Stellt euch vor, ihr findet ein Mobiltelefon, dass zu einer Person gehört, die seit einem Tag als vermisst gilt. Ein kurzer Blick auf die Inhalte des Telefons zeigen euch die letzten Tage der Inhaberin und möglicherweise sind dort sogar Hinweise auf ein Verbrechen zu finden. Diese gruselige Situation nimmt Sara is Missing als Ausgangslage, einem kleinen, kostenlos erhältlichen Indie Projekt des Hobbyentwicklers Monsoon Lab.

Gemeinsam mit Michi von Kollisionsabfrage hat Micha sich in den Found-Footage-Horror gestürzt. Ob das Konzept aufgeht, erklären sie im Cast.

Berserk ist ein echtes Phänomenen und in Japan einer der erfolgreichsten, wenn nicht sogar DER erfolgreichste Manga überhaupt. Es ist eine faszinierende, facettenreiche Geschichte über einen Kämpfer in einer düsteren, oftmals aussichtslosen Welt, wo kein klar definiertes Gut oder Böse gibt, sondern nur Grautöne. Darüber hinaus teilt Guts, der Protagonist, noch ordentlich mit seinem Schwert aus. Da liegt die Idee nahe, einen Musou-Ableger zu machen: Berserk and the Band of the Hawk für die Playstation 4.

Ein Warriors-Spiel mit Beserk-Lizenz? Superblutige Massenschlachten? Klingt ja eigentlich erst einmal vielversprechend. Gemeinsam mit Björn (Speckobst) und Tom (Hooked) findet Micha im Cast heraus, ob die Rechnung wirklich aufgeht.

Den Beitrag von Speckobst findet ihr hier:

Der Beitrag von Hooked zum Manga ist hier zu sehen:

Nier: Automata ist die Fortsetzung, die es eigentlich gar nicht geben sollte. Der Vorgänger Nier war zu seiner Zeit kein Kritikerliebling und ging auch kommerziell völlig unter. Doch das Spiel von Designer Yoko Taro war so seltsam, sonderbar, grotesk, bizarr und gleichzeitig emotional, tiefgründig und überraschend, dass sich über die Jahre viele Fans gefunden haben – und das, obwohl Nier eine Zeitlinie eines eher scherzhaft gemeinten Endes von Drakengard fortführt. Nun hatte Square Enix sich aber trotzdem zu einem höheren Budget und dem Partner Platinum Games überreden lassen. Herausgekommen ist nichts anderes als ein Meisterwerk.

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Weshalb Nier: Automata ein Spiel ist, dass auf vielen Ebenen berührt und erstaunt, erklären euch Tom und Robin von Hooked, als auch Micha im Cast.

Micha hat zu dem Spiel ein Review auf Gamepro geschrieben. Darüber hinaus hat Hooked ein schönes Video zum Spiel veröffentlicht:

Je mehr die Fans der alten Tage von Final Fantasy 15 erfahren haben, desto gespaltener und skeptischer wurde die Gemeinde. Der neue Hauptteil modernisiert viele Aspekte des klassischen JRPG-Genres und trifft damit nicht unbedingt den Geschmack der Spieler, die schon seit den ersten Teilen der umfangreichen japanischen Reihe sind. Square Enix hat entsprechend darauf reagiert und deshalb zum Jubiläum ein Spin-Off produziert, dass sich an die Skeptiker richtet: World of Final Fantasy feiert sich nicht nur mit einem gewissen Augenzwinkern, sondern bietet auch vielen bekannten Figuren aus vergangenen Spielen ein neues Zuhause.

Ob das Spin-Off dabei als vollwertiger Rollenspiel-Titel durchgeht und ob Daniel schon bei der zuckersüßen Grafik Karies bekommt, erläutern Marie von Buffed und Micha im Cast. Übrigens hat Micha vorab noch zwei Interviews mit den Produzenten aufgenommen, eines auf der Gamescom, eines auf einem eigenen PR-Event.

Suda51 hat sich einen gewissen Ruf erarbeitet, könnte man sagen. Mit Titeln wie Killer is Dead, Lollipop Chainsaw oder Shadows of the Damned gilt der japanische Entwickler mitsamt seinem Studios Grashopper zu den berühmtesten Indies. Die Spiele sind punk, wie Goichi Suda selbst sagt, und absolut unkonventionell. Muss man mögen, aber genau das tun Manu und Micha. Umso mehr waren die beiden auf den F2P-Titel Let it Die gespannt.

Wie tief schneidet das Free-To-Play-Konzept in das Gameplay rein? Ist das Spiel so ausgeflippt wie erwartet? Und stimmt es, dass es in die gleiche Kerbe wie Dark Souls schlägt? Erfahrt dies und mehr im Cast!

Damals zur Zeit von Killer is Dead hatten Manu und Micha Suda übrigens kurz im Interview gehabt:

WHAAAAAAAAAAA DER SURVIVAL HORROR IST ZURÜÜÜÜÜÜÜCK OMG HOLY FUCK YESSSSS!!!!

Die allermeisten Spieler reden davon, wie großartig und geil Resident Evil 7 ist (zu Recht!), doch im Schatten solcher Großproduktionen gehen so manche Indie-Perlen unter. Viele kennen zum Beispiel The Evil Within, Dead Space oder Alien: Isolation. Aber was ist zum Beispiel mit Sylvio von Niklas Swanberg? Es ist eines der cleversten Horrorspiele der letzten Zeit, dass sich mit EVP beschäftigt … und es ging völlig unter.

Ein Zustand, der umgehend angegangen werden muss! Sylvio ist nun auch für Konsolen erschienen und Daniel von Superlevel, als auch Micha dachten sich, dass dies der ideale Zeitpunkt wäre, noch einmal über die kleine Indie-Perle zu sprechen.

Weiterführende Materialien:
Podcast zu Sylvio von Daniel
Prototyp von Sylvio 2
Artikel zu Slyvio von Daniel

Spiele, die Micha am Ende nennt, sind u.a.:

P.A.M.E.L.A.
Visage
Allison Road
Agony
Routine
Perception
Narcosis (da hat Micha die deutsche Übersetzung gemacht)
Back in 1995 (3DS)
Scorn
Kona
– …

Wenn Spieler von Actionspielen an ihre denkwürdigsten Spielmomente zurückblicken, ist es nicht selten, dass Endgegner genannt werden. Die Neuauflage von Devil May Cry zum Beispiel hatte fantastisch inszenierte Bosskämpfe, und auch klassische Arcade-Shooter beenden ihre Level gerne mit einem Knall. Die Idee, ein Spiel rund um beinharte, aufwendig gestaltete Endgegner herum zu designen ist also überhaupt nicht abwegig. Der Indie-Titel Furi macht genau das, und erzählt nebenher noch eine großartige Rachegeschichte im extrem stylischem Cyper-Samurai-Neo-Noir-Look. Ui, krasse Wortneuschöpfung … aber Furi hat sie verdient!

Weshalb das superschwere Spiel eine unbedingte Empfehlung für die völlig waghalsigen Actionspieler ist, erklären Michael von 2Spielermodus und Micha im Cast.

Den fantastischen Soundtrack zum Spiel (bei dem Manu die Ohren platzen werden) gibt es übrigens auf Bandcamp:

Völlig überraschend hat Dead Rising 4 eine USK 18 Freigabe bekommen. Ebenso überraschend ist leider auch, dass der vierte Teil eine gigantische Enttäuschung ist. „Make Dead Rising great again!“ müssen sich die Entwickler gedacht haben und versuchten den vierten Teil auf die Aspekte zu fokussieren, die angeblich die besten an der Serie waren: Das absurde Abschlachten von Zombies, die völlig verrückten Waffen, sowie Frank West als Hauptcharakter, der einen unsympathischen Arsch mimt. Ein Spiel für die Fans, wie in Interviews groß getönt wurde.

Tja.

Doof nur, dass man alles andere vergessen hat und Frank in den alten Teilen zwar ein ruppiger Kerl war, aber sicher kein menschenverachtender Idiot. Was passiert, wenn man in der Zombie-Suppe die nötige Würze weglässt, und in den Topf noch eine Grafikengine voller Fehler und schlechtes Game Design wirft, erklären Björn und Micha im Cast.

Vor etwa zwei Jahrzehnten ist die japanische Tales-Reihe gestartet und hat es mitsamt aller Spin-Offs bis heute auf über 30 Titel geschafft. Damit ist die Serie ungefähr umfangreich wie Final Fantasy und in ihrem Heimatland sogar ähnlich beliebt. Mit Tales of Berseria erscheint nun der 16. Teil der Hauptreihe und macht eine wichtige Sache ganz anders als die Prequels: Statt fröhlicher, aufmunternder Abenteuergeschichte mit rechtschaffenen Helden spielt man diesmal ein wütendes Dämonenmädchen, dass nur eines im Sinn hat: Blutige Rache.

Micha hat Jasmin von NAT-Games eingeladen und gemeinsam erklären sie, weshalb der neueste Teil der Tales-Reihe JRPG-Fans in Verzückung bringen, aber gleichzeitig viele andere Spieler auch abschrecken könnte.

Jasmin hat auf NAT-Games einen Artikel zum Spiel geschrieben. Micha hat drüben auf Gamepro ebenso einen Text verfasst.

Errata: Wie Discord-User IK2K3 im Chat angemerkt hat, gibt es einen Koop-Modus im Spiel! Man kann, wenn mehrere Controller aktiviert sind, mit bis zu vier Spielern gemeinsam die Kämpfe bestreiten. Das ist aber nur lokal möglich und der erste Spieler läuft davon ab auch allein durch die Welt. Wir haben nicht darauf hingewiesen, weil das Feature völlig versteckt war. Kein Hinweis im Tutorial oder auf der Spielepackung. In älteren Tales-Titeln gab es ähnliche Features, auf die aber immerhin aufmerksam gemacht worden ist.