorn
Kona
– …

Wenn Spieler von Actionspielen an ihre denkwürdigsten Spielmomente zurückblicken, ist es nicht selten, dass Endgegner genannt werden. Die Neuauflage von Devil May Cry zum Beispiel hatte fantastisch inszenierte Bosskämpfe, und auch klassische Arcade-Shooter beenden ihre Level gerne mit einem Knall. Die Idee, ein Spiel rund um beinharte, aufwendig gestaltete Endgegner herum zu designen ist also überhaupt nicht abwegig. Der Indie-Titel Furi macht genau das, und erzählt nebenher noch eine großartige Rachegeschichte im extrem stylischem Cyper-Samurai-Neo-Noir-Look. Ui, krasse Wortneuschöpfung … aber Furi hat sie verdient!

Weshalb das superschwere Spiel eine unbedingte Empfehlung für die völlig waghalsigen Actionspieler ist, erklären Michael von 2Spielermodus und Micha im Cast.

Den fantastischen Soundtrack zum Spiel (bei dem Manu die Ohren platzen werden) gibt es übrigens auf Bandcamp:

Völlig überraschend hat Dead Rising 4 eine USK 18 Freigabe bekommen. Ebenso überraschend ist leider auch, dass der vierte Teil eine gigantische Enttäuschung ist. „Make Dead Rising great again!“ müssen sich die Entwickler gedacht haben und versuchten den vierten Teil auf die Aspekte zu fokussieren, die angeblich die besten an der Serie waren: Das absurde Abschlachten von Zombies, die völlig verrückten Waffen, sowie Frank West als Hauptcharakter, der einen unsympathischen Arsch mimt. Ein Spiel für die Fans, wie in Interviews groß getönt wurde.

Tja.

Doof nur, dass man alles andere vergessen hat und Frank in den alten Teilen zwar ein ruppiger Kerl war, aber sicher kein menschenverachtender Idiot. Was passiert, wenn man in der Zombie-Suppe die nötige Würze weglässt, und in den Topf noch eine Grafikengine voller Fehler und schlechtes Game Design wirft, erklären Björn und Micha im Cast.

Vor etwa zwei Jahrzehnten ist die japanische Tales-Reihe gestartet und hat es mitsamt aller Spin-Offs bis heute auf über 30 Titel geschafft. Damit ist die Serie ungefähr umfangreich wie Final Fantasy und in ihrem Heimatland sogar ähnlich beliebt. Mit Tales of Berseria erscheint nun der 16. Teil der Hauptreihe und macht eine wichtige Sache ganz anders als die Prequels: Statt fröhlicher, aufmunternder Abenteuergeschichte mit rechtschaffenen Helden spielt man diesmal ein wütendes Dämonenmädchen, dass nur eines im Sinn hat: Blutige Rache.

Micha hat Jasmin von NAT-Games eingeladen und gemeinsam erklären sie, weshalb der neueste Teil der Tales-Reihe JRPG-Fans in Verzückung bringen, aber gleichzeitig viele andere Spieler auch abschrecken könnte.

Jasmin hat auf NAT-Games einen Artikel zum Spiel geschrieben. Micha hat drüben auf Gamepro ebenso einen Text verfasst.

Errata: Wie Discord-User IK2K3 im Chat angemerkt hat, gibt es einen Koop-Modus im Spiel! Man kann, wenn mehrere Controller aktiviert sind, mit bis zu vier Spielern gemeinsam die Kämpfe bestreiten. Das ist aber nur lokal möglich und der erste Spieler läuft davon ab auch allein durch die Welt. Wir haben nicht darauf hingewiesen, weil das Feature völlig versteckt war. Kein Hinweis im Tutorial oder auf der Spielepackung. In älteren Tales-Titeln gab es ähnliche Features, auf die aber immerhin aufmerksam gemacht worden ist.

Nach sage und schreibe 23 Spielen und einem Remake wagt Capcom mit Resident Evil 7 einen längst überfälligen Schritt und lenkt die – das kann man ohne zu übertreiben sagen – legendäre Horrorserie in eine neue Richtung. Das ist auch bitter nötig, nachdem man sich bei Resident Evil 6 ein klitzekleinwenig vergriffen und es sich mit den Ur-Fans völlig verkackt hat. Gut, so etwas ähnliches haben die Werbetrommeln mit The Evil Within auch schon versprochen, aber diesmal soll es wirklich voll und ganz Resident Evil und volles Rohr Survival Horror sein, wie man es sich zurückwünscht. Versprochen.

Gelingt der Spagat? Haben die vielen Fans, die vor Freude und Begeisterung auf den Social Networks völlig abdrehen, tatsächlich Recht? Ist Resident Evil zurück und lässt die Aktien von Waschmittelpulver-Herstellern Dank vollgeschissener Hosen in die Höhe schellen? Gemeinsam mit Benny von den Sofa-Samurais finden es Daniel und Micha heraus!

DER BEITRAG IST KOMPLETT FREI VON SPOILERN! Geil, was?

