Rennen sind eine spannende Sache. Doch wenn sie auf vier Rädern stattfinden sollen, bindet man sich im Geiste unweigerlich an die physikalischen Begebenheiten echter Autos. Gas geben, bremsen, Gangschaltung. So wirklich, wirklich und richtig, richtig spannend wird es erst, wenn Spieleentwickler die virtuelle Rennstrecke in ein Zukunftsszenario legen. Denn dann ist alles möglich. Gas geben, bremsen … und Gangschaltung? Vielleicht hat das Fahrzeug gar keine Gangschaltung? Vielleicht sogar gar keine Räder? Gleiter vielleicht? Wie in … Wipeout?

Micha und Stefan sind große Fans der Reihe und haben sich sehr auf die Wipeout Omega Collection gefreut. Ob sich der Kauf auch für Besitzer der Vorversionen lohnt, erfahrt ihr im Cast.

Ein passendes Begleitprogramm ist Michas Videobeitrag zu futuristischen Rennspielen:

Valkyria Chronicles ist beinahe 10 Jahre alt und gilt auch heute noch als eine wunderbare Verschmelzung von einer Kriegsgeschichte, Anime und Rundenstrategie. Ähnlich wie Spec-Ops: The Line hatte es eine Menge über den Krieg zu sagen, geht aber statt der Horror-Route eher den Weg eines Ghibli-Films. Valkyria Revolution ist nun ein neuer Ableger aus der Reihe, und obwohl dieser sich auch gegen die Sinnlosigkeit des Krieges ausspricht, könnten das Original und dieses Spin-off unterschiedlicher nicht sein. Vor allem, was die Qualität betrifft.

Weshalb Valkyria Revolution zwar hübsch präsentiert ist, aber als Spiel komplett versagt, verraten Tom von Hooked und Micha im Cast. Ergänzend könnt ihr euch auch Micha’s Artikel zum Spiel auf Gamepro durchlesen. Da gibts auch ein passendes Testvideo:

Zwischenzeitlich gibt es eine ganze Reihe von Indie-Spielen, die versuchen über Nostalgie ein bestimmtes Publikum anzusprechen. Letztens hatten wir das übertrieben brutale Strafe als Thema, diesmal geht es in Yooka-Laylee weitaus friedlicher zu. Das Spiel von den ehemaligen Banjo-Kazooie-Entwicklern soll ganz bewusst den Charme der alten N64-3D-Plattformer auf die heutige Konsolengeneration übertragen.

Ob dies gelingt, verraten Kowa von Kollisionsabfrage und Micha im Cast.

Blackforest Games hat zuvor mit der Neuauflage von Giana Sisters auf sich aufmerksam gemacht. Einige Jahre später melden sie sich mit Rogue Stormers zurück, einem Roguelite-Arcade-Action-4-Spieler-Coop-Run-n-Gun-Gebratze! Klingt gut? Ist in Wirklichkeit sogar noch besser!

Michael vom 2Spielermodus und Micha erklären im Cast, warum das Spiel leider völlig zu Unrecht zu wenig Beachtung gefunden hat.

Horrorspiele gibt es in nahezu allen Formen und Farben, aber Outlast hat sich den Ruf erarbeitet, eines der abartigsten und widerlichsten seiner Zunft zu sein – zumindest in Bezug auf das, was man einem Mainstream-Publikum noch zutrauen darf. Da wundert es keinen mehr, dass die Fortsetzung Outlast 2 versucht da in Sachen Schockeffekten einen draufzusetzen.

Aber ist das gut? Muss man unbedingt noch mehr Splatter, sexuelle Gewalt und Psychoterror zeigen? Wann ist die Grenze erreicht? Muss man wirklich jeden kranken Scheiß in einem Horrorspiel zeigen? Benjamin von den Sofa Samurais und Micha finden, dass Outlast 2 zwar viele Dinge richtig gut macht, aber gerade im Bezug auf sensiblere Themen erwartungsgemäß keinerlei Fingerspitzengefühl beweist.

Mittlerweile habt Ihr bestimmt spitz bekommen, dass der Micha ein großer Fan von Musou-Spielen ist; diesen Dynasty-Warriors-Massenkloppereien, denen man seit den letzten Jahren mit Lizenzen aus anderen Serien/Filmen/Anime einen neuen Anstrich gibt. Oder anders herum. Jüngst geschehen mit Berserk, oder früher schon mit Zelda. Nachahmungen wie Fate Extella gibt es ebenso.

Dragon Quest Heroes 2 nimmt sich erneut dem Dragon-Quest-Universum an, aber fügt im Gegensatz zu seinen Genrekollegen noch einige JRPG-Elemente hinzu. Ob das Konzept aufgeht, klären Micha und Marvin von den Runaways im Cast.

Seit die Indie-Szene durch die Demokratisierung von Entwicklertools richtig aufgeblüht ist, gibt es nicht nur neuartige Konzepte, sondern auch Spiele, die gezielt versuchen die nostalgischen Gefühle eines Publikums anzusprechen. Strafe macht dies auf dem ersten Blick mit dem typischen Look eines Ego-Shooters aus den 90ern. Doch das täuscht, denn hinter dem Retro-Shooter steckt noch etwas mehr.

Manu und Micha erklären im Cast, ob das Spiel von Publikum von damals heute abholen kann. Oder ob es das überhaupt will.

Virtual Reality ist das Versprechen ein intensiveres Spielerlebnis mit großer Immersion zu bieten. Aber eine Sache steht diesem Vorhaben im Weg: Die Haptik. Theoretisch kann man mit Grafiken und Sound alles mögliche darstellen, doch bei der Interaktion mit der virtuellen Welt hat man immer noch die Beschränkung des jeweiligen Eingabegerätes, welches nunmal eine festgelegte Form hat. Zumindest bei Gewehren und Pistolen muss man sich nicht allzu große Sorgen machen: Auf der Playstation 4 (exklusiv für PSVR) gibt es nicht nur die Move-Controller mit Aufsätzen, sondern nun auch den Aim Controller, welcher geformt ist wie ein Gewehr. Das erste Spiel, dass dies unterstützt, ist Farpoint.

Aber lohnt sich der hohe Anschaffungspreis? Manu und Micha haben beides ausführlich testen können und sprechen über ihre Eindrücke im Cast.

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Sind wir mal ehrlich: Mainstream-Musikspiele mit lizensierten Popsongs und Plastik-Eingabegeräten haben das Genre über Jahre hinweg versaut. Spiele wie Guitar Hero waren zu Beginn eine fantastische, einzigartige Idee, doch gefühlt zweihundertmillionen fließbandartige Aufgüsse später konnte man den Kram nicht mehr sehen. Dabei gab es eine Reihe von großartigen Spielen, die mehr gemacht haben als nur den Bühnenauftritt zu simulieren: Spiele wie Fract OSC, Child of Eden, RetroGrade oder Space Channel 5 waren in ihrer Darstellung verspielter, künstlerischer, innovativer. Wer einen Eindruck gewinnen möchte, findet einige in der Kollisionsabfrage-Videoreihe zum Thema:

Mit der Zeit kommende diese Titel endlich wieder. Thumper hatte Ende letzten Jahres das Genre wieder wachgerüttelt und nun kommt mit Aaero von Mad Fellows für PS4, Xbox One und PC ein weiteres Spiel, dass in diese Kerbe schlägt. Apropos schlagen: Das Herz von Michael (2Spielermodus) und Kowa (Kollisionsabfrage) tat dies ebenso hoch. Micha hat die beiden Arcade- und Musikspiel-Enthusiasten eingeladen, um über Aaero zu sprechen.

Legen wir die Karten auf den Tisch: Retro-Hack’n Slay mit verdammt geiler Pixelgrafik, ekelhafte Monster, abgefuckte Splattereffekte, Heavy-Metal-Soundtrack und eine Attitüde, die sehr an die alte Super-Nintendo-Ära erinnert. Klingt super? Ist es eigentlich auch.

Eigentlich.

Ooooooooohhhhh … wenn da dieses WENN nicht wäre!

Wie Slain – Back From Hell es schafft auf der einen Seite sowohl grandios zu sein und auf der anderen wiederum total ätzend, erklären Konrad von Games-Magazin und Micha im Cast.