Manche Spiele müssen gar nicht so kompliziert sein, um unglaublichen Spaß zu machen. So auch Lichtspeer, ein kleines Indie-Spiel, dass den Spieler in eine absurde futuristisch-antik-germanische Welt entführt, und eigentlich nur eines verlangt: Mit gezielten Würfen des besagten Speeres herannahenden Gegnern den Garaus zu machen.

Nur: Das ist so viel schwerer und fordernder, als es zunächst den Anschein hat. Und herrlich lustig nebenher. Weshalb Lichtspeer trotz des Minimal-Spielprinzips so gut funktioniert, erklären Micha und Michael von Zweispielermodus im Cast.

Videospielverfilmungen … BAM! Ein Thema, über das man sehr viel und eifrig diskutieren kann. Seit man auf die Idee gekommen ist die Welten von Games auf die große Leinwand zu bringen, hört man das Fluchen von Fans dieser. Seit eh und je hat der Transport in ein anderes Medium nur eher holprig funktioniert, und hat ebenso holprige Resultate zutage gebracht.

Erst vor ein paar Wochen kam nun die unvermeidbare Verfilmung von Assassin’s Creed in die Kinos, unter der Regie von Justin Kurzel und mit Michael Fassbender und Marion Cotillard in der Hauptrolle. Micha hat sich Jules von Rumble Pack und Anytime Late Night geschnappt, um mit ihm gemeinsam über den Film zu diskutieren.

Micha lud sich Sebastian Stange ein, um über Rez Infinite zu sprechen. Ein Titel, der urspünglich für Segas Dreamcast entwickelt wurde und den beide schon schon damals in ihr Herz schlossen – vor allem wegen der tollen elektronischen Musik und der progressiven Grafikdarstellung. Der japanische Rail-Shooter wurde nun als HD-Version für Sonys Virtual-Reality-Brille PSVR neu aufgelegt.

Ob der Klassiker auch heute noch funktioniert und ob er gar durch die VR-Umgebung in neuen Sphären gehoben wird, das klären Sebastian und Micha im Podcast.

Okay, jetzt mal Butter bei de Fische: Wer kennt noch die Spiele Head over Heels, Nebula und Solstice? Isometrische, puzzlelastige Action-Adventures und -plattformer? Die Zeiten, wo man die Nachmittage in der Computer-AG der Schule verbracht hat? An alle Leute, die jetzt ein wohliges, nostalgisches Gefühl im Bauch haben, richtet sich das kleine Indie-Spiel Lumo.

Gemeinsam mit Michael vom 2Spielermodus hat sich Micha in das Retro-Abenteuer für PSVita, PS4 und PC gestürzt und berichtet von einer Zeit, als der Punktschatten noch überlebenswichtig war.

Auf dem ersten Blick mag das für PS Vita (TV) und Steam erschienene Yomawari – Night Alone nach einem zuckersüßen, niedlichem, harmlosen Gruselspiel aussehen … doch das Spiel braucht keine zwei Minuten, um einem heftig in die Magengrube zu treten. Überhaupt ist der kleine Titel von Nippon Ichi Software eines der gruseligsten und emotionalsten Spiele, die wir dieses Jahr spielen durften. Und eines der kulturell interessantesten, den Setting und Kreaturen des Spiels sind tief in japanischer Folklore verwurzelt.

Micha hat Björn eingeladen, der auf seinem Youtube-Kanal relativ oft über japanische Spiele spricht. Gemeinsam erklären sie, weshalb Yomawari für sie ein großer Geheimtipp ist.

Wo sind sie, die coolen, stylischen, akrobatischen Run’n Guns, wo Saltos geschlagen werden, während etliche Gegner explodieren/zerplatzen/zerschellen und man sich vorkommt wie der krasseste Gun-Taka-Superheld? Das Genre hat sich etwas rar gemacht, aber zum Glück gibt es mit Seraph etwas Nachschub, der mit einem sehr eigenständigen, religiös angehauchten Stil und auch für Langzeit-Spieler ausgelegte Mechaniken daherkommt. Superstarke Powerfrau inklusive!

Micha hat sich den Michael von 2Spielermodus geschnappt und mit ihm über den für PC und PS4 erschienenen Indie-Titel gesprochen.

Als Micha auf der Gamescom unterwegs war, um interessante Indie-Titel aufzuspüren, ist ihm Lost Ember aufgefallen, zu dem Produzent Matthias bereits bereits ein paar Worte bei uns sagen konnte. Ein paar Wochen später startete die Kickstarter-Kampagne des Spiels – und wurde ein beispielloser Erfolg, vor allem für ein kleines Indie Studio aus Deutschland: In nicht einmal 3 Tagen konnte das Projekt bereits seine Mindestsumme von 100.000 Euro sicherstellen!

Anscheinend haben Moon Eye Studios eine Sprache gefunden, die Spieler auf aller Welt verstehen. Umso passender, dass Micha den Narrative Designer Florenz in den Cast eingeladen hat, um vor allem über die inhaltlichen Aspekte des Spiels (und ein wenig über den Job eines Autors bei Spielen) zu sprechen.

Die Kickstarter-Kampagne von Lost Ember könnt ihr hier finden. Schaut euch unbedingt den wunderschönen Trailer an:

Thumper! Meine Güte, was für ein Titel! Es ist ein Musikspiel, dass surreales, abstraktes Design mit einer einer extrem lauten, aggressiven Audiovisualisierung und supergruseligen Horrorelementen kreuzt. Es ist pfeilschnell, stellenweise unheimlich schwer und in seiner gesamten Art so sonderbar, wie einzigartig, ohne an Zugänglichkeit und Spielbarkeit zu verlieren.

Meine Güte! Thumper! WAS FÜR EIN TITEL!!!

Micha und Michael Herzog von Kollisionsabfrage sind hellauf begeistert und erklären euch mit heller Freude im Cast, warum das fantastische Indie-Spiel für PS4, PSVR und Steam sie komplett von den Socken gerissen hat.

Kurz, minimalistisch, und daher auf dem ersten Blick auch unscheinbar: Home von Benjamin Rivers scheint lediglich eine Retro-2D-Version von großen Horrorklassikern aus dem Survival Horror-Genre zu sein, doch tatsächlich steckt hinter dem für PS4, Vita, Mac, PC und iOS verfügbaren Adventure weit mehr dramaturgische Finesse, als man vermuten mag.

Warum dieses kleine Spiel unheimlich clever geschrieben ist und unbedingt einen Blick wert ist, erklären heute Micha und Jan-Ole im Cast.

Am Anfang der Folge hat Micha kurz über sein eigenes Horrorspiel gesprochen, dass sich gerade auf Kickstarter befindet. Die Kampagne zu “Pineview Drive: Rising Storm” könnt ihr hier finden. Und das ist das Kampagnen-Video:

Spätestens mit der aktuellen Generation der Konsolen dürfte klar sein, wohin die Reise in Zukunft gehen wird: Komplett zu Downloads und Streaming-Diensten. Der digitale Distributionsweg macht für viele Leute heute Sinn, bringt aber auch Probleme mit, mit denen sich Sammler und Personen, die gerne etwas “in der Hand haben”, nicht arrangieren möchten. Genau diese spricht der kleine Publisher Limited Run an, die bisher nur digital verfügbare Spiele in kleinen Stückzahlen als physikalische Version veröffentlichen.

Micha hat mit Douglas, einem der Gründer gesprochen und findet im Interview heraus, wie es zum Unternehmen kam und welche Herausforderungen sie birgt. Und: Was bedeuten digitale Downloads für den Wert von Spielen?

Das Gespräch ist auf Englisch.

Hinweis: In der Folge erklärt Micha, wie er auf Limited Run aufmerksam geworden ist. Rainbow Skies, ein Spiel von Sidequest-Studios, zu dem Micha als freiberuflicher Hauptautor beigetragen hat, hatte einen geistigen Vorgänger namens Rainbow Moon, der über Limited Run erschienen ist. Durch diesen Umweg erfuhr er davon. Mit Rainbow Moon hat Micha aber nichts zu tun. Er und Douglas sprechen in diesem Interview zum ersten Mal miteinander.