Übrigens: Das am Anfang des Casts mit der Aufforderung deftige Grunzer aufzunehmen, ist völlig ernst gemeint! Schickt uns eure Aufnahmen (gerne an Michas Mailadresse, MP3 oder ähnlich reicht) und wir machen eine Collage daraus! Für den coolsten Grunzer denken wir uns spontan einen Preis aus. :)

Update zum Gewinnspiel (6.2.17) #1: Capcom und die zugehörige Werbeagentur Harvard fanden die Idee mit den Grunzern so gut, dass sie gleich angeboten haben ein wenig Swag in den Verlosungstopf zu werfen. Somit versenden wir unter allen Einsendungen:

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– 1 x Resident Evil 7 Retailversion für PS4
– 4 x Lunchboxen im VHS-Look inklusive T-Shirt (Größe S … aber sollen wohl einen Tick größer ausfallen)

Senden könnt ihr die Dateien an Michas Mailadresse (zu finden im Impressum). Einsendeschluss ist der 19.02.2017. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen. Patreon-Unterstützter nehmen automatisch an der Verlosung teil.

Holladiewaldfee! Heute wird es sehr, sehr, SEHR nischig! Damals, als der Super Nintendo die Kinderzimmer weggerockt hat, erschien mit Wild Guns ein Spiel von Natsume, dass sehr bald zu einem der beliebtesten Objekte für Sammler werden sollte. Das bloße Modul geht schon für 500 Euro weg, und die Complete in Box-Version ist quasi unbezahlbar. Das Blöde dabei? Wild Guns gilt als eines der besten Spiele für SNES. Aber zum Glück gibt es nun eine neue Chance, denn mit Wild Guns Reloaded ist nun eine erweiterte Neuauflage für Playstation 4 erschienen – von den drei gleichen Entwicklern, die damals schon das Original entwickelt haben.

Ob es allerdings wirklich lohnt, mehr als 30,- Euro für einen Arcade Shooter auszugeben, der gerade einmal eine halbe Stunde lang ist, besprechen heute Markus Redel von j-junk.de und Micha im Cast.

Eines Tages kam bei Micha eine interessante Mail rein: Stefan Kaufhold, ein alter Studienfreund, mit dem er einige Kurzfilme schuf, hat die erste deutsche Coverband für Videospielmusik gegründet. Gemeinsam mit Bassist Chris und Drummer Patrick interpretiert er unter dem Namen Remember Citadel bekannte Songs aus diversen Soundtracks mit einer eigenen, fast jazzigen Note neu. Micha konnte sich vor einigen Tagen den ersten Live-Auftritt ansehen und hat die Band daraufhin zum Gespräch eingeladen.

Wer die Demosongs hören möchte, findet nicht nur im Cast Beispiele, sondern auch auf Soundcloud, zum Beispiel:

Was die Kurzfilme betrifft, so findet ihr zum Beispiel The Archivist auf Amazon Prime. Der angesprochene Penthesilea lief u.a. auf der Generale.

Über den Wolken! Da muss die Freiheit wohl …“ Ha! Jetzt habt ihr einen Ohrwurm, was? Tja, Sorry, aber eine passendere Einleitung für das heutige Thema gibt es kaum. Eagle Flight ist ein VR-Spiel, dass sich den Traum vom Fliegen als Grundthema genommen hat. Als Adler fliegen wir über ein von Menschen verlassenes Paris und müssen unser Revier erkunden und verteidigen.

Micha hat Robert Glashüttner eingeladen, um mit ihm über das ungewöhnliche, teilweise überraschend entspannende Spiel zu sprechen. Sein Review auf FM4 könnt ihr hier lesen.

Man mag es kaum glauben, aber Final Fantasy XV ist endlich, endlich erschienen! Ähnlich wie The Last Guardian war das Spiel sehr lange in Produktion und hat die eine oder andere Hürde während der langen Zeit erklimmen müssen. Umso spannender ist das (fast) fertige Spiel: Darin zeichnet sich nicht nur die spielkultur-historische Phase ab, in der die japanische Spieleindustrie sich neu finden und fangen musste, sondern durch die lange Zeit ist ein hochgradig interessanter Hybrid aus vielen ungewöhnlichen Ideen und Konzepten entstanden, irgendwo zwischen östlicher und westlicher Kultur. Und ihr werdet überrascht sein, dass wir sogar Parallelen zu Deadly Premonition sehen.

Micha hat sich mit Nina, Björn (Speckobst) und Michi (Kollisionsabfrage) drei sehr große Final Fantasy-Fans eingeladen, um mit ihnen in einem 2,5 Stunden Mammut-Cast ausführlich über das einzigartige Spiel zu sprechen. Ob wir unterm Strich Final Fantasy XV empfehlen können oder am Ende doch nur ein Kuriosum für Connaisseure des Absurden bleibt, erfahrt ihr im Cast.

Hier ist übrigens der Wagen von Michi:
